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17.02.2010, 20:17
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Schachjournalist
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Registriert seit: 02.2010
Beiträge: 280
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Gurkengambits
Wir wissen es gibt spielbare Gambits und solche die mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit in einem Desaster enden. Es geht hier um die Gurkengambits. Man muss unterscheiden.
Gurkenklasse1= gerade noch an der Grenze der Spielbarkeit
Gurkenklasse2=ein völliger Schuß ins Knie
Welche fallen Euch ein? Bitte mit Angabe der Gurkenklasse!
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17.02.2010, 23:38
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: 2053
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Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
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BDG (1 -2)
Schara-Henning (1)
ang. KG mit 3. Sc3 (1-2)
*********
alles in meinem Repertoire!
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18.02.2010, 13:47
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
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angenommenes Königsgambit (egal, ob 3.Lc4 oder 3.Sf3) (2)
Greco Gambit (2)
Urusov Gambit (2)
Wiener Gambit (nach 2. ... Sc6 3.f4 exf4) (2)
Lettisches Gambit (2)
Elefantengambit (2)
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Englund Gambit (1)
Williams Gambit (1)
Polnisches Gambit (1)
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18.02.2010, 18:10
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Echter Kenner
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Registriert seit: 12.2008
Beiträge: 138
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Williams-Gambit (2) ;D
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06.03.2010, 13:00
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GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
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Beiträge: 462
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Schweizer Gambit (2)
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06.03.2010, 17:13
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
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Zitat:
Zitat von Ali
Schweizer Gambit (2)
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Wie geht das?
Oder meint man damit, dass man die erste Runde extra verliert, um danach leichtere Gegner zu bekommen 
Edit: Ich sehe gerade, dass ich unten die "Bewertung" verwechselt habe;
Ich meine also, dass Klasse 1 fast schon ein grober Fehler ist und Klasse 2 gerade noch geht
Geändert von Fälix (06.03.2010 um 17:15 Uhr)
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07.03.2010, 07:46
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GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
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Das gibts natürlich auch noch.
Aber nun zum schachlichen:
Es gibt dazu sogar einen (schlechten) Wikipedia Artikel.
"Er hat gegenüber Froms Gambit den Zug f2-f4 gratis, was in manchen Varianten ein Vorteil ist."
Wer glaubt denn bitte an solche Märchen? Wahrscheinlich nur der echte GAMBITOR.
Ich habe sogar schon mal eine Abart des Schweizer Gambit im Internet auf einer obskuren Seite gesehen. Dort versucht man den Bauern e4 zurückzugewinnen und zwar mit so Zügen wie Sc3 und g4! nebst Lg2. Das wird einem zwar nicht gelingen, aber der Druck auf e4 verhindert, dass der Schwarze seinen d-Bauern nach d4 bringen kann und außerdem hat man mit den Bauern auf f4 und g4 schon eine starke Angriffsfront und gute Kompensation.
So ähnlich jedenfalls stand das dort. Dort waren noch ganz andere Gambits, bei denen so 1-2 Varianten angegeben waren und mit ganz viel Text das Gambit versucht wurde zu rechtfertigen. Ich hätte mich wegschmeißen können vor Lachen. Eine echt gute Seite. Ich hoffe nur, dass niemand sie ernst genommen hat, obwohl ich denke, dass sie ernst gemeint war.
Ich kenne übrigens noch:
4-Bauern-Gambit (2)
Das ist ein Mischmasch aus Evans-Gambit und dem
3-Bauern-Gambit (2)
und geht vom Prinzip so: (auch wenn ich die Zugfolge nicht mehr ganz hinbekomme)
1. e4 e5 2. Bc4 Bc5 3. b4 Bxb4 4. c3 Be7 5. f4 exf4 6. Nf3 Bh4+ 7. g3 fxg3 8. O-O gxh2+ 9. Kh1
Was das 3-Bauern Gambit ist, ist nun ja klar.
