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21.10.2006, 00:06
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Gambits gegen Sizilianisch
So, ich spiele nun seit einiger Zeit, wie zuvor erwähnt den Grand-Prix-Angriff gegen Sizi, aber komme zunehmenst aus der Eröffnung in Stellungen, die mir nicht liegen, wodurch ich keine Pläne finde und durch frühzeitige Aktionen eingehe. Daher suche ich nun ein Gambit gegen Sizilianisch, da ich mich in solchen i.d.R wohl fühle. Mir sind bekannte:
Morra-Gambit: Habe ich 2-3 Jahre lang gespielt und mag ich nicht mehr, da mir die Stellungen auf Dauer zu monoton und über die Saison gleichbleibend waren.
Flügel-Gambit? [1.e4 c5 2.b4!?]: Scheint interessant, da ich auch Bellon-Gambit spiele, aber weiterschauen.
Perinyi-Gambit [1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 d4: 4.Sd4: Sf6 5.Sc3 a6 6.Le3 e6 7.g4 e5 8.Sf5 g6 9.g5!?]: Reizt mich sehr, is aber leider nur über den abgelehnten Keres zu spielen und daher so gut wie nie aufm Brett.
Meine Vorstellung:
Vor Hauptvarianten mittels 3.Sf3 schrecke ich nicht zurück, bräuchte allerdings auch gegen najdorf, Drachen, Paulsen etc. wirklich scharfe Abspiele. I.d.R bieten Gambits so etwas ja zur Genüge, falls andere Vorschläge kommen, bin ich offen.
PS:
Englischer Angriff und Keres-Angriff außen vorgenommen, die sind eh eingeplant.
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21.10.2006, 12:16
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Moment, das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Du schreibst, Keres- und Englischer Angriff seien "eh eingeplant". Das heißt, du spielst erstmal ohenhin die HV mit 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3, ja? Dann würde ich gegen Drachen den verwandten Jugoslawischen Angriff spielen und gegen 5...Sc6 6.Lg5 und dann auch einen Aufbau mit Dd2, 0-0-0, also auch verwandt mit Englisch, Yugoslawisch.... Dann würdest du spezielle Fortsetzungen nur noch gegen Paulsen, Sveshnikov und Konsorten brauchen.
Oder willst du doch früher abweichen? Dann ist 2.b4 doch vielleicht wirklich das Beste, denn damit drückst du dem Gegner von Anfang an dein Spiel auf....ABer vielleciht erklärst du nochmal, wie du es meinst.
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21.10.2006, 12:50
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2000/2100
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Registriert seit: 01.2006
Ort: Landau (Rheinland-Pfalz)
Beiträge: 70
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2.a3
Ich halte 2.a3!? für deutlich stärker als 2.b4?!(!?).
Das wäre bestimmt was für dich: Challenging the Sicilian with 2.a3!
-->[[[Ansonsten könnte ich noch eine (noch) ungebräuchliche Variante (kein Gambit) empfehlen, die ich sehr mag und mit großem Erfolg spiele (neben dem offenen Sizilianer), empfehlen: 1.e4 c5 2.Sa3!?(!)
Sieht wie ein Trottelzug aus, ist aber mmn sehr stark:
Nach 2. ...Sc6 3.Lb5! spielt man ein Rossolimo, hat aber den Sg1 noch nicht festgelegt! Also is beispielsweise noch f4 möglich oder die Entwicklung nach e2, je nach Situation. Der Springer a3 stellt sich auf das schöne Feld c4, nachdem man den Sc6 beseitigt hat.
Also ist 2.Sa3 hier ein hochklassiger Wartezug.
2. ...d5!? sieht schwerlich nach einer Widerlegung aus, 3.exd5 Dxd5 4.Sc4 oder 4.Sf3 (etwa +=) (Sb5,Lc4 etc. hängen immer in der Luft).
Nach 2. ...e6 oder d6 spielt man c3,(g3,Lg2),Se2/Sf3,0-0,Sc2,d4...
Der Plan ist jedenfalls den Sa3 auf dem wunderbaren Feld c2 zu platzieren und d4! zu drücken mit Vollzentrum.
(Auf Sc6 kann man Lb5 spielen, oder man kann sich auch flexibel mit c3,d3,f4,Sf3,Sc2/Sc4 aufbauen, je nach Situation.)
Das ganze kam 2005 in der Russischen Meisterschaft vor, als Swaginzew (etwa 2650) die zwei ex-WM Ponomariov und Chalifman damit geschrottet hat. Auf GM Niveau, wo die feinen positionellen Ideen hierbei verstanden werden, hat der Zug eine exzellente Quote.
