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01.02.2007, 11:27
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GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
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london system (wann c4?)
Zitat:
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Zitat von Antikraut
Nur mal so zum Verständnis: Gegen was spielst du jetzt eigentlich normales Londoner und gegen was c4, Barry-Angriff oder sonstwas?
@Genauigkeit: Ich kenne Londoner halt als Colle plus Lf4. Hab auch nie gehört, dass irgendwer z.B. die Lf4-Variante im Grünfelder als Londoner bezeichnet hätte.
Ach ja, zur Kramnik-Ivantschuk-Partie: Also, als ich die Stellung vor 2 Wochen im Turnierschach aufs Brett gekriegt hab, hab ich gutes Gegenspiel gekriegt und später auch gewonnen. Bei Bronznik (der nach 1998 rausgekommen ist und es mit Schwarz anders spielt) kommt Schwarz auch ganz gut weg... gut, der ist vielleicht auch tendenziös, aber nennt seine Bücher wenigstens nich "Gewinnen mit Tschigorin"
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zuersteinmal: was ist der Barry Angriff?
wann spiel ich c4?: - gegen pseudo-chigorin aufbauten, aufbauten mit früher entwiclung des schwarzen damenläufers (da man dann mit Db3 gegen b7 spielen), Königsindische aufbauten wenn schwarz e5 und nicht c5 spielt (gegen c5 will man ja das zentrum mit c3 sichern) und gegen den Stonewall.
Natürlich sind das dann keine richtigen Londoner (weil die zentralformation eine andere ist) mehr aber die meisten London spieler würden hier wohl c4 spielen. deswegen wird c4 gegen diese formationen auch im Buch "win with the london system" empfohlen. Vorallem gegen den Stonewall sind die Lf4 varianten besonders stark.
Ich würde gerne mal die verbesserung die du erwähntest sehen. kannst sie ja mal hier posten. (die verbesserung bezieht sich auf das schwarze spiel :
Zitat:
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Zitat von Ali
1. d4 d5 2. Nf3 Nc6 3. Bf4 Bg4 4. e3 e6 5. c4 Nf6 6.Nc3 Bb4 7. Rc1 O-O 8. h3 Bxf3 9. Qxf3 Qe7 10. Bg5 Bxc3+ 11. Rxc3 Qb4 12.Bxf6 Qxb2 13. Rb3 Qc1+ 14. Qd1 Qxd1+ 15. Kxd1 (plus über minus)
Kramnik-Ivanchuk Linares 1998
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Gruß Ali
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01.02.2007, 15:09
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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7....Se4 gefällt mir persönlich besser als 0-0, zumal ich selber in solchen Stellungen 0-0-0 anstrebe.
Der Knackpunkt liegt hier einfach in den Zügen 9...De7 nebst 10...Lc3:+
Hiernach steht weiß schlichtweg besser.
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01.02.2007, 16:57
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Kenner
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Barry-Angriff isn Aufbau gegen Königs/Grünfeldindisch mit Lf4, Sf3, Sc3 und dann irgendwie am Königsflügel losgehn. Soll Gerüchten zufolge (ich selber habs nie in der Praxis gesehn  ) ganz gut abgehn. Hätte ja sein können, dass du so was spielst 
Wenn ich mir dein Repertoire so anseh... kommst du mit c4 nach frühem Damenläuferzug nich in Slawisch? Gut, es sind nich die Varianten, von denen aus Schwarz ins orthodoxe Damengambit rein kann, aber trotzdem... Na ja, wems gefällt 
Gegen Stonewall ist Lf4 doch sowieso die Hauptvariante, oder? 
Zur Tschigorin-Variante: *such* ah ja, da hab ichs gefunden. In Nenaschew-Rabiega, DEM 2000, kam 9...Lc3: 10.Tc3: Se4 11.Tc1 e5 12.de5: De7 13.Dd1 Se5: 14.a3 Sg6 und ein ziemlich schneller Zusammenbruch der weißen Stellung.
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01.02.2007, 18:07
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DWZ/Elo: 2177/2059
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Barry Angriff mündet das nicht oft in Pirc?
Wie spielt ihr den gegen Nimzo/Damenindisch? Mit c4 oder c3?
