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Der Unterschied ist relativ groß!
Im Wolga-Benkö opfert Schwarz den b5, und tauscht dann den a - gg. den b-Bauern...... und will dann nach dem Schema: L(x)a6, d6, g6, Lg7, Sbd7, Db6 (a5), 0-0 und Tfb8 Druck auf die beiden w Damenflügelbauern machen - auch Damentausch gehört oft zum s Programm! (die entstehenden Endspiele sind trotz des w Mehrbauern superlästig für W) Wenn man mit einem taktischen Kniff einen der beiden w Bauern gewinnt, ist die Stellung oft schon (fast) gewonnen für S!
Im Blumenfeld:
1.d4 Sf6
2.c4 e6
3.Sf3 c5
4.d5 b5?!
kann W einen B dauerhaft gewinnen, indem er:
5. dxe6 fxe6
6. cxb5 spielt,
aber dann baut S ein mächtiges Zentrum mit
6. .... d5 auf, und kommt jetzt mit normalen Entwicklungszügen, ala: Ld6 daher.....
Der Grund für das seltene Auftreten von Blumenfeld, ist iirc nicht die Annahme des Gambits, sondern ein Lg5 Aufbau, der als suspekt für S gilt...
- während Wolga in der modernen Meisterpraxix zwar nicht "en vogue" ist, aber (vor allem der positionelle Plan) oft Anwendung in KönigsIndischen Stellungstypen findet.....
edit: ahja - im Wolga spielt S natürlich noch exd, und nach cxd enstehen die typischen Stellungen....
- und das angenommene Blumenfeld (und sein Ruf als gut für S) ist afair der Grund, warum die W im Wolga ( 1. d4 Sf6, 2. c4 c5 3. d5 b5) nicht dxe fxe "einschieben", sobald Schwarz e6 spielt.....
Geändert von Angie (22.12.2008 um 21:33 Uhr)
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