MfG
Ali
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07.03.2010, 09:07
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Schachjournalist
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Habe mir mal das Schweizer Gambit angeschaut. Das hat die Bezeichnung Gambit ja überhaupt nicht verdient. Eher Bauernvorgabeeröffnung. Ich meine, wenn ich schon ein Gambit spiele, möchte ich wenigstens einen Mükromü an Initiative. Bei dem Teil sehe ich keinerlei Möglichkeit, nur ansatzweise irgend etwas zu starten.
Das Spiel plätschert vor sich hin und auf einmal bist Du im Endspiel und hast zu tun Remis zu machen. 
Definitiv Gurkenklasse 2
1.f4 f5 2.e4 fxe4 3.d3 Sf6 4.dxe4 Sxe4 5.Ld3 d5 6.Sf3 Sc6 7.0-0 g6 8.De2 Sc5 Line
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13.09.2010, 00:44
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
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Ort: Hamburg
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Hallo Leute,
also was mir noch dazu einfällt, ist das Rittenhouse-Gambit I und II. Irgendwie strange (und deshalb von Natur aus ungemein anziehend für mich!). Falls jemand nicht weiß, wie das geht, hier sind die guten Teile:
Rittenhouse-Gambit I
1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. Sc3 e5 4. dxe5 Sg4 5. Sf3 Lc5 6. Lg5 und nun kommt der Hammer: 6. ... Dxg5 7. Sxg5 Lxf2† 8. Kd2 Le3† Jetzt ist es remis durch Stellungswiederholung (9. Ke1 Lf2† 10. Kd2 Le3†...) oder es folgt eben der weiße Gewinnversuch 9. Kc2 Lxg5.
Rittenhouse-Gambit II (eine Variation von I)
1. d4 f5 2. c4 Sf6 3. g3 e5 4. dxe5 Sg4 5. Sf3 Lc5 6. Lg5 Dxg5 7. Sxg5 Lxf2† 8. Kd2 Le3† 9. Kc2 Lxg5.
Aber wenn ihr jetzt ne Spielbarkeitseinschätzung haben wollt, so muss ich passen. Alle Partie, die ich damit gegen (schwächere) Schachcomputer gespielt habe, gewann ich. Trotzdem sieht das Ganze doch sehr anrüchig aus. Ich sage mal gefühlte Gurkenklasse 2.
Im letzten Kaissiber gab's dazu übrigens einen nette Beitrag, allerdings mit vertauschten Farben. Dort erfuhr ich, dass die Idee wohl ursprünglich mal gegen Sizilianisch entwickelt wurde: 1. e4 c5 2. f4 d5 3. Sf3 dxe4 4. Sg5 Sf6 5. Lc4 Lg4 6. Lxf7† Kd7 7. Dxg4 Sxg4 8. Le6† Kc7 9. Lxg4, aber eben nur zu sehr unklaren Verwicklungen führen solle.
Aber gegen Caro-Kann ist es wohl fast forciert für den Gambitspieler gewonnen, wenn es zu 1. e4 c6 2. f4 d5 3. Sf3 dxe4 4. Sg5 Sf6 5. Lc4 Lg4 6. Lxf7† Kd7 7. Dxg4 Sxg4 8. Le6† Kc7 9. Lxg4 kommen sollte. Da die Ideen schon ziemlich alt sind, hat der gute Rob Rittenhouse möglicherweise das Damenopfer lediglich adaptiert und auf die schwarzen Steine umgemünzt. Wer weiß?
Von den Krautgambits gebe ich weiterhin noch folgendes zu bedenken:
Mittelgambit im Nachzug 1. e4 e5 2. Sf3 d5 (1,8) und dann noch das: 1. e4 e5 2. Sf3 c6. Beides waren mal Versuche aus meiner frühen Schachjugend, ein eigenes Gambit zu erfinden. Im ersten Fall wies mich ein Freund bald darauf hin, dass es dieses Gambit bereits gäbe (und es nur in meiner damals noch sehr kleinen Schachbibliothek nicht zu finden war), während mir letzteres der ehemalige Berliner Meister U. Müller, der Lehrer und Leiter der Schach-AG war, als ich noch zur Schule ging, kurzerhand um die Ohren schlug: 3. Sxe5 De7 4. d4 d5 5. exd5! (Diesen Zug hielt ich wegen der Fesselung in der e-Linie seinerzeit für unspielbar.) 5. ... f6 6. d6! und aus ist's! Dann erfuhr ich Jahre später, dass es auch dieses Gambit wohl schon gegeben hatte - den Namen habe ich jedoch vergessen. Es gehört aber definitiv in die Kategorie 2!
