hallo Mr. Chess,
naja, so pauschal, kann man zu den Varianten nicht allzu viel sagen, da man jeweils mit Zugumstellung oft in die gleichen Varianten kommt. Naja, ich werde es trotzdem mal probieren!

1. e4 c5 2. Sf3 e6 3. d4 (Paulsen - Verteidigung)
3. cxd4
Schwarz sollte im Sizilianischen immer auf d4 schlagen, da er nach d4-d5 sehr eingegengt steht.
4. Sxd4
nicht DxSd4, da die Dame sonst auf einem kompromitierten Feld steht und durch Sc6 mit Tempogewinn vertrieben werden kann.
- 4. ... Sc6 (modernes Paulsen)
ist natürlich ein legitimer Zug.
natürlich ist es für Weiß verboten den S auf c6 zu tauschen (SxSc6), da Schwarz sonst neben den Mehrbauern im Zentrum, auch noch die halboffene b-Linie, Raumvorteil (z. B. nach d5, c5, Sf6) und auch noch die besseren Felder für seine Figuren bekommt.
Weiß hat v. a. die Möglichkeit mit Sb5 (darauf muss Schwarz d6 spielen, da Sd6+ nicht erlaubt werden darf) oder normal mit Sc3 fortzufahren. Der Plan von Schwarz ist dann ein Aufbau Dc7, a6, Sf6 und danach oft Sxd4 und dann Lc5.
- 4. ... a6 (Orginal-Paulsen)
Manchmal spielt Weiß den unangenehmen Sb5 (s. o.). a6 dient dazu diesen Zug zu verhindern. Ansonsten ist der gleiche Aufbau wie oben zu wählen und man erreicht nach Zugumstellung oft die gleichen Stellungen.
- 4. ... Sf6
kann nach Zugumstellung wieder in die obigen Varianten führen. Es gibt allerdings auch einige eigenständigen Varianten, die ich leider nicht gut kenne. Wenn Dich dieser Zug interessiert, musst Du Dich leider an jemanden anderen wenden.
So, ich muss dann jetzt mal wieder weiter!
HTH!
Viele Grüße!
Ciao
skpdb