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14.04.2006, 09:38
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Einsteiger
DWZ/Elo: 1400/-
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Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 10
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Blackmar-Diemer-Gambit
Hallo freaks!
Wer von euch kennt das oben genannte Gambit (1.d4 d5 2 e4)
und kann mir sagen wie man das mit weiß so weiterspielt?
Grüße
Jens-Peter
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14.04.2006, 10:03
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Nun, vorausgesetzt, Schwarz nimmt das Gambit an, sieht die typische Fortsetzung so aus: 2...dxe4 3.Sc3 Sf6 4.f3 exf3 5.Sxf3. Lehnt Schwarz ab, entstehen i.d.R. Französische oder Caro-Kann Stellungen, je nachdem, ob Schwarz mit 2...c6 oder 2...e6 verteidigt. Die Stellungen nach der Annahme sind oft rasiermesserscharf und voller taktischer Möglichkeiten, v.a. wenn Schwarz mit 5...Lg4 fortsetzt, dann kommt, 6.h3 Lxf3 7.Dxf3 und weiß wird wahrscheinlich lang rochieren. Weiß muß die sich ergebenden taktischen Möglichkeiten aber auch nutzen, sonst hat er einen Bauern für nix gegeben.
Wenn dir derartig druckvolles Spiel liegt, lohnt sich die Beschäftigung mit dem Blackmar-Diemer-Gambit auf jeden Fall.
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20.04.2006, 15:21
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Kenner
DWZ/Elo: 2211/2257
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Registriert seit: 05.2005
Beiträge: 115
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Ich möchte meinem Vorredner wiedersprechen und dir tunlichst davon abraten solche Pfuschervarianten anzuschauen.
Spiel was solides, du hast Weiß und einen kleinen Vorteil, da willst du nicht gleich in der Eröffnung einen Bauern einstellen.
Ausserdem bringt dich das BDG vom Schachverständniss nicht wirklich weiter.
Ich möchte dazu eine kleine Anekdote erzählen:
Ein Schachfreund in meiner Umgebung mit einer Stärke von ca 2150 ELO wendete dieses Gambit eine Zeit lang an, mehr oder weniger erfolgreich, was aber an den unterlegenen Gegnern und nicht an dem Gambit an sich lag. Unter anderem spielte er es gegen GM Peter Enders. Nach der Partie fragte dieser dann nur, ob er mit der Variante überhaupt schon einmal eine Partie gewonnen habe.
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20.04.2006, 19:26
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Kenner
DWZ/Elo: so 20/so 21
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Registriert seit: 03.2006
Ort: Wegberg (Nähe Mönchengladbach) / Bonn
Beiträge: 121
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Bemerkenswert ist, dass du nur eine Chance hast, das Ding aufs Brett zu kriegen, wenn dein Gegner auf 1.e4 zufällig e5 oder Sizi spielt. Wobei selbst die meist 1...Sf6 ziehen.
By the way: Was macht Weiß eigentlich nach 1.d4 d5 2.e4 dxe4 3.Sc3 c5? Oder 3...e5?
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20.04.2006, 19:47
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Zitat:
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Zitat von Antikraut
Bemerkenswert ist, dass du nur eine Chance hast, das Ding aufs Brett zu kriegen, wenn dein Gegner auf 1.e4 zufällig e5 oder Sizi spielt. Wobei selbst die meist 1...Sf6 ziehen.
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Sorry, aber das ergibt nicht wirklich Sinn: Wie soll man denn nach 1.e4 e5 oder nach 1.e4 c5 das BDG aufs Brett kriegen??? Meinst du nach 1.d4 d5? Nach 1.d4 Sf6 kann man auch noch mit 2.Sc3 fortsetzen, worauf oft 2...d5 folgt, und BDG geht wieder.
@ Jensi
Natürlich ist BDG ab einem gewissen Level inkorrekt; bei 2000+ höchstwahrscheinlich und gegen einen GM sowieso. Darunter kann man die sich ergebenden taktischen Möglichkeiten aber schon oft in Vorteil ummünzen. Und was das Schachverständnis angeht: Positionell bringts einen wohl nicht viel weiter, angewandtes Taktiktraining ist es aber allemal.
