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08.05.2004, 09:34
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 05.2004
Beiträge: 85
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Franz. Abtauschvariante
Hallo,
ich brauch gegen die franz. Abtauschvariante ein Konzept, um die symetrischen Varianten zu vermeiden. Mein Problem ist, das ich selbst gegen schwächere Spieler in der Abtauschvariante meist nicht viel mit Schwarz erreiche und das Spiel schnell verflacht. Also, wisst ihr irgendwelche Varianten, Pläne um mit Schwarz ein halbwegs lebhafte Spiel zu erreichen.
gruss
Gonso
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08.05.2004, 22:58
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Uhlmann empfiehlt in seinem Buch ( ich glaub es heißt) "Ein Leben Lang Französisch" so ne Variante mit langer Rochade....
Se7, Sc6,Dd7 waren charakteristische Züge...
An mehr kann ich mich leider nicht erinnern, aber findest sicherlich partien von ihm oder andren guten spielern dazu...
Ist natürlich nur etwas, wenn du auf Rochadenangriff stehst....
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10.05.2004, 09:54
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 05.2004
Beiträge: 85
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Heterogene Rochaden spiel ich eigentlich nicht so gerne, bin selber mehr der solide, bedächtige Spieler  . Aber vielleicht kann ich mich mal überwinden.
Gonso
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10.05.2004, 16:24
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
Beiträge: 483
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ja die französische Abtauschvariante spiel ich mit weiß auch aber mit c4 nacher(so hat weiß auch gewinnchancen!
zu dir das mit der heterogenen rochade halte ich nicht für ideal!
wenn das ein schwächerer spieler ist solltest in im mittelspiel bis endspiel auch noch besiegen können(wenn net bist eh net viel besser)
ich denke ein besseres mittel als super positionsspiel und kontrolliert bessere figurenaufstellung gibts net!
ich kenne zum beispiel einen 2200 der gegen die französische abtauschvariante auch immer theorie spielt und mich dann im mittelspiel und endspiel vernichtet
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27.08.2004, 07:37
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Jaja, das Abtauschen
Hi,
ich habe oft den Abtauschfranzosen auf dem Brett.
Erst einmal allgemeines. Es scheint dass die Variante mit Ld6 und Se7 noch immer am besten spielbar ist. Weiss hat mit Sf6, Le7 usw. ca. 70% Gewinnerwartung was enorm hoch ist.
Gonos sagt dass er selbst gegen schwächere Spieler im Abtauschfranzosen nicht viel mit Schwarz erreicht. Soso, was will er denn erreichen? Immerhin ist er Schwarz, also Ausgleich ist mal ok und dann noch dazu der Abtauschfranzose, also der "ich habe Angst einen Franzosen zu spielen" -franzose. Weiss kann wirklich nicht viel falsch machen um hier eine Remisstellung zu erreichen. Wenn Schwarz wirklich gewinnen will dann geht das meist nur im Endspiel. Da ja die Türme meistens auf der offenen E-Linie abgetauscht werden und die Läufer irgenwann umkommen ist es so gut wie immer ein (Doppel)Springerendspiel mit der Dame oder auch nicht. Diese Eröffnung ist eine der wenigen Eröffnungen wo es sinnvoller ist das Endspiel zu studieren wie die Eröffnung, da die Endspiele sich so gut wie immer ähneln.
Der einzige Schwachpunkt für Weiss ist der Damenflügel im Endspiel. Aber wie gesagt, vorher die Endspiele trainieren.
Ich kann aus meiner Erfahrung sagen dass ich eigentlich nur gewinne wenn meine Dame nach Df4 kommt und dort etwas Verwirrung stiften kann. Es empfiehlt sich so lange wie möglich den Damenflügel mittels d4,c6,b7(b5),a5 dicht zu lassen wie notwendig.
Ein kleiner Tip ..... spiele gegen klar schwächere Spieler keinen Franzosen, sondern irgend etwas schärferes.....
