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Winner gibt da schöne Sachen an, obwohl Weiß natürlich nicht 8.De2 spielen muss (er kann z.B. auch direkt 8.e5 spielen, das Spiel flacht dann sehr leicht ab und kann Schwarz schnell auf die Nerven gehen, wenn er mit 1...c5 auf Sieg oder Niederlage spielen wollte).
Ich persönlich spiele nach 4...Sc6 mit ...d6/a6/e6 und entwickle mich in Richtung kurze Rochade, es gibt sicher auch deutlich skurriler aussehende Manöver, z.B. über 1.e4 c5 2.d4 cxd5 3.c3 dxc3 4.Sxc3 Sc6 5.Sf3 d6 6.Lc4 a6 7.0-0 e6 8.De2 b5 9.Lb3 Ta7!? mit Plan ...Le7/Td7/Lb7. Nicht, dass ich das empfehlen würde, aber man sieht:
Prinzipiell kann Schwarz einiges spielen, wenn er die vielen taktischen Möglichkeiten von Weiß sehr genau und Zug für Zug vor Auge hat. Den Bauern nehmen bietet sich definitiv an, wenn man Lust auf actiongeladenes Spiel hat, das bei umsichtigem Spiel mindestens Ausgleich verspricht und trotz des vielen Variantenrechnens den Luxus bietet, von vornherein mit der Perspektive spielen zu können: "Wenn ich das überlebe, stehe ich auf jeden Fall nicht schlecht, wahrscheinlich sogar besser", während Weiß hauptsächlich Ungenauigkeiten ernten will.
Ist letztlich Geschmackssache, und natürlich ist Weiß in solchen Varianten gut vorbereitet und hat einiges parat. Ist man in stolzer Widerlegungslaune und bleibt dabei aufmerksam, sollte man den Bauer nehmen, schätzt man sich generell stärker ein und will sich nicht die Stunden der weißen Vorbereitung zumuten, kann man natürlich auch ablehnen und gegen Alapin spielen.
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