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13.10.2005, 16:10
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Benutzer
DWZ/Elo: 1668
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Registriert seit: 06.2005
Beiträge: 22
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BDG Widerlegung
Also mal ne ne Frage zum Blachmar-Diemer-Gambit, es heißt immer, diese Eröffnung sei für Weiß unvorteilhaft, da Schwarz bei korrektem Spiel einen Vorteil durch die bessere Bauernstruktur erhält, weiß jemand wie das dann aussieht, denn es kommt ja durchaus vor, dass man mi9t Schwarz mal das BDG auf dem Brett hat
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17.10.2005, 23:17
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Irgendetwas lässt sich immer schreiben.
Z.B. : Hallo Figurenholzer! Willkommen im Forum!
Das BDG hatte ich neulich in einer Internetblitzpartie als Schwarzer.
Eine Ungenauigkeit von mir und ich kam unter tödlichen Druck.
Das BDG ist von der Idee her völlig logisch. Ich halte zwar nichts von Diemer, aber das BDG wäre hier eine Beschäftigung wert.
2.c4! ist natürlich etwas stärker als 2.e4!?, aber es ist spielbar und vergleichbar mit dem Göringgambit.
Weiß muss 5.Sxf3 spielen. In der besagten Internetblitzpartie ging es nach 5.-Lg4 6.h3 Lxf3 7.Dxf3 c6 mit 8.Df2 weiter. Er wollte kurz rochieren und den Lc1 aktiver als auf e3 aufstellen.
Gerade fällt mir der Zug 7.-Sc6 ein. Statt 8.Le3 ist 8.Lb5 aktiver.
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18.10.2005, 08:41
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Zitat:
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Zitat von Figurenholzer
[...], denn es kommt ja durchaus vor, dass man mi9t Schwarz mal das BDG auf dem Brett hat
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Muss nicht sein.
Aus Prinzip spiele ich auf 1. d4 d5 2. e4 stets 2. ... e6 mit Übergang in meine geliebte Französische Verteidigung.
Auch der Übergang nach Caro-Kann mittels 2. ... c6 ist möglich.
Da steckt durchaus mehr hinter als Lernfaulheit. Viele Weißspieler rechnen nur mit der Annahme und den sich daraus ergebenen offenen, von taktischem Figurenspiel geprägten Stellungen. Mit Französisch bzw. Caro-Kann lenke ich sie in andere Gleise. Und bekämpfe damit ihren Willen. (s. psychologische Schachstrategie à la Lasker)
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20.10.2005, 19:20
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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Klar, die Ablehnung des Gambits und Überleitung in Französisch oder Caro-Kann geht natürlich immer, setzt aber voraus, daß man sich (wie du) darin auskennt und nicht zu denen gehört, die auf 1.e4 mit c5 oder e5 antworten. Ansonsten geht es im BDG meiner Erfahrung nach (habs bisher eigentlich nur mit weiß gespielt, da ich auf 1.d4 sonst mit Sf6 antworte) taktisch oft ganz schön zur Sache, ich habe sehr oft vorteilhafte Stellungen erreicht, sehr oft aber auch durch taktische Fehler verloren.....also meiner Erfahrung nach auf diesem Level nicht soooo positionell sondern taktisch geprägt.
Geändert von Basti 1990 (26.04.2006 um 13:57 Uhr)
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20.10.2005, 20:02
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 410
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achja, zur Fortsetzung 5...Lg4 6.h3: Ich würde nicht mit 6...Lxf3 weitermachen, sondern mir den Läufer aufheben, vielleicht auch gar nicht nach g4 ziehen. Mit Weiß strebe ich meistens einen Aufbau mit Le3 (evtl auch Lg5), Dd2 und 0-0-0 an: Das kann sehr kämpferisch werden, auch wenn es strenggenommen glaube ich unkorrekt ist.....  . Wenn es Schwarz gelingt, sich dessen zu erwehren und Weiß keinen taktischen Vorteil zu erzielen imstande ist, hat Schwarz gute Chancen, im Endspiel einfach einen Bauern mehr zu haben....leider. Faszinierende Eröffnung trotzdem.
