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15.12.2004, 16:46
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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eröffnungsplan gesucht
ich spiele seit kurzem wieder schach und es geht um das große thema eröffnung, ich spiele mit weiß immer stonewall, aber das große problem ist, dass ich mit nur 1 eröffnung nicht sehr weit komme. also würde ich gerne mal ein paar eröffnung vorgestellt kriegen und vor allem die idee, weil mir das sonst nicht hilft, also bitte keine auflistung der zugabfolge, sondern eine erklärung warum man so spielt und nicht anders
vielen dank
hwarangdo
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15.12.2004, 18:47
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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mit weiß spielt man e4,d4 (gibt noch viele andere aber ich empfehle eines dieser!)-die idee dahinter ist es das zentrum zu besetzen!
die ideen sind sehr spezifisch!auf e4 gibt es mind. 8 recht vernünftige gegenzüge und fast überall sind die ideen anders!
bei d4 gibt es etwas weniger 1. gegenzüge dafür sind nacher viele züge möglich und fast alle eröffnungen haben andere ideen!
d4(benoni,damengambit,nizomindisch usw.)
du kannst dir ein standardsystem zulegen! Leider ist das aber nicht gut für die spielstärke nur eine eröffnung gut zu können!
mit schwarz gibt es auch verschiedene varianten!
was stellst du dir genau vor??
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15.12.2004, 19:22
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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ja zentrum besetzen is schon klar, wie gesagt ich spiel mit weiß immer stonewall, also d2-d4 mit relativ geschlossener figurenentwicklung und angriff auf h7, bin ich recht zufrieden mit, muss noch viel spielen, aber die idee hab ich verstanden, mir fehlt halt noch ne 2.variante mit d2-d4 und dann noch eine e2-e4, vielleicht auch noch was alternatives, muss aber nicht.
spieltechnisch mag ich recht gerne positionelle stellungen aus denen man dann kombinieren kann, also nicht schnell abtauschen und ab ins endspiel
schwarz lassen wir im moment mal außen vor
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15.12.2004, 19:35
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 11.2004
Beiträge: 60
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ich denk du kannst schon das zentrum besetzten mit e4 d4 aber dann hat halt schwarz doch nen wörtchen mitzureden wie er dein zentrum angreift
denke sowieso unmöglich da auf alles gewappnet zu sein
ich bin auch d4-spieler naja jedenfalls zieh ich halt immer d4 und wunder mich dann was schwarz alles für verschiedene tolle züge zur auswahl hat
deswegen will ich d4 jetzt fallen lassen und bin am e4 lernen
ich guck mir einfach nacheinander alles an wasses gibt und versuch mir einiges davon zu merken
stell fest dass man viele züge auch findet ohne dass man theorie kennt
also ich denk als weisser musste in vielen verteidigungen die züge am brett finden .........wenns ma spieler um die 2000 sind sieht das denke ich anders aus...........naja meine meinung
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15.12.2004, 21:24
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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na ja mir hilft das nicht wirklich weiter, dass ich mit e2-e4 anfangen und mir alle varianten mal angucken soll, würde halt gerne mal auf meine anfrage eine möglichst gute variante mit zügen und idee aufgeschrieben kriegen
danke
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16.12.2004, 06:35
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 11.2004
Beiträge: 60
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ich hab vielleicht was für dich als weisser kannst du die reaktionsmöglichkeiten von schwarz schon sehr einschränken aber 4 systeme musste da auch können ich sprech das ma mit nem kollegen durch der ne ecke besser is und poste dann
was zahlste eigentlich ***lol
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16.12.2004, 12:18
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 11.2004
Beiträge: 60
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irgendwie hab ich geahnt dass das nix wird ......ich hatte mir überlegt dass du bdg gambit also e4 d4 spielst dir caro kann und französsisch plus lettisches gambit anguckst ...........nur was dann machen wenn Sf6 kommt hm müsstest dir unter anderem auch dagegen was überlegen .......naja sehe ein das hilft dir wieder nich
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16.12.2004, 13:16
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alter Hase
DWZ/Elo: ~ 2100
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 174
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OK, mal ne ganz andere Sache, aber dafür konkreter:
Nach der Beschreibung Deines Spielstiles könnte Dir doch englisch ganz gut liegen. Mit weiß fängt man an mit c4, Sc3, Sf3, g3, Lg2, 0-0 und d3 in flexibler Reihenfolge. Danach kann man gemütlich am Damenflügel angreifen, z.B. mit b4 (evtl. vorbereitet). Der grundsätzliche Plan ist in allen Varianten ähnlich und es gibt nicht allzu viele Fallen.
Es wird nicht allzu schnell taktisch und ist sehr solide. Meine Empfehlung:
Kümmer Dich nicht groß um Varianten, sondern schau Dir ein paar wenige Partien an und die Pläne, dann kommste damit bald gut zurecht.