Auch das Winkelmann-Reimer-Gambit halte ich für schlecht: 1. e4 e6 2. d4 d5 3. Sc3 Lb4 4. a3 Lxc3† 5. bxc3 dxe5 6. f3. Der Hauptnachteil des weißen Gambitgedankens ist, dass im Moment gar nichts droht, weil fxe4 Dd8-h4† definitiv schlecht ist für Weiß. Wenn er aber nicht droht, auf e4 zu nehmen, braucht Schwarz sich auch nicht darum zu kümmern. Ganz klar, Klasse 2. Ansonsten hätte ich noch folgende Gambits im Angebot (in alphabetischer Reihenfolge):
Alapin-Gambit (1. e4 e6 2. d4 d5 3. Le3) Klasse 1,7
Albins Gegengambit (1. d4 d5 2. c4 e5) Klasse 1,5
Anderssen-Gambit (1.e4 e5 2. Sc3 f5) Klasse 1,2
Béllòn-Gambit (1. c4 e5 2. Sc3 Sf6 3. Sf3 e4 4. Sg5 b5) Klasse 1,7
Boehnke-Gambit (1. e4 d5 2. exd5 e5) Klasse 1,4
Budapester Gambit (1. d4 Sf6 2. c4 e5 3. dxe5 Sg5) Klasse 1,1
Bücker-Gambit (Weiß: 1. g3 e5 2. Lg2 d5 3. b4 oder Schwarz: 1. d4 g6 2. e4 Lg7 3. Lc4 b5) Klasse 1,8 (Weiß), 1,6 (Schwarz)
Bullockus-Johannsen-Gambit (1. Sc3 e5 2. Sf3 Lc5) Klasse 1,8
Cambridge-Gambit (1. e4 Sf6 2. e5 Sd5 3. c4 Sb6 4. d4 d6 5. f4 g5) Klasse 1,3
Canal-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Sf6 4. d4 exd4 5. 0-0 Sxe4 6. Te1 d5 7. Lxd5 Dxd5 8. Sc3) Klasse 1,9
Canal-Gegengambit (1. d4 d5 2. c4 e6 3. Sc3 Sf6 4. Lg5 c5 5. cxd5 Db6) Klasse 1,4
Cholmov-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sf6 3. Sxe5 Sxe4) Klasse 2
Cochrane-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sf6 3. Sxe5 d6 4. Sxf7) Klasse 0,7
Cordel-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 Lc5 4. c3 f5) Klasse 1
Danube-Gambit (1. d4 Sf6 2. c4 g6 3. d5 b5) Klasse 1
Davenport-Gambit (1. e4 Sc6 2. Sf3 f5) Klasse 1,8
Dilworth-Gambit (1. d4 Sf6 2. c4 e6 3. Sc3 Lb4 4. e4) Klasse 1,2
Duhm-Gambit (1. e4 e6 2. d4 d5 3. c4) Klasse 1,7
Englisches Gambit (1. c4 b5) Klasse 1,9
Englund-Gambit (1. d4 e5) Klasse 2
Fajarowicz-Gambit (1. d4 Sf6 2. c4 e5 3. dxe5 Se4) Klasse 1,4
Fred-Gambit (1. e4 f5 2. exf5 d5) Klasse 2
Fritz-Gambit (1. g4 d5 2. Lg2 Lxg4) Klasse 1,3
Göring-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. d4 exd4 4. c3 Klasse 1,1
Greco-Gambit (1. e4 e5 2. Lc4 Sf6 3. f4 Sxe4) Klasse 1,5
Hamppe-Meitner-Gambit (1. e4 e5 2. Sc3 Lc5 3. Sa4 Lxf2†) Klasse 1
Harding-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 d5) Klasse 2
Hartlaub-Gambit (1. e4 d5 2. exd5 e6) Klasse 1,4
Henning-Gambit (1. e4 c6 2. d4 d5 3. Sc3 dxe4 4. Lc4 Sf6 5. f3) Klasse 1,4
Hergert-Gambit (1. e4 e6 2. d4 d5 3. c3 dxe4 4. f3) Klasse 1,8
Herzog-von-Braunschweig-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 d6 3. d4 Lg4 4. dxe5 Sd7) Klasse 1,6
So, ich werde müde. Morgen geht's weiter...