Viel Glück beim Abtauschfranzosen
Tschatarunga
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07.09.2004, 21:17
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 05.2004
Beiträge: 85
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Hmmmmm
also das mit Ld6 und Se7 spiel ich auch immer aber wie gesagt man hat eine solide Stellung aber erreicht erstmal nicht viel. Das Sf6 70% Gewinnchance für Weiss ist bezweifle ich mal. Soviel ich weiss ist das nach Theorie noch Ausgleich. Was anderes als Franz. kann ich nicht und will ich nicht. Die Idee mit den heterogenen Rochaden ist gar nicht so schlecht. Auf jedenfallls wirds dann ziemlich scharf und taktisch.
gonso
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09.09.2004, 09:41
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: ELO 2364
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Registriert seit: 08.2004
Ort: Haltern am See
Beiträge: 76
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Gewinnerwartung 70%
Hallo,
habe gerade mal eine Statistik gemacht. C01 mit Aufstellung Sf6 und Le7 bei Schwarz kam in meiner Datenbank in 7319 Partien vor.
Weiß gewann 2556 34%
Remis endeten 2410 34%
Schwarz gewann 2353 32%
d.h. overall 51% zu 49%!
Hätte mich auch gewundert wenn diese sehr natürliche Aufstellung schlecht wäre.
Heißt es nicht immer in der Russischen Verteidigung steht der Springer auf e4 schlecht und man zieht ihn nur aufgrund des Tempoverlustes nicht zurück?
Die Abtauschvariante der Französischen Partie halte ich für aus weißer Sicht ganz akzeptabel, schließlich haben bzw. hatten zwei ganz Große - Paul Morphy und Garry Kasparov - sie in ihrem Weißrepertoire!
Auch andere Großmeister wie Malaniuk, Ulibin, Larsen, Gulko, Shabalov spielten mit Weiß so und nicht unbedingt um Remis zu machen.
Vielleicht hat die Französische Abtauschvariante in der Zeit von Kramnik und Co, in der Pragmatismus eine vorherschende Rolle spielt, eine große Zukunft?!
Psakhis (2003) möchte jedenfalls verhindern, dass die Weißspieler sich die Variante angucken, weil sie so extrem langweilig ist. Finde ich gar nicht, guck mir gerade die Russische Verteidigung für Schwarz an und finde Französisch Abtausch eine wichtige Ergänzung zum Verständnis dieses Stellungstyps.
Vielleicht schaffe ich sogar mit der Aufnahme dieser beiden Eröffnungsvarianten meine Remisquote derjenigen der Topstars anzugleichen  .
Gegen Bessere den Ball flach halten ist eine logische und sportliche Herangehensweise an eine Schachpartie, wie ich mich belehren lies.
Es interessiert mich sehr, auf welche Weise Weiß gegen diese Aufstellung 70% erreichen kann. Klingt gut.
Viele Grüße,
Tom
PS: Danke Tschaturanga, das Doppelspringer+Dame und ähnliche Endspiele angucken, war ein sehr nützlicher und interessanter Tip!!
Geändert von Michalczak (09.09.2004 um 09:45 Uhr)
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09.09.2004, 10:58
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 09.2004
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ich habe den Abtauschfranzosen nur als Schwarzer auf dem Brett da ich ja 1.d4 spiele. Ich muss sagen das ich eigentlich ganz beachtlich Erfolge damit erzielt habe. ich spiele zwar nicht ganz so hoch, aber an den hinteren Brettern in der Verbandsklasse in Suedwestfalen scheint das auszureichen um zu gewinnen!!! Ich platziere meine Bishops meistens nach d6 und/oder g4/f5. Meine Springer nach e7 und d7, die dame nach c7. Die Bauernkonstelation ist meistens h7,g7,f7,d5,c6,b7 und a7. Je nach Spiellaune rochiere ich entweder gross oder klein, aber meistens gross!!! 
Also ich konnte mich bisher nicht beklagen mit meiner Punktausbeute!!!
Vielleicht gibt es Verbesserungsvorschlaege!
gruss
Alzheimer
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12.09.2004, 21:37
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Kindberg-Cryza
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ja es kommen eigentlich immer doppelspringer endspiele heraus manchmal ist auch die dame dabei-und da ich mit den figuren einfach gut bin gewinne ich! es stimmt das man sich die endspiele ansehen sollte-eigentlich hasse ich ja alle endspiele außer den springer endspielen! das liegt daran das viele menschen zu dumm sind mit springern umzugehen(ist auch erwiesen da die jetztigen menschen mehr geradliniger beanspruchung ausgesetzt sind(auso usw.) in der eröffnung empfehle ich mit schwarz mal en symetrischen aufbau zu spielen und dann auf fehler oder ungenauigkeiten zu warten! und sonst gibst du eben remi mit schwarz kein beinbruch! mit weiß kannst der eröffnung sowieso ausweichen
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14.09.2004, 13:36
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 05.2004
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Aufbau
Hi,
Zitat: " Ich platziere meine Bishops meistens nach d6 und/oder g4/f5. Meine Springer nach e7 und d7, die dame nach c7. Die Bauernkonstelation ist meistens h7,g7,f7,d5,c6,b7 und a7."