Mfg florian
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02.02.2007, 00:12
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GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
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mit c3 da oft ?...c5 folgt und man ja hauptsächlich sein zentrmm sichern und d4 halten will z.b.:
1. d4 Nf6 2. Nf3 e6 3. c3 b6 4. Bf4 Bb7 5. Nbd2 Be7 6. h3 O-O 7. e3 c5 8. Bd3 cxd4 9. exd4 d6 10. O-O Nbd7 11. Nc4 Qc7
Gruß Ali
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29.03.2007, 22:48
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Hallo Ali
Was hälst du von 1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 3.Lg5? Hat das einen Namen?
Was ist eigentlich die Idee von Lf4?
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30.03.2007, 09:06
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Zitat:
Zitat von Black Panther
1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 3.Lg5? Hat das einen Namen?
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Soweit ich weiss nennt sich das Torre-Angriff, benannt nach dem mexikanischen Meister Carlos Torre
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02.04.2007, 17:30
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Der Barry-Angriff ist eine coole, ultrascharfe Variante, die bei richtigem Spiel (wie so oft) in ziemlich langweilige, remisige Endspiele abgleitet. Im New in Chess Yearbook 57 wurde eine für weiß unangenehme Variante ausführlich besprochen:
1.d4 d5 2.Sf3 g6 3. Sc3 d5 4. Lf4 Lg7 5. e3 0-0 6. Le2 das ist die Grundstellung
sieht auf den ersten Blick sehr harmlos aus, aber es droht ein furioser Königsangriff bzw. Bauernsturm. Wenn schwarz nicht aktiv gegenhält, bekommt er sofort Probleme. z.B. 6. ... c6 7. h4!? oder 7. h3 mit Idee 8. g4
oder 6. .... b6 7. Se5 Lb7 8. h4 mit Angriff
Hebden holt damit sehr viele schnelle Punkte als Weißer.
Deshalb: 6. ... c5!
Jetzt sind 7. Se5 und 7. dc5 die Hauptfortsetzungen. Ich spiele als Weißer da 7. Se5
Es geht auch da ziemlich rund. Weiß muss aber auf Drohungen wie Db6 aufpassen, da dann b2 und d4 gleichzeitig hängen können. Bin da mal in ziemliche Probleme gekommen.
Barry bekommt man als Weißer eigentlich nur gegen Grünfeldanhänger auf Brett, da die meisten g6-Spieler auch d6 spielen (z.B. 1. d4 g6 2. Sc3 d6 3. e4 usw. --> man kommt da halt in Pirc bzw,. modern defence hinein.)
Torre-Angriff ist, wie schon gepostet wurde, das System mit d4, Sf3 und Lg5. Ist nicht ganz so giftig wie Barry und zündet m.E. nicht bei g6-Aufbau. Wenn schwarz weiß, was er tut, bekommt er mühelos Ausgleich. Schwache Spieler gehen oft im Königsangriff unter (starke lassen den nicht wirklich zu). Über Torre (und auch London, also d4, Sf3, Lf4 gibt es beriets etliches an Theorie. Barry ist noch ziemlich unanalysiert, da wenig gespielt.
Ich spiele je nach Lust und Laune Torre, Colle, Barry, Richter-Veresov und ähnliches Gegurke *grins*
LG
W_B
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02.04.2007, 17:35
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Zitat:
Zitat von Black Panther
Was ist eigentlich die Idee von Lf4?
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Hallo Black Panther,
mir persönlich ist London zu zahm - ist was für Positionsspieler. Die Idee ist, schwarz davon abzuhalten Ld6 zu spielen (der Lf4 ist theoretisch der schlechte Läufer von weiß --> Bauernstruktur c3, d4, e3). Man spielt dennoch Ld6. Weiß tauscht den Läufer und spielt sehr ruhig weiter.
Hat schwarz aufgrund der gespeicherten Muster, dass man den Läufer wegen der Bauern nicht tauschen sollte, Le7 gespielt, so ist ein giftiger Plan Se5, Df3 und g4! mit Angriff. Schwarz steht dann sehr passiv und ist unter Beschuss.
Das ist wohl das größte Problem der Damenbauerspiele für Schwarz: sie sehen stinklangweilig aus und man wird eingelullt. Und plötzlich, nach drei-vier Zügen wird man angesprungen (wenn man was falsch gemacht hat). Spielt man aktiv und richtig, bleibts so wie es ist: "langweilig" und positionell.
Jedenfalls meine Erfahrung. London spiele ich eigentlich gar nicht, nur ab und an beim Blitz oder Schnellschach
LG
W_B
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03.04.2007, 19:10
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Danke für deine ausführliche Antwort. Warum stellt man beim Barry angriff den Springer auf c3? (Um mit Dd2 gross zu rochieren?)