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16.12.2004, 18:45
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 11.2004
Beiträge: 60
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stimmt is eigentlich ne idee................ aber wäre da von vorteil auch möglichst viel zu kennen bevor man zu english wechselt dachte sei eher was für fortgeschrittene
dafür spricht wenig theorie und mann rennt nich so leicht inne falle
dagegen dasses denke ich strategisch recht anspruchsvoll is oder
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16.12.2004, 19:39
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FM des Forums
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 372
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Es wird gesagt, dass es strategisch Anspruchsvoll sei, aber dazu Folgendes: taktisch bist du mit 1400 genauso wenig auf dem Niveau eines 2000ers wie strategisch. Unter 2 1400ern entscheidet in einer solchen "strategischen" Eröffnung immernoch hauptsächlich die Taktik, auch wenn sie schon auf einem höheren Niveau ansetzt als in den meisten offenen Spielen. Vom Lerneffekt wird oft gesagt seien die offenen Spiele besser, da sie mehr taktische Chancen und damit mehr Möglichkeit zum Training haben. Ich bin weder schachlich stark noch ein guter Trainer, aber meine persönliche Meinung ist, dass das Gesamtverständniss durch frühe Beschäftigung mit Strategie besser gefördert wird und bin daher ein Freund von eher positionellen Varianten und abspielen. Schärfer spiele ich als Schwarz, da eine gewisse Remis, bzw += breite unklar gemacht wird. So eine Kombination kann ich persönlich empfehlen: Weiß spielt sicher auf positionellen Vorteil. Schwarz macht das Spiel durch Schärfe unklarer, kann aber auch in Remis absacken lassen, je nach Gegnerstärke also unterschiedlich eröffnen. Daher würde ich Englisch, oder evtl Sf3, das ein wenig flexibler ist, empfehlen. Hab selbst seit einiger Zeit Englishc auf Sf3 abgeändert um später einen flexibleren Grund zu haben für weitere Repertoirearbeiten.
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16.12.2004, 21:43
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 11.2004
Beiträge: 60
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hört sich ganz vernünftig an aber wenn ichs nomma zu tun hätte würd ich mit e4 anfangen und nimmer mit d4 geschweige denn c4
seh das nämlich auch so dass die meisten partien taktisch entschieden werden
solln ja hier auch nur vorschläge gemacht werden entscheiden musser das dann selber
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17.12.2004, 12:57
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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ok damit hätten wir die alternativvariante abgeklärt, werd mal englisch probieren, nun fehlt noch was mit e2-e4 und d2-d4, jemand da vielleicht noch was nettes?
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17.12.2004, 15:01
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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ich denke mal du spezialisierst dich mit weiß auf c4(englisch); kaum spieler unter 2100 elo haben gute varianten bei allen 3 möglichkeiten(c4,e4,d4)
@gorillababy dein system ist eine möglichkéit aber genauso gut kann man mit schwarz sicher auf remi spielen(nachteil ausgleichen und dann langsam um den sieg kämpfen) und mit weiß den anzugsvorteil zu nutzen zu versuchen(ich hab mit weiß oft 1800-1900 nacheinander fertig gemacht und dann gegen 1700 mit schwarz verloren;
@hwarangdo ich empfehle dir etwas für schwarz anzusehen da du nicht immer weiß spielen kannst! vielleicht spielst gegen d4 nimzo-indisch Sf6 c4 e6 Sc3 Lb4 mit nachfolgendem Lxc3 und Druckspiel gegen den Doppelbauern(auf Dc2,Db3) hast auch genug spiel(dein L muss nach b7 und deine bauern sollten mit d6 c5 aufgebaut seinen doppelbauern zu blockieren!Ziel gewinn eines bauern!
gegen e4 empfehle ich russisch! ist zwar net ganz so einfach aber wennst du es gut ansiehst hast eine superverteidigung bei der du solide aus der eröffnung kommst!(der weltmeister spielt es auch und es ist auch voll korrekt!!)
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17.12.2004, 22:36
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1561
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Bad Kissingen
Beiträge: 1.130
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also, wenn ich mit weiß mit e4 beginne, dann sollte man sich vor allem varianten gegen Sizilianisch und e5 überlegen. Gegen andere Eröffnungen wie Caro-Kann kannst du dir (vorläufig) eine nebenvariante mit etwas weniger theorie aussuchen. Gegen Caro-Kann spiele ich z.B. gerne 2.d3 statt d4 und gegen Französich spiele ich das Tschigorín-System (ziemlich abstrakt mit 2. De2)Im Grunde genommen kannst du bei allen eröffnungen spezielle nebenvarianten aussuchen und dich dann langsam zu den hauptvarianten vortasten. Mit d4 ist das etwas einfacher. Wenn du willst kannst du dir ein bestimmtes System ausdenken, wie du das aufbaust (zum Beispiel Königsindisch mit Weiß nur mit bauern auf d4 statt d3) oder du kannst gleich am Anfang seltenere Züge auswählen, und damit meine ich nicht nur Englich oder Sf3, sondern wer will kann auch versuchen am Anfang so skurrile sachen wie b3, b4 oder f4 zu spielen. das würde ich aber nur empfehlen, wenn man bereits grundlegende Eröffnungssachen mit d4 oder e4 kann. Mit schwarz hat man da es einfacher: einfach irgendeine Eröffnung gespielt und dann soll weiß selbst schauen, wie er damit zurecht kommt
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18.12.2004, 18:00
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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???einfach irgendwelche eröffnungen gespielt und schon hast immer 20 zug verloren!!von wegen mit schwarz kannst alles spielen!
Und mit Weiß solltest du dir auch gleich gegen alles zumindest die Hauptvariante ansehen(1 tag intensiv und du beherrscht die meisten)
gegen sizilianisch empfehle ich den angriff mit g4(ist eigentlich immer gut)
gegen e4 solltest du dir eine einfache vielleicht sichere variante zulegen da manche varianten bis zum 30zug total ausanalysiert sind
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