Das ist genau der gleiche Aufbau den ich auch wähle. Ich rochiere aber fast auschl. kurz. Soviel ich weis empfiehlt die Theorie den Damenspringer nach c6 zu entwickeln. Ich hab aber nie verstanden was er das soll. Auf jedenfall ist der Aufbau ziemlich solide und Weiss beisst sich da die Zähne aus wenn er Vorteil nachweisen will.
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23.09.2004, 15:14
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Chessgeek
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Re: Aufbau
Zitat:
Original geschrieben von gonso jedenfall ist der Aufbau ziemlich solide und Weiss beisst sich da die Zähne aus wenn er Vorteil nachweisen will.
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Wer mit Weiss die Abtauschvariante spielt spielt zu 95% auf Remis oder er ist nur ein schwacher Spieler.
Ich spiel die Abtauschvariante mit Weiss sehr gerne gegen stärkere Spieler, oft kann man so 200 DWZ Punkte kompensieren ohne sich gross an zu strengen.
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24.09.2004, 15:06
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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naja ich sehe schon joel das du ein recht guter spieler bist-nur hier sind auch viele schwächere spieler und in solchen klasse gibt es nicht so gute eröffnungsvorbereitung und wissenschaftliches studium-auch gibt es hier viele spieler die einfach nur diese variante können.auch denke ich das es noch nicht sicher remi ist obwohl die remibreite natürlich groß ist(ca. so wie bei ungelichfarbigen läufer im endspiel) das mit dem zähne ausbeißen verstehe ich aber auch wenn weiß mit einem remi zufrieden ist warum sollte das weiß nicht sein??
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29.09.2004, 09:26
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Chessgeek
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hmm,
ich bin sicherlich vieles, aber unter einem guten Schachspieler stell ich mir was anderes vor 
Wie auch immer, die Abtauschvariante endet oft in Springerendspielen, mit oder ohne Türme oder Dame. Ausserdem ist meist nur eine Linie geöffnet. Das macht die Sache im Remissinne eigentlich recht easy. Und mit Weiss sollte man schon versuchen auf Gewinn zu spielen, ist schon leichter als mit Schwarz, allerdings sollte man auch realistisch in eine PArtie gehen. Wenn man ein ca. 200 Punkte schlechteres Rating hat dann ist dass ja kein Zufall. Es ist eher unwahrscheinlich dass man seinen Gegner einfach wegputzt. Darum spiele ich schon bestimmte Systeme gegen bestimmte Gegner, ist zwar nicht so dass ich dann alle Varianten immer kenne, wichtig ist die Idee zu verstehen die hinter der Eröffnung steckt kombiniert mit dem was man erreichen will.
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29.09.2004, 15:17
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GM im Verlieren
DWZ/Elo: 1873/2008
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des is auch klar und schwarz wird es auch selten spielen aber viele spieler habe gar keine andere möglichkeit
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01.10.2004, 12:45
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 175 BCF
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Registriert seit: 09.2004
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Hmm, ich weiss nicht ob die Eroeffnung gut fuer ein Remis ist. Ich denke da der Ball ja ziemlich flach gehalten wird hat Schwarz schon Chancenden vollen Punkt ein zufahren. Auch wenn weiss nicht so viel unternimmt. ich fuerchte den Abrausch-franzosen nicht mit schwarz, auch gegen DWZ-schwaechere. Zudem heisst es noch lange nicht das der DWZ-schwaechere auch wirklich schwaecher ist!!! Wenn ich mir z.B. all die jungen Kinder ansehe wie zum teil voellig unterbewertet sind.
Also ich kann nur sagen das ich eine ziemlich gute Ausbeute mit dem Abtausch-franzosen gemacht habe bisher, MIT Schwarz!!!! Aber vielleicht werde ich bald eines andren belehrt!!!
gruss
Alzheimer
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