Ich habe mich damit beschäftigt und kam zu (meinem persönlichen Credo), dass Sa3 vollwertig ist und nicht unterschätzt werden sollte.
Ist aber eben keine Hau-Ruck-Matt-Variante.]]]
Ich denke das verzögerte und verbesserte Flügelgambit 2.a3 könnte deine Erwartungen erfüllen.
Gruß Björn
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21.10.2006, 14:19
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Zitat:
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Zitat von nikolajewitsch
Moment, das verstehe ich jetzt nicht ganz.
Du schreibst, Keres- und Englischer Angriff seien "eh eingeplant". Das heißt, du spielst erstmal ohenhin die HV mit 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.d4 cxd4 4.Sxd4 Sf6 5.Sc3, ja? Dann würde ich gegen Drachen den verwandten Jugoslawischen Angriff spielen und gegen 5...Sc6 6.Lg5 und dann auch einen Aufbau mit Dd2, 0-0-0, also auch verwandt mit Englisch, Yugoslawisch.... Dann würdest du spezielle Fortsetzungen nur noch gegen Paulsen, Sveshnikov und Konsorten brauchen.
Oder willst du doch früher abweichen? Dann ist 2.b4 doch vielleicht wirklich das Beste, denn damit drückst du dem Gegner von Anfang an dein Spiel auf....ABer vielleciht erklärst du nochmal, wie du es meinst.
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Ich suche sehr scharfe Varianten und daher vorrangig Gambits. Wenn ich das Perinyi-Gambit spielen möchte, muss ich den Keres ja sowieso beherrschen, daher ist der eingeplant. Der englische-Angriff hat ähnliche Motive, nur das eben mit f3 vorbereitet wird. Der ist nich in mein Repertoire eingeplant, aber den werde ich mir so oder so mal angucken.
Bei dem Flügelgambit bin ich momentan skeptisch und will mich vorerst noch einarbeiten.
@Latvian: Danke für die Varianten, ich werde mich mal in beide etwas reinarbeiten, wenn du allerdings selber sagst, dass 2.Sa3!? eher positionell orientiert ist und es ein langwieriger Kampf um bestimmte Felder wird ist es nicht unbedingt das, was ich suche, da ich mich in eben solchen Stellungen unwohl fühle. 2.a3 scheint allerdings ebenso interessant wie Sa3 und im Endeffekt etwas agressiver. Ich seh mich mal in der Database um, danke.
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23.10.2006, 19:21
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Kenner
DWZ/Elo: so 20/so 21
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Registriert seit: 03.2006
Ort: Wegberg (Nähe Mönchengladbach) / Bonn
Beiträge: 121
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Wenn du offen (Keres etc.) spielen willst, kannste gegen Sveshnikov ja die Läuferopfervariante (die mit 5...e5 6.Sbd5 d6 7.Lg5 a6 8.Sa3 b5 9.Lxf6 gxf6 10.Sd5 f5 11.Lxb5) spielen. Ist zwar laut dem Buch von Rogozenko nich so der Bringer, aber Schwarz muss die Theorie kennen und besagtes Buch is schon ein paar Jahre alt, kann also sein, dass es irgendwelche Verstärkungen für Weiß gibt. Glaube aber nich, dass es was Entsprechendes gegen den (selteneren) Zug 10...Lg7 gibt.
Gegen Paulsen/Igel und so gibts aber ganz sicher nix Gambitmäßiges. Is zu sicher, da musste irgendwie so versuchen, was am Königsflügel zu machen.
@Sa3: Was ist an 2...Sf6 falsch? Im Hinblick auf den Nimzowitsch/Rubinstein-Sizi steht der Springer auf a3 eher falsch, imho müsste Weiß versuchen, so ne Art Alapin draus zu machen, oder irgendwelche Verrenkungen à la d3 spielen.
(Zur Info, falls wer über mögliche Übergänge zu andern Sizis argumentieren will: Ich spiel keinen N/R-Sizi, aber Sf6-Alapin.)
