habe letzens das spiel von GM jonny hectro gegen IM Pontus Carlsson auf chessbase im übertragungsraum verfolgt und bin eigentlich die ganze zeit beim 6ten zug hängen geblieben.
ich spreche von folgender Variante in der Vorstoßvariante vom Franzosen:
1.e4 e6
2.d4 d5
3.e5 c5
4.c3 Sc6
5.Sf3 Db6
und hier schaute ich mir die theoriezüge angeschaut:
6.a3 (369x gespielt 59.1%erfolg)
6.Le2 (60x gespielt 48,3%erfolg)
6.Ld3 (22x gespielt 54,5%erfolg)
6.dxc5 (1xgespielt 0%erfolg)
6.Sa3 (1xgespielt 50%erfolg)
auf shredderchess fand ich auch noch 6.g3
meine fragen sind nun
Warum ist a3 so gut? warum wird der gespielt? ich hätte nämlich noch die idee a4 zu spielen und den Läufer auf b5 zu entwickeln.
Die Idee Sa3 finde ich genial! der Springer steht hervorragend auf c2 und man braucht sich keine gedanken über d4 zu machen sollte sich der schwarze springer auf f5 entwickeln.
Aber am meisten Gedanken habe ich mir über 6.Db3 gemacht. folgt cxd4 Dxb6 axb6 cxd4 ... schwarz hat eine offene turmlinie und dafür einen isolierten doppelbauern und einen weißen läufer und einen deppenspringer der schwer zu entwickeln ist. weiß kann sich hingegen sehr gut entwickeln. es muss ja nicht der beste zug sein aber mich wunderts dass er noch nie gespielt wurde, da ja manche spieler gerne die dame abtauschen