Hi Leute,
auf der Suche nach einem Mittel gegen Sizilianisch stieß ich auf eine Partie von Aljechin - Zvetkoff , 1939. Hier spielte Aljechin: 1.e4 c5 2.Sf3 d6 3.c3 Vorteil gegenüber der Alapin-Variante (2.c3): der Bauernvorstoß d5 von Schwarz würde hier mit Tempoverlust geschehen; Nachteil: nach Sf6 muss sich Weiß Gedanken machen, wie er den Bauern e4 deckt auch wenn er im Moment natürlich wegen Da4+ nicht geschlagen werden kann. Diesen Zug habe ich auch so schon studiert und zwar, dass jetzt Weiß nach 4.... Sf6 5.Le2 spielt. Aber nun spielte Aljechin 4.... Sf6 5.e5!? Die Partie ging wie folgt weiter: 5.... dxe5 6.Sxe5 Sc6?! um den Vorposten zu beseitigen; Schwarz bekommt allerdings dafür einen isolierten Doppelbauern. Laut Anmerkung tut sich Schwarz besser mit 6.... a6 (um Lb5+ zu vermeiden) die Stellung, die nun entsteht, ist meines Erachtens relativ gut für Weiß. Nun die Frage: gilt diese Variante heutzutage als vollwertig? Schließlich sind seitdem ja bereits über 70 Jahre vergangen. Und hat jemand vielleicht etwas Theorie zu dieser Variante?
Danke schon mal im Vorraus