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13.09.2010, 12:38
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Super GM des Forums
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Zitat:
Zitat von Dede
Canal-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Sf6 4. d4 exd4 5. 0-0 Sxe4 6. Te1 d5 7. Lxd5 Dxd5 8. Sc3) Klasse 1,9
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Ist das nicht Theorie des Zweispringerspiels? Weiß gewinnt doch die Qualität + Bauer zurück.
Hamppe-Allgaier Gambit: 1.e4 e5 2.Sc3 Sc6 3.f4 exf4 4.Sf3 g5 5.h4 g4 6.Sg5 gefolgt von Sxf7 (1)
Pierce-Gambit: 1.e4 e5 2.Sc3 Sc6 3.f4 exf4 4.Sf3 g5 5.d4 g4! 6.Lc4 gxf3 7.0-0 Sxd4! (2)
Steinitz-Gambit: 1.e4 e5 2.Sc3 Sc6 3.f4 exf4 4.d4 (1)
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16.09.2010, 20:50
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Gurkengambits Teil 2
@ Fälix
Sorry, ich habe mich vertan. Das Canal-Gambit ist das Ding mit 7. Sc3 (und nicht 7. Lxd5 Dxd5 8. Sc3). Und klar, das ist alles Theorie des Zweispringerspiels... Und schließlich: Das Urteil 1,9 war ein Vertipper (war schon etwas spät und ich ein bisschen müde). Es sollte 1,0 heißen.
Doch weiter mit der alphabetischen Gambitliste:
Hickman-Gambit (1. c4 f5 2. e4 fxe4 3. d3) Klasse 1,6
Holländisches Gambit (1. d4 f5 2. g4 fxg4 3. h3 oder auch 2. Dd3 e6 3. g4...) Klasse 1,2
Horowitz-Gambit (1. e4 e5 2. Lc4 Sf6 3. d4) Klasse 1,3
Hübsch-Gambit (1. d4 Sf6 2. Sc3 d5 3. e4) Klasse 1,8
Jänisch-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lb5 f5) Klasse 1,4
Janzen-Kortschnoi-Gambit (1. d4 f5 2. h3 Sf6 3. g4) Klasse 1,3
Klüver-Gambit (1. Sc3 f5 2. e4 fxe4 3. d3) Klasse 1,5
Königsgambit (1. e4 e5 2. f4) Klasse 1,2
Königsläufer-Gambit (1. e4 e5 2. f4 exf4 3. Lc4) Klasse 1,4
Langheld-Gambit (1. f4 e5 2. fxe5 d6 3. exd6 Sf6) Klasse 1,7
Larsen-Gambit (1. d4 f5 2. g3 g6 3. h4 Sf6 4. h5) Klasse 1,3
Lettisches Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 f5) Klasse 1,6
Lewis-Gambit (1. e4 e5 2. Lc4 Lc5 3. c3 d5) Klasse 1,6
Lissizin-Gambit (1. Sf3 f5 2. e4) Klasse 1,4
Lissizin-Gambit (verzögert) (1. Sf3 f5 2. d3 Sf6 3. e4) Klasse 1,0
Lopez-Rousseau-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 f5) Klasse 1,7
Lundin-Gambit (1. d4 Sf6 2. c4 c5 3. d5 d6 4. Sc3 g6 5. e4 b5) Klasse 1,8
So, weiter geht's bald...