Geändert von nikolajewitsch (20.04.2006 um 19:52 Uhr)
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20.04.2006, 21:56
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Zitat:
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Zitat von Geck0tierchen
es ging wohl eher darum, dass sich Französisch - und Caro-Kann Spieler kaum auf 20 Züge halbkorrektes Schach herablassen werden, anstatt ihre hauptvarianten zu spielen..
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Ok, jetzt versteh ich den Kommentar....  Danke, mein Fehler.
Wobei: Wenn das BDG für Weiß inkorrekt (also letztlich nachteilhaft oder zumindest so, daß man seinen Anzugsvorteil wegwirft) ist, müßte es für Schwarz ja eigentlich vorteilhaft sein, anzunehmen, anstatt in C-K oder Französisch zu landen, in denen Weiß ja nun eigentlich nicht schlechter steht. Wenn sie es doch tun, muß ja am BDG auch für sie etwas Unangenehmes sein, und das sind ja eben die erwähnten taktischen Verwicklungen.
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20.04.2006, 22:31
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Zitat:
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Zitat von nikolajewitsch
Wobei: Wenn das BDG für Weiß inkorrekt (also letztlich nachteilhaft oder zumindest so, daß man seinen Anzugsvorteil wegwirft) ist, müßte es für Schwarz ja eigentlich vorteilhaft sein, anzunehmen, anstatt in C-K oder Französisch zu landen, in denen Weiß ja nun eigentlich nicht schlechter steht. Wenn sie es doch tun, muß ja am BDG auch für sie etwas Unangenehmes sein, und das sind ja eben die erwähnten taktischen Verwicklungen.
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Hier gibt es ich glaube bei den eigenen Partien einen Thread, in dem auch Antworten wie 2...e6 und 2...c6 diskutiert werden. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass solche Züge für den typischen BDG-Spieler recht unangenehm sind, da sich oft (für den BDG-Spieler zu) positionelle Spiele ergeben. Aus Sicht des Schwarzen ist dies imho ein nicht zu unterschätzender positiver psychologischer Faktor!
Zitat:
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Zitat von hupsibo
Eher wohl wegern der Zeitersparnis. Warum soll ein Freizeitspieler sich mit BDG beschäftigen, wenn er sowieso mit Caro-Kann oder Französisch gut zurecht kommt?
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Das sehe ich als Französisch-Spieler genau so.
Gruß
Der_Stratege
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20.04.2006, 22:36
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Kann denn
1. d4 d5
2. e4 e4:
3. Sc3 Sf6
4. f3 Lf5
Ausgleich für schwarz bringen? Ich habe das bislang immer so behandelt, aber bin mir gar nicht so sicher, ob das so gut ist. Zwar kam ich immer passabel aus der Eröffnung raus, aber die Gegner waren auch nich wirklich stark.
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21.04.2006, 11:10
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Zitat:
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Zitat von Der_Stratege
Es wurde auch darauf hingewiesen, dass solche Züge für den typischen BDG-Spieler recht unangenehm sind, da sich oft (für den BDG-Spieler zu) positionelle Spiele ergeben. Aus Sicht des Schwarzen ist dies imho ein nicht zu unterschätzender positiver psychologischer Faktor!
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Volle Zustimmung! So etwas ähnliches hatte ich auch in einem dieser Threads gesagt. Nur: Damit sind wir ja genau bei der Frage, warum man sich für oder gegen BDG entscheidet. Und das hängt eben, bei Weiß wie bei Schwarz, nicht nur von der "objektiven" Positonsbeurteilung ab, sondern eben genau davon, was für eine Art von Spiel man bevorzugt; daher auch mein Hinweis an den Starter dieses Threads, daß sich das BDG lohnt, wenn ihm solche Stellungen liegen.