Welchen Aufbau bevorzugst du auf 1.d4 Sf6? also Königsindisch/Nimzoindisch, Benoni?
Findest du Colle agressiver als Londoner?
Mfg florian
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04.04.2007, 00:15
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Hallo Florian,
Sc3 im Barry-Angriff spart einfach ein Tempo, das in den Angriff gesteckt werden kann. Torre- oder London-Aufbau schiebt ja ein c3 ein. Die lange Rochade ist sehr gefährlich, weshalb z.B. Hebden meist kurz rochiert - z.B. 1.d4 d5 2.Sf3 g6 3.Sc3 d5 4.Lf4 Lg7 5.e3 0-0 6.Le2 c5 7.Se5 Sc6 8.0-0 cxd4 9.exd4 Db6 10.Sxc6 Dxc6 11.Lb5 Db6 12.a4 mit leichtem Vorteil für weiß. In Hebden-Gormally (London 2000), spielte er 11.Te1?! und hätte später immer noch in Vorteil kommen können, bevor er die Partie weggeschmissen hat. Die Partien gehen nach c5 aber oft in ruhige Fahrwasser über. Wenn man trotzdem den Königsangriff wagt, bleibt der König meist einfach im Zentrum stehen, da die Rochade auch wieder ein Tempo kostet. Ist aber sehr zweischneidig. Es gibt Partien mit langer Rochade, die weiß auch oft gewann, aber es ist ein bisschen ein Glücksspiel.
Colle agressiver als London? Schwer zu sagen, eigentlich schon. Jedenfalls, wenn schwarz es zulässt. Es gibt einige dynamische Varianten mit Könisgangriff. Jetzt kann man argumentieren, dass das beim London auch vorkommt, z.B. bei Le7 statt Ld6. Mein Eindruck ist eher von Spielerseite aus gesehen, dass London-Spieler oft sehr bedächtig spielen, während Colle-Spieler eher aggressiv an die Sache rangehen. Liegt vielleicht daran, dass sie das Zentrum eh mit Gewalt öffnen müssen, da sie ja freiwillig den Läufer einsperren. Ist halt halbslawisch mit einem Mehrtempo.
LG
W_B
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04.04.2007, 00:38
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Uups, ich vergaß:
Zitat:
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Welchen Aufbau bevorzugst du auf 1.d4 Sf6? also Königsindisch/Nimzoindisch, Benoni?
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Aus schwarzer Sicht? Benoni finde ich grottig, da schwarz eigentlich auf einen einzigen Hebel (b5) reduziert wird und sehr schnell einfach platt gemacht wird (nur meine Meinung). Finde ich fast so gruselig wie Holländisch.
Ich habe früher Nimzo-indisch gespielt. Später habe ich sehr viel Owen versucht (also ganz ohne Sf6). Jetzt bin ich wieder seriöser und wechsle ab - Nimzoindisch, Damengambit, wenn möglich Bogo-Indosch usw. Je nach Lust und Laube und Weiß.
Als Weißer?
Gegen Sf6 probiere ich manchmal Sc3 (Richter-Veresov). Kann lustig sein, ist aber positionell nicht prickelnd. Da ich als Schwarzer auch schon Tschigorin gespielt habe, habe ich keine Angst vor 2. ... d5 3.Lg5 c5!? 4.e3 - Ist halt Tschigorin im Anzug.
Manchmal spiele ich 2.Sf3 und schau mal, was sich so ergibt. Früher hatte ich 2.c4 gespielt. Ist mir aber viel zu viel Theorie (das ganze indische Zeugs).
Ich bin eh grad am Repertoirewechseln. Habe letzten Sonntag meine erste 1.e4-Partie in einer Turnierpartie überhaupt gespielt. Bin da grad am Rumdoktorn.
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04.04.2007, 20:35
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Ich habe früher auch 2.c4 gespielt. Wurde mir aber auch zu viel Theorie, darum habe ich angefangen mit Londoner. Ich spiele ihn aber nur mit c3 wenn Schwarz c5 gespielt hat sonst spiele ich später meist c4. Das klappt eigentlich ziemlich auser wenn die gegner Nimzo/Dameninder Spieler sind habe ich als Weisser Probleme.
Darum habe ich mir überlegt nach 1.d4 Sf6 2.Sf3 e6 mit 3.c4 ins normale Damenindisch überzuwechseln.. Du als grosser kenner dieser Varianten  kannst du mir etwas empfehlen?
