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1. f4 d5
2. e4? dxe4
3. c3 Sf6
4. Dc2
Ja genau, "wie weiter"...
Diese Frage muss sich hier aber Weiß stellen. Schwarz kann sich doch ruhig entwickeln, während Weiß in seiner Ruine Kopfstände machen muss, um überhaupt etwas zum Positiven zu bewegen.
Ich probiere mein Glück mal mit 4. .. g6 und entwickel mich ruhig weiter. Ich könnte natürlich auch 4. Sc6 oder 4. a6 und danach Sc6 spielen.
1. f4 d5 2. e4 dxe4 3. c3 sf6 4. Dc2 g6
Und nun?
Man muss nur ein, zwei Varianten ein paar Züge weiterspielen ( denn Weiß kann in dieser Stellung an weiterbringenden Zügen eigentlich nur Lc4, d4 oder Se2-> Sg3 spielen) und dann mal aufs Brett gucken.
Dann sieht man, dass Weiß in allen Varianten entweder leichten Entwicklungsrückstand + Minusbauer oder großen Entwicklungsrückstand bei Materialgleichheit hat.
Probier es mal aus.
P.S.: Danke für das Angebot für gemeinsame Partien, aber ich habe im Moment nicht soviel Zeit und ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass es im "Williams Gambit" für Weiß noch groß etwas zu entdecken gibt.
Meiner Meinung nach steht Weiß einfach sehr bescheiden und muss mit Mann und Maus um Remischanchen kämpfen, und das nicht erst im Mittelspiel, sondern schon ab der Eröffnung. An deinem Vorschlag Dc2 ( der in der Stellung traurigerweise schon eine der besseren Optionen für Weiß zu sei scheint) sieht man doch, dass die Weißen Figuren von alleine nicht genug gute Felder finden. Und dass der Minusbauer durch bestimmte Faktoren kompensiert werden könnte, daran ist nicht zu denken...
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