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13.04.2005, 00:46
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Einsteiger
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 13
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0-0 oder 0-0-0 ??
hallo,
mich würde interessieren welche wesentlichen Vorteile
(Nachteile?) die lange Rochade gegenüber der kurzen Rochade
hat? häufiger wird ja 0-0 gespielt..liegt das evtl. einfach
daran weil man am Anfang des Spiels mit der kurzen Rochade
früher rochieren kann oder hat das noch andere vorzüge?
schöne grüsse
nano
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13.04.2005, 00:54
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Das kommt doch immer auf die Stellung an und ist so gar nicht zu beantworten.
Allgemein kann man aber sagen, dass die kurze Rochade den Vorteil hat, dass der König sofort sicher steht, nach der langen Rochade ist der a-Bauer erstmal ungedeckt und man muss unter Umständen noch einen Königszug machen. Außerdem muss man für die kurze Rochade nicht erst die Dame ziehen.
Die lange Rochade allerdings dient manchmal als Angriffszug, wenn der Turm direkt auf eine offene Linie kommt.
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13.04.2005, 08:23
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beinahe ein Schachjournalist
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Bergheim
Beiträge: 254
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Ich denke auch, dass man das pauschal nicht beantworten kann, da es in der Regel von der Eröffnung abhängig ist.
Unerfahrene Spieler, die noch wenig Eröffnungstheorie haben, sollten vor allem auch darauf achten, auf welchem Flügel die Stellung des Gegners einen Angriff vermuten lässt. In diesen Flügel sollte man dann natürlich nicht reinrochieren. 
Ansonsten eben sehr von der Eröffnung abhängig. Solltest Du als Weißer zum Beispiel die Öffnung der f-Linie anstreben (Königsgambit oder Wiener Partie), so empfielt sich schon 0-0, damit der Turm die f-Linie kontrolliert und der König ins sichere Eck rutscht.
Viele Indischen Eröffnungen und oft auch der Sizilianer streben von der Theorie her 0-0-0 an. Der Turm steht, wie von Blight erwähnt, direkt zentral auf Angriff. Weiß verliert jedoch auch Tempi durch den Zug der Dame und anschließendem Kc1-b1.
Als schwarzer sieht das ähnlich aus. Meine Empfehlung bei der Französischen Eröffnung...lieber 0-0-0 als 0-0 als Schwarzer! Gerade im Winawar-Abspiel! Habe schon viele schwarz-Franzosen im Winawar mit 0-0 sang und klanglos untergehen sehen, wenn man nicht kleinlichst genau spielt!
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13.04.2005, 13:16
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Chessgeek
DWZ/Elo: 1800
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Registriert seit: 06.2004
Ort: Burg Frankenstein
Beiträge: 265
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hmm,
ich dneke beide Rochaden nehmen sich nicht wirklich was solange beide Seiten auf dien selben Flügel rochieren. Bei heterogenen Rochaden wird das Spiel oft sehr scharf, nichtsdestotrotz haben immer beide Seiten Chancen.
Sprich pauschalisieren kann man dieses Thema IMHO nicht wirklich.
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13.04.2005, 22:35
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Einsteiger
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 13
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erst einmal danke für eure anworten,
ich habe deswegen diese frage hier im forum gestellt, weil
ich aus einem eröffnungsbuch gelesen habe, dass weiss mit hilfe
des mittelgambits schnell zur langen rochade kommt.. ich
zitiere:
"
1.e4 e5 2.d4
Mit diesem sofortigen Bauernvorstoß beschleunigt Weiß das
Geschehen im Zentrum. Seine Dame gelangt dabei allerdings früh
ins Spiel, wodurch Schwarz ein Tempo mit Sb8-c6 gewinnen wird.
Die Kehrseite ist, dass Weiss schnell zur langen Rochade kommt
und dann unter Umständen den gegnerischen Königsflügel vorgehen
kann..."
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14.04.2005, 01:42
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1767
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 100
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Nur Weicheier rochieren vor dem 20. Zug.
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14.04.2005, 11:04
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Einsteiger
DWZ/Elo: 1613
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 16
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Zitat:
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Zitat von Stud
Nur Weicheier rochieren vor dem 20. Zug.
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Rochieren? Was ist das? Was zu Essen, hmm lecker. 
Also ich muss gestehen, dass ich in letzter Zeit, vor allem in schnelleren Spielen, aber auch in den ganz normalen 2h Spielen immer weniger rochiere.
Nicht immer, aber immer öfter. Vor allem, wenn die Damen und 1-2 Figuren vom Brett sind ist die Rochade unnütz, ja vielleicht sogar nachteilig. Wenn man dann noch eine offene Turmlinie (bei mir meist die d oder c) hat, auf der dann die Türme getauscht werden ist es meist ratsam, mit dem König einen mutigen Schritt nach vorne zu tun.
In meinen letzten 3 Partien hab ich allerdings 3x rochiert. Ich lass nach...
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14.04.2005, 11:19
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beinahe ein Schachjournalist
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Bergheim
Beiträge: 254
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Ansichtssache... wenn der erste Druck verpufft ist und ich in der Eröffnung "vergessen" habe zu rochieren kann die Luft schnell knapp werden.
Von daher ist die Rochade (in Abhängigkeit von der Stellung natürlich) schon zu empfehlen, da einfach Sicherheit des Königs Part of the Game ist.
Ich gebe meinen Vorrednern allerdings Recht, dass im Mittel- bis Endspiel nach Figurenabtausch nicht versäumt werden sollte den König ins Spiel mit einzubeziehen, da er dann sehr gut in der Lage ist sich selbst zu verteidigen und ein wichtiger Faktor im Endspiel ist.
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14.04.2005, 16:52
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Zitat:
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Zitat von Strike Eagle
Rochieren? Was ist das? Was zu Essen, hmm lecker.
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Nein, das ist eine Form der Zubereitung. 
Zitat:
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Zitat von Strike Eagle
Also ich muss gestehen, dass ich in letzter Zeit, vor allem in schnelleren Spielen, aber auch in den ganz normalen 2h Spielen immer weniger rochiere.
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Ich habe mir auch abgewöhnt, mehrmals pro Partie zu rochieren.
Eine Rochade reicht gewöhnlich. 
Gruß
Ralf
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16.04.2005, 02:21
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1941 / 2068
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Karlstein
Beiträge: 59
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Hab bei der letzten Bezirksmeisterschaft rochiert in Zug Nr. 6, 7, 21, -, -, 5, 16, 6
In der Verbandsrunde wars in Zug Nr. 13, 16, -, -, 11, -, 17, -
Es gibt Stellungstypen, da sollte man einfach rochieren. Dann mach ich das möglichst sofort.
Ansonsten lass ichs ganz sein, außer es ist zwingend notwendig.
In der Regel halt ich mir alle Möglichkeiten so lang wie möglich offen, ob klein oder groß zu rochieren, und entscheide mich dann für den zentralen König....
No Risk no Fun!
Abgesehen davon ist der Gegner meist völlig von der Rolle, wenn man die ganze Zeit so tut, als wolle man Rochieren, und dann zieht der König als Angriffsfigur in die Schlacht...
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