Denkst du nicht auch das 1.e4 viel mehr Theorie brauch als 1.d4?
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04.04.2007, 22:44
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Hi Black Panther,
ich bin weder ein großer noch ein kleiner Kenner von Damen- und Nimzoindisch. Ich hatte in meiner 2.c4-Zeit immer Sc3 gespielt, war also vom Damenindisch gar nicht beleckt. Nur Nimzo-Indisch eben ein bisserl. Und da habe ich nur die Dc2-Variante gespielt, die manchmal ganz nett ist. Inzwischen sind meine Theorie-Kenntnisse ziemlich verschwunden (zu wenig Zeit zum Training, fing mit dem Studium an und war im Beruf nicht viel besser).
Ich habe sehr viel Torre gespielt und auf Sf6 und e6 eben statt Lf4 einfach Lg5 gespielt. Vorher hatte ich Trompowski gespielt. Da nach einiger Zeit meine Gegner zu gut vorbereitet waren, habe ich dann mit Richter-Veresov rumexperimentiert. Aber alles eigentlich ohne spezielle Theorie-Kenntisse. Inzwischen spiele ich einfach quer Beet diverse Damenbauernspiele. Ich habe aber angefangen, meine Theorie-Lücken etwas zu füllen. Ich lerne aber kaum Varianten auswendig, sondern versuche mehr, die Grundprinzipien zu verstehen. Klappt leider nicht immer. Mein größtes Problem habe ich mit schwarz, da ich meist mit Nachteil aus den Eröffnungen rauskomme (eben wegen mangelnder Theorie).
Ob 1.e4 nicht mehr Theorie ist? Glaube ich gar nicht. Bei d4 und c4 ist wirklich sehr viel indische Theorie nötig (finde ich). Dann slawisch/halbslawisch und auch diverses im Damengambit.
Bei 1.e4 muss ich ein bisserl russisch können, dann etwas auf Sc6 haben (muss ja nicht spanisch sein *grins*). Sizilianisch: wenn ich es nicht offen spiele, reduziert es sich deutlich; Französisch: ist irgendwie lästig und ich weiß noch nicht recht, was ich spielen soll. Abtauschvariante ist ne Lösung, denke ich - für den Anfang. Pirc kam schon über Richter Veresov.
Aljechin - hm, spiele ich 2.Sc3 und hoffe auf Wiener Partie und sonst auf 2.d5 spiele ich halt irgendwie e5 und f4. Bei skandinavisch bin ich noch völlig blank. Und Caro-Kann weiß ich auch noch nicht so recht. Beim Blitzen gehts auch ohne Theorie ganz gut (ein bissi was anschauen). Im Moment finde ich da einen Aufbau mit d3 und f4 ganz witzig. Werde mal etwas Theorie suchen.
Vielleicht bin ich auch zu blauäugig. Aber ich habe mich knapp 15 Jahre ohne vertiefte Theoriekenntnisse durchgemogelt und vertraue daher meiner Intuition. Wenn ich weiß, dass ein Gegner 1.e5 spielt, spiele ich sehr gern e4. Bei Französisch-Freunden doch lieber Damenbauernspiele.
LG
W_B
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04.04.2007, 23:00
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Zitat:
Zitat von Wolverine_Blues
Französisch: ist irgendwie lästig und ich weiß noch nicht recht, was ich spielen soll. Abtauschvariante ist ne Lösung, denke ich - für den Anfang. Pirc kam schon über Richter Veresov.
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Zitat:
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Wenn ich weiß, dass ein Gegner 1.e5 spielt, spiele ich sehr gern e4. Bei Französisch-Freunden doch lieber Damenbauernspiele.
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Mir kommen da als Französisch- und abgelehntes Damengambit-Spieler ein paar Fragen auf:
1. Nach z. B. 1. d4 d5 2. Sc3 Sf6 3. Lg5 Le7 4. e4 sind wir in einem klassischen Franzosen gelandet, oder würdest du abweichen?
2. Wenn du mit div. Damenbauernspielen in die französische Verteidigung bzw. in französisch-ähnliche Strukturen kommst, wieso dann die Probleme mit Französisch nach 1. e4, ist 3... Lb4 in den Sc3-Varianten für
dich so schlimm?
3. Deine Tipps für Schwarzspieler wie mich gegen die Damenbauernspiele?
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marc109 |
11 |
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