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Zitat von Angie
Aus welchem Jahr stammt die Erkenntnis, dass Df5 praktisch das Ende der Partie bedeutet?
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11. - Df5 (Paulsen) galt ja schon einmal als Widerlegung der klassischen Variante.
Zu 12.De2 (Lean Angriff) gibt es ein Buch von Snosko-Borowski (Muzio-Gambit, Analytische Untersuchungen über den Lean-Angriff [13.Df3-e2], Leipiz 1911. Es ist im Grunde ein Bericht zu einem Thematurnier.
17. - Tf8! (Stock) stammt einer Analyse Stocks während der Fernpartie.
Stock,T (2180) - Mayer,J [C37]
WT/H/940, 15.05.1997
1.e4 e5 2.f4 exf4 3.Sf3 g5 4.Lc4 g4 5.0-0 gxf3 6.Dxf3 Df6 7.e5 Dxe5 8.d3 Lh6 9.Ld2 Se7 10.Sc3 Sbc6 11.Tae1 Df5 12.Sd5 Kd8 13.De2 Te8 14.Lxf4 Lxf4 15.Txf4 Dg6 16.Te4 Dd6 17.Dh5 f6 18.Dh4 f5 19.T4e2 h6 20.Sxe7 Txe7 21.Ld5 Ke8 22.Dh5+ Kd8 23.Lxc6 bxc6 24.Txe7 Dxe7 25.Txe7 Kxe7 26.Dxf5 d6 27.Dh7+ Kd8 28.Dxh6 Lb7 29.Df8+ 1-0
Der Gegner zog 13.- Te8 (und nicht 13.- De6) und verlor (in der Terminologie von Snosko-Borowski: Vierte Verteidigung, 13.- Te8, erster Angriff 14.Lxf4 Lxf4 15.Txf4 Dg6 16.Te4 etc.)
13.- De6! ist die siebente Verteidigung und bereits von Snosko-Borowski mit Rufzeichen angegeben 14.Sxe7 der zweite Angriff 14.- Dxe7 15.Lc3 (= A) 15.- Tg8 16.Dh5 ist eine von Bücker und Smout ausgearbeitete Remisvariante, die jedoch ungenügend ist (wegen 16.- Dg5 17.Tf2 Tf8! Stock 1997).
Das ganze (Lean-Angriff) ist bereits sehr tiefschürfend analysiert (incl. Analysen Tschigorins zur Variante A, Siebente Verteidigung, zweiter Angriff.
Wenn Du ein Buch hast, dass den Lean Angriff zu weißen Vorteil oder zum Remis führt, so lass uns diese Variante (mit Snosko-Borowski) diskutieren.
Der Zug 17. - Tf8! (Stock 1997) - in der klassischen Variante - wurde erstmalig in Kaissiber 13 veröffentlicht. Ich hoffe, dass sich in Kaissiber 34 Herr Bücker auch zur Widerlegung des modernen Variante äußert.
G.C.P.