Geändert von nikolajewitsch (21.10.2005 um 20:10 Uhr)
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26.04.2006, 10:47
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Neuling
DWZ/Elo: 2050/2130
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Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 8
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ich spiele sehr erfolgreich 1.d4 d5 2.e4 ed 3.Sc3 Sf6 4.f3 Lf5 als schwarzer
ich finds super
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29.06.2006, 02:41
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Bdg
Hallo,
ich bin jetzt neu hier wollt aber meinen Senf dazugeben weil ich das Gambit selbst ab und an spiele.
Vorteile des BDG:
Wenn der Gegner das GAmbit ablehnen möchte, geht dies nur über CAro-Kann und Französisch, andere Verteidigungen befriedigen einfach nich, da die Stellung für schwarz einfach nur kacke is.Falls keins von beiden im Repertoire is siehts schonma schlecht aus.
Das BDG hat viele praktische Vorteile, da es wenig Varianten gibt und die richtigen Züge bis zum zehnten sehr schwierig mitunter zu finden sind, da viele FAllen lauern
Der Verteidiger muss einen enormen psychologischen Kampf bewältigen, da die Verteidigung exakt sein muss und man sich keine SChnitzer erlauben darf, da immer und überall Matt droht 
Kein SChwein kennt das gut
Anm. zur ob. gen. VAriante
d4 d5
e4 de
Sc3 Sf6
f3 Lf5
da kommt ganz plump fe
WEnn das Läuferpaar aufgegeben wird hat WEiß schon genügend Kompensationen da die stellung sehr schön geöffnet ist und direkt df3 mit Tempogewinn rauskommt, also se4:, und dann Df3!!. wenn jetzt sc3: nach EUWe, dann öffnet schwarz die B linie und festigt das Zentrum , und nach sd6 lf4. Dann kann folgen sehr traurig Dc8 , oder eine feste, aber sehr passive Stellung mit e6+c6
Und ausserdem, selbst wenns inkorrekt is, wiederlegs mia am Brett
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29.06.2006, 16:03
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Aktiver
DWZ/Elo: ~2000
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Olten (Schweiz)
Beiträge: 44
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Bdg
Ich hab früher BDG gespielt, hab aber aufgehört damit, weil ich eben ein paar mal Franz und CK aufs Brett bekommen. Davon hab ich echt keine Ahnung (ich spiele ja d4 als Weisser und kein Franz oder CK als Schwarzer). Ich spiele jetzt ab und zu Richter-Veresov. Manchmal kommt man mit Zgumstellung doch noch in ein BDG. Weiss versucht im RV früh e4 durchzusetzen und wenn Schwarz dann den Bauern schlägt, kann man immer noch mit f3 fortsetzen.
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29.06.2006, 19:27
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Kenner
DWZ/Elo: so 20/so 21
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Registriert seit: 03.2006
Ort: Wegberg (Nähe Mönchengladbach) / Bonn
Beiträge: 121
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Zitat:
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Zitat von Schachwurst
Vorteile des BDG:
Wenn der Gegner das GAmbit ablehnen möchte, geht dies nur über CAro-Kann und Französisch, andere Verteidigungen befriedigen einfach nich, da die Stellung für schwarz einfach nur kacke is.Falls keins von beiden im Repertoire is siehts schonma schlecht aus.
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Versuchen kann mans ja mal:
2...Sc6. Dafür, dass es kacke is, hab ich ne recht gute Bilanz damit. Okay, nich wirklich ne Ablehnung, ist in der Regel kein Unterschied zu 2...dxe4 3.Sc3 Sc6, aber trotzdem.
2...Sf6. 3.f3 e6 isn Franzose mit schwarzem Mehrtempo, 3.Sc3 Sxe4 tauscht nen Springer weg, 3.exd5 ist Skandinavisch, 3.e5 Sd7 (Sg8 diskutieren sie grad ein Unterforum weiter  ) führt gegen alles außer 4.e6 zu nem Franzosen ohne e6 bzw. schlechten Läufer. Hier weiß ich aber nicht, ob Schwarz im Sf6-Franzosen ohne e6 auskommt.
2...c5 3.dxc5 dxe4 4.Dxd8+ Kxd8. Okay, Schwarz hat die Rochade nimmer, aber der Bauer auf e4 nervt bei der weißen Entwicklung.
2...e5... ok, ich hör ja schon auf
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