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16.09.2010, 23:17
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Ass des Forums
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Zitat:
Zitat von Dede
Doch weiter mit der alphabetischen Gambitliste: [...]
So, weiter geht's bald...
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Die Bewertung aller Gambits von dir ist interessant, aber ich bin schon auch neugierig wie du die Gambits bewertest und wie du selbst die Skala mit Worten beschreiben würdest.
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17.09.2010, 16:06
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Kurzes Intermezzo
@ RemieM (und alle, die es noch interessiert)...
Stimmt, eine Definition der Parameter wäre wohl angezeigt: Im Grunde orientiere ich mich an der Vorgabe von TAFKABP. Allerdings halte ich Gambits der Klasse 1 für spielbar, aber solche der Klasse 2 wie TAFKABP für Knieschüsse. Entsprechend sind dann die Abstufungen zu werten. Eine 1,3 etwa soll bedeuten: Bietet gewisse Chancen und ist zur Not spielbar. Eine 1,8 aber würde heißen: Gegen Schwächere oder als Überraschungsgag mal anwendbar, aber eher schlecht.
Zu meinen Urteilen komme ich über zwei Wege. Einerseits war ich in jungen Jahren ein regelrechter Gambit-Freak. Je übler eine Spielweise aussah, desto stärker zog sie mich an. Entsprechend habe ich alle hier aufgelisteten Gambits mal praktisch ausprobiert (in der Regel gegen - schwächere - Computer) und damit also eigene Erfahrungen gesammelt. Da ich darüber hinaus ein Datei-Messi bin, habe ich fast alle meine (meist sogar kommentierten) Partien archiviert und kann sie aufrufen. Naja, und nun gehe ich für dieses Posting die entsprechenden Partien kurz durch, versuche mich an damals zu erinnern und bewerte.
Der andere Weg ist eher statistischer Natur: Ich schaue auf die Resultate von anderen (die solches Kraut spielen), vereine das mit meinen eigenen Bewertungen und lasse ansonsten mein Schachgefühl die letzte Entscheidung treffen (z.B. wenn ich schlechte Erinnerungen und Resultate erzielt habe, aber meine anderen Quellen eine positive Bilanz ausweisen). Du siehst, ich gebe mir Mühe (deshalb dauert es ja auch immer so lange, bis ich wieder einmal ein paar neue Gambits in dieser Weise geprüft habe und dann der alphabetischen Liste zufügen kann). Aber das soll natürlich nicht heißen, dass ich Anspruch auf irgendeine Objektivität geltend machen wollte. Ist halt meine Beurteilung. Ich will weder andere von irgend etwas überzeugen noch abhalten. Auch sind alle meine Angaben ohne Gewähr. Wer anderer Meinung ist, kann das gerne veröffentlichen oder zur Diskussion stellen. Dafür ist doch (u.a.) so ein Forum auch da, oder? Ich hoffe, jetzt ist klarer geworden, wie meine Urteile zustande kommen. Ich habe übrigens tatsächlich kurz erwogen, zu den Urteilen eine kurze Begründung mitzuliefern, aber dann habe ich sehr schnell gemerkt, dass ich dann ewig brauchen würde. Also gibt's hier nur die nüchterne Note!
So, jetzt will ich aber mal schnell am nächsten Teil der Gambitliste weiterarbeiten, denn ich habe für dieses Intermezzo schon wieder viel, viel mehr Zeit aufgewendet, als ich ursprünglich wollte.
LG von der Waterkant.
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17.09.2010, 16:16
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Gurkengamits Teil 1a und 2a
Kleiner Nachtrag:
Da habe ich doch glatt zwei Gambits vergessen:
Halloween-Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Sc3 Sf6 4. Sxe5) Klasse: Tja, was soll ich da sagen? Objektiv gesehen wohl 1,9, aber in Blitzpartien oder gegen (taktisch) Schwächere 1,2 (?!). Also ich habe jedenfalls bisher 100% der möglichen Punkte geholt (7/7 + 1x mit Schwarz knapp gewonnen)...
Irisches Gambit (1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Sxe5) ganz klar Klasse 2
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