Geändert von Antikraut (23.10.2006 um 19:28 Uhr)
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11.01.2007, 09:44
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GM des Forums
DWZ/Elo: ELO 1700
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Registriert seit: 11.2006
Ort: Wien
Beiträge: 469
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also auf 2.a3 spiel ich g6 und bin mehr als zufrieden mit der stellung und das als schwarzer
da gefällt mir 2.b4 um eeeeeeiniges besser
Sa3 ist wirklich sehr positionell und langweilig aber leider! erfolgreich.
ich kanns auch nicht mehr sehn
hier ein schönes beispiel wo es schwarz gelingt zu gewinnen (ich selbst finde die partie eigentlich häßlich aber das auch nur weil ich kein positioneller spieler bin und dieses Sa3 ist ja fast noch schlimmer als pirc)
(903) Shabalov,Alex (2604) - Goletiani,Rusudan (2404) [B20]
Curacao Open (3), 24.07.2006
1.e4 c5 2.Sa3 Sc6 3.Lb5 g6 4.c3 Lg7 5.d3 a6 6.Lxc6 dxc6 7.Le3 b6 8.Dc2 Sf6 9.Td1 Dc7 10.h3 O-O 11.Sf3 a5 12.O-O La6 13.Tfe1 Tad8 14.d4 cxd4 15.cxd4 Db7 16.Lf4 c5 17.d5 Tc8 18.b3 b5 19.Se5 Sh5 20.Lh2 Lxe5 21.Lxe5 c4
für das komplette spiel http://chessmind.powerblogs.com/file...letianig0.htm´
die neuerung war der zug 5...a6
Geändert von thinkoutsidethebox (11.01.2007 um 09:47 Uhr)
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12.01.2007, 02:12
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: 2053
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Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
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Der Thread ist zwar schon ein bißchen älter, aber das prinzipielle Problem (eigentlich fast aller) Gambits ist, dass in Zeiten der Datenbank(en) ein mühsam erlerntes, ausgefallenes Repertoire recht schnell "die Runde" macht....
- d.h. wenn man als (Amateur) Turnierspieler z.B. 1 Woche Arbeit in Flügelgambit investiert - und spielt, sagen wir, 25 Turnierpartien pro Saison (2 Ligen und 1 Woche Urlaub = 1 Open). Dann hat man in etwa 12 Partien Weiß - und in 7 davon Sizillianisch - o.k.?
Im darauffolgenden Jahr kann man sich entweder:
etwas anderes überlegen, (weil die Gegner vorbereitet antreten) - und objektiv ist (meiner bescheidenen Meinung nach) sowohl das sofortige (2.b4) als auch das verzögerte (3.b4 - das macht aber noch extra Arbeit) Flügelgambit ziemlich anrüchig - wenn also der Überraschungseffekt wegfällt, kämpft man mit einer minderwertigen Gambiteröffnung vielleicht schon um Ausgleich  (als Zusatzbenefit auch noch gegen nominell "schwächere" Gegner  )
- oder man kämpft ohne den Überraschungseffekt auf seiner Seite "tapfer" weiter...........
Mit Hauptvarianten kann man einfach jahrelang weiterspielen (und hin und wieder "lustig" sein, und ein Gambit einstreuen  )
**************
Ich hab' bis vor etwa drei Jahren fast jedes (Schwarz und Weiß) Gambit 'rauf und runter gespielt - mit dem Ergebnis, dass (besonders unangenehm bei etwas tiefer gerateten Kontrahenten) sich meine Gegner ihrem Stil angemessene Varianten aus meinem Gambitrepertoire ausgesucht haben, und ich praktisch miemanden mehr (und gerade das ist ja der (heimliche) Traum jedes Gambitspielers) quasi aus der Eröffnung überfahren konnte.
Im Gegenteil - ich erinnere mich mit Grausen an eine Begegnung, wo ich mich stundenlang mit einer "neuen" Variante im Königsgambit beschäftigt habe (mein Gegner war praktisch nur mit 1. ... e5 in der DB) - und auf 1.e4 mit 1. ... d5 konfrontiert wurde.....
Ich (ganz schlau  ) spiele 2.d4 und lande in einer (nicht besonders guten) Hauptvariante BDG - aus einer Partie, die ich einige Jahre vorher gg. einen GM verloren hatte. Neben der Tatsache, dass die Stellung nicht besonders gut war, hab' ich mich auch noch mächtig geärgert, dass er das Ganze mit 5 min. Bedenkzeitverbrauch "aufstellt".
Seit ich zu (eher ruhigen) Hauptvarianten übergegangen bin, hab' ich viel interessantere Partien!
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12.01.2007, 04:28
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Echter Kenner
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Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 142
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Solche selbst geleisteten Vorbereitungen kann man sich heutzutage in chessbase festhalten.
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03.04.2008, 17:18
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: ~1500
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Registriert seit: 03.2008
Ort: Erfurt
Beiträge: 63
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ich würde einfach den offenen sizi (ggf mit 0-0-0) spielen. mit anderen varianten bekommt man kaum vorteil (zumindest, wenn du kein morra oder grand prix spielen möchtest)
im offenen kann man wenigstens noch aggressiv spielen (im gegensatz zum geschlossenen^^)
noch ne frage für zwischendurch: was ist eigentlich der sinn vom flügelgambit, außer dem schwarzen einen freibauern zu schaffen?