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21.04.2006, 22:13
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1651 / 2002
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Bad Bentheim
Beiträge: 86
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Also ich bin grad dabei diese Stellungen einigermaßen auswendig zu lernen.
Beim 11. Oberhausener Open habe ich mit Blackmar Diemer gegen einen 1900 und gegen einen 2200er gewonnen und Remis gespielt. Eigentlich waren beide Partien gewonnen, aber ein Remis gegen einen 2200er hat mir schon viel Freude bereitet...
Auf www.zenki-schach.de unter Eigene Partien --> 11. Oberhausener Open sind die Partien veröffentlicht...
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22.04.2006, 12:06
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1920
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 61
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schöne homepage, aber eines möchte ich loswerden:
Nach 1. d4 Sf6 2. Sc3 d5 3. e4?! hat man kein B-D Gambit - Schwarz schlägt den e-Bauern mit dem Springer, also 3...Sxe4!. Dieses Gambit ist für Schwarz noch deutlich besser wie das B-D Gambit (ein Springerpaar wird getauscht - weniger Figuren auf dem Brett bedeutet weniger Angriffschancen für den geopferten Bauern).
z.B.: 1. d4 Sf6 2. Sc3 d5 3. e4?! Sxe4! 4. Sxe4 dxe4 5. f3 e5! und Schwarz steht klar besser.
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22.04.2006, 13:53
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GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
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Registriert seit: 03.2005
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aus dem grund würde ich eine andere Zugfolge nach 1....Sf6 wählen und zwar:
1. d4 Nf6 2. f3 d5 3. e4 dxe4 4. Nc3
da ist Sxe4 nicht möglich
zumindest bei mir passt das ganz gut weil wenn der gegner z.b. königsindisch weiterspiel ich den sämisch angriff wähle und f3 da rein passt.
man muss halt selbst sehen ob f3 sonst auch zu einem passt aber ne überlegung wert isses
Ali
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23.04.2006, 09:11
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Benutzer
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Registriert seit: 08.2005
Beiträge: 26
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Zitat:
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Zitat von Zee4
Kann denn
1. d4 d5
2. e4 e4:
3. Sc3 Sf6
4. f3 Lf5
Ausgleich für schwarz bringen? Ich habe das bislang immer so behandelt, aber bin mir gar nicht so sicher, ob das so gut ist. Zwar kam ich immer passabel aus der Eröffnung raus, aber die Gegner waren auch nich wirklich stark.
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Lf5 wird auch von Wahls im Buch über Skandinavisch empfohlen. Sieht auch blendend aus für Schwarz. Hatte auf jeden Fall nie Probs damit. Man muß aber sehr genau spielen, wenn Weiß frühzeitig g4 spielt. Zumindest Wahls sieht das als DIE Wiederlegung an. Da dort weniger zu lernen ist und Schwarz einfach einen Bauern mehr hat. Mit Lf5 ist der Plan einfach zu erklären: Man spielt nicht exf3 um für Weiß - die f-Linie u öffnen, bzw den Springer zu entwickeln.
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23.04.2006, 21:42
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Kenner
DWZ/Elo: so 20/so 21
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Registriert seit: 03.2006
Ort: Wegberg (Nähe Mönchengladbach) / Bonn
Beiträge: 121
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@Ali: Das hab ich auch mal für ne gute Idee gehalten. Dann hat irgendwer 3...e6 gezogen und ich hatte nen wenig überzeugenden Franzosen (im Vergleich zum Steinitz-Franzosen z.B. einfach ein Tempo weg) aufm Brett.
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24.04.2006, 08:45
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Der Lf5 in einer französischen Struktur gefiel mir bislang eigentlich recht gut. Ich bekam es meist nach
1. e4 d5
2. e5 Lf5
aufs Brett und konnte mich da nie beklagen. Aber im BDG komme ich nicht wirklich oft in gute Mittelspielpositionen und wollte nur wissen ob es von einer ungünstigen Eröffnungswahl oder von meinem schlechten Stellungsgefühl für diese Eröffnung abhängig ist.
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