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24.05.2009, 18:51
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Aktiver
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Registriert seit: 05.2009
Beiträge: 40
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Wieso ein Gambit es gibt auch 1.e4 c5 2.f4
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29.05.2009, 22:45
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Neuling
DWZ/Elo: 2012/2107
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Registriert seit: 05.2009
Beiträge: 6
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Also, ich hätt da noch was gegen den Taimanov Sizilianer:
1.e4 c5 2.Sf3 e6 3.d4 cxd 4.Sxd4 Sc6 5.Sc3 Dc7 6.Sdb5 Db8 7.Le3 a6 (bei 7...Sf6 musst du dir allerdings was anderes einfallen lassen  )
8.Lb6?! axb5 9.Sxb5 Lb4+ 10.c3 La5 11.Sc7+ Dxc7 12.Lxc7 Lxc7 13.Dg4
Naja, hast dann halt 3 Leichtfiguren gegen Dame+Bauer getauscht. Ist offiziell nicht das Wahre für Weiß, da sich die Figurenmajorität von Schwarz später schon auswirken wird, aber es ist Spielbar und im Sinne eines Gambits vieleicht gar nicht so übel. Als Weißer musst du halt voll auf Angriff spielen, bevor Schwarz die Chance bekommt seine Figuren aktiv ins Spiel zu bringen. Ist net einfach und ich persönlich würde es lieber mit Schwarz spielen, aber vieleicht gefällt es ja jemanden!?
Angucken lohnt sich auf jedenfall!
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11.09.2009, 19:35
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
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also wenn man mit der Dame gut umgehen kann, dann finde ich es wirklich nicht schlecht (laut Rybka hat Weiß sogar leichten Vorteil);
Wenn man angreifft, kann es ja auch noch gut sein, dass man dann noch etwas gewinnt
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22.11.2010, 23:27
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Neuling
DWZ/Elo: 1950/----
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Registriert seit: 01.2008
Ort: Hessen
Beiträge: 4
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Mir gefällt das verzögerte Flügelgambit 2.a3 ganz gut; insbesondere dann, wenn Schwarz das Gambit nach 2. ... Sc6 oder 2. ... e6 annimmt, bekam ich meist aussichtsreiches Spiel. Das Buch von Alexei Bezgodov aus dem Jahr 2004 (Challenging the Sicilian with 2.a3!?) zeigt interessante Wege für Weiß auf, wenngleich manche Varianten zu optimistisch sind.
Übrigens bin ich hierüber auch zum französischen Flügelgambit (1.e4 e6 2.Sf3 d5 3.e5 c5 4.b4) gekommen, das ähnliche Pläne aufweist.
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24.11.2010, 20:38
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
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Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 89
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Ein extremer Vorschlag...
Moin,
wenn ich mal etwas Zeit hab und von eurer Seite Interesse besteht, schreib ich was übers Flügelgambit.
Aber bis dahin: Nach 1. e4 c5 2. f4 d5 gibt's die merkwürdige Damenopfer-Idee 3. Sf3 dxe4 4. Sg5 Sf6 5. Lc4 Lg4 6. Dxg4 Sxg4 7. Lxf7+ Kd7 8. Le6+ nebst 9. Lxg4. Ich erwähnte das schon mal im Threat über groteske Gambitideen. Ist natürlich seeehr riskant.
LG von der Waterkant.
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24.11.2010, 21:19
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Einsteiger
DWZ/Elo: 1590
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Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 17
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Hallo Dede,
das wäre schon interessant. Habe das mit dem Damenopfer mal durchgespielt. Ich denke mal beim blitzen wäre das mal ein netter Versuch.
LG
Ingo
Zitat:
Zitat von Dede
Moin,
wenn ich mal etwas Zeit hab und von eurer Seite Interesse besteht, schreib ich was übers Flügelgambit.
Aber bis dahin: Nach 1. e4 c5 2. f4 d5 gibt's die merkwürdige Damenopfer-Idee 3. Sf3 dxe4 4. Sg5 Sf6 5. Lc4 Lg4 6. Dxg4 Sxg4 7. Lxf7+ Kd7 8. Le6+ nebst 9. Lxg4. Ich erwähnte das schon mal im Threat über groteske Gambitideen. Ist natürlich seeehr riskant.
LG von der Waterkant.
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