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06.10.2006, 23:52
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Einsteiger
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Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 16
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caro kann
hallo leute
wer kann mir was gegen caro kann schreiben
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07.10.2006, 00:30
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Forumsprofi
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 191
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Also zumindest ne bestimmte Variante könntest angeben^^
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07.10.2006, 00:50
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du interessierst dich doch wenn ich andere Threads betrachte für alle möglichen Gambits?
Dann könntest du dir folgendes zumindest mal anschauen: 1. e4 c6
2. d4 d4
3. Sc3 dxe4
4. f3
Bis zum dritten Zug des Schwarzen gehört die Eröffnung zur Hauptvariante, mit 4. f3 leitest du in Abarten des BDG über. Die (nicht vorhandene?) Korrektheit des Systems ist ein anderes Thema!
Wenn dies nicht nach deinem Geschmack sein sollte, könntest du den anderen helfen, in dem du erklärst, welche Art von Eröffnung du gern spielen möchtest.
Geändert von Gast6247 (07.10.2006 um 00:52 Uhr)
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07.10.2006, 11:35
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1500
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Paderborn
Beiträge: 276
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ich spiel folgende Variante gegen Caro-Kann
1. e4-c6
2.Sc3-d5
3.Sf3-dieses Spiel ist vielseitiger könnte immer noch mit d4 in die Haubtvariante einlenken..
4.Sxe4 was spielt schwarz ? Sbd7 oder Sf6 um di8e verdoppelung der bauern zu vermeiden
5.Lc4 oder auch d4
Gruss
Martin.B
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07.10.2006, 19:18
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Ich spiele die Fantasy-Variante, die m.E sehr brauchbar ist:
1.e4 c6
2.d4 d5
3.f3
Und nun ist die HV:
3... e4:
4.e4: e5!
5.Sf3 Lg4 [5...d4:?! 6.Lc4!]
6.Lc4
Man versucht i.d.R mittels der geöffneten F-Linie und Lc4 auf den Punkt f7 zu drücken.
Auch möglich:
3...e6
4.e5 c5
5.c3
und wir sind in französisch gelandet. Ich bau mich folglich weiter mit f4, Sf3, Ld3, Sbd2 etc. auf. Je nachdem, ob der Gegner früh auf d4 tauscht oder nicht.
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02.05.2007, 01:20
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Echter Kenner
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Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 142
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Im Vorstoß-System nach 3.-Lf5 sofort 4.Sd2
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02.05.2007, 14:28
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 10.2006
Beiträge: 73
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Nach 1. e4 c6 2. d4 d5 gibt es ja eine Vielzahl scharfer Varianten, mit denen Weiß fortsetzen kann. Ein etwas weniger scharfes, aber einfach zu spielendes und gesundes System, dass einst Bobby Fischer spielte, sieht so aus:
3. e4xd5 c6xd5 4. Ld3 Sc6 5. c3 Sf6 (g6 ist auch möglich, siehe unten) 6. Lf4 und du siehst bereits, dass Schwarz nicht so einfach seine Läufer entwickeln kann, wie es Weiß getan hat. Sollte Schwarz mit 6... e6 fortsetzen, so hat er einen Bilderbuchschlechtläufer.
Nach 6... g6 kann es so weitergehen:
7. Sd2 Lg7 8. Sgf3 0-0 9. h3 mit der Idee, dem Schwarzen den Läufertausch auf f5 (9... Lf5 10. Lxf5 gxf5 nebst Se4) zu verleiden, weil Weiß dann direkt g4 spielen kann, wonach sich erhebliche Linienöffnung mit sehr guten Angriffschancen auf den schwarzen König ergibt (z.B. mit Dc2, o-o-o und Tdg1).
Nach dem eher zu erwartenden 6... Lg4 (mit der Idee, den Läufer erst rauszubringen, bevor e6 gezogen wird), kann es so weitergehen: 7. Db3 (mit Angriff auf b7) und dann:
7... Dd7 8. Sd2 e6 9. Sgf3 und falls Le7, so 10. Se5 und Schwarz kann nicht Sxe5 spielen, weil nach dxe5 neben e5xf6 auch Lb5 mit Damengewinn droht.
7... Dc8 8. Sd2 e6 9. Sgf3 Le7 10. 0-0 0-0 11. Se5 und falls Sxe5 so 12. dxe5 (ausnahmsweise besser, als mit dem Läufer zu nehmen) Sd7 13. Dc2 (mit Angriff auf h7) und
a) nach g6: h3 Lf5, Lxf5 und nach Wiederschlagen hat Schwarz eine schlechte Bauernstruktur
b) nach h6, h3 Lh5, g4 Lg6, Lxg6 fxg6 und Lxh6! und falls Sxe5 (einziger brauchbarer Zug), so einfach Le3 und die schwarze Bauernstruktur ist ein Trümmerhaufen.
7... Db6 8. Dxb6 axb6 9. Sa3 (Bauer steht ja noch auf e7) mit Sb5 im nächsten Zug.
7... Sa5 8. Da4+ Ld7 9. Dc2 und die schwarzen Figuren sind deplatziert, trotz bzw. wegen der wiederholten weißen Damenzüge in der Eröffnung. Will Schwarz mit 9... Db6 den Läufertausch auf b5 herbeiführen, spiele a4 und nach Sb3 Ta2 steht der Springer auf b3 längst nicht so toll.
Viel Erfolg!
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02.08.2007, 21:43
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Aktiver
DWZ/Elo: 1055
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Registriert seit: 12.2006
Ort: Omschberg
Beiträge: 31
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Da ich selber als schwarzer Caro-Kann spiele, empfehle ich jedem, der ein guter Angriffspielier ist oder werden, will den Panov Angriff.
1.e4 c6
2.d4 d5
3.ed cd
4.c4 Sf6
4.Sc3 Sc6
5.Sf3
Wie man weiter spielt kann man selbst entscheiden interessant wäre vielleicht
5... Lf5
mfg
Sebasti
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03.08.2007, 00:11
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Forumsvollprofi
DWZ/Elo: DWZ ca. 1750
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Registriert seit: 08.2006
Beiträge: 219
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Ich spiele die Vorstoß Variante mit 4.Sc3 und 5.g4. Ich mag taktische Komplikationen und diese Variante ist genau das Richtige.
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20.06.2010, 22:19
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Neuling
DWZ/Elo: ca. 1750
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Registriert seit: 06.2010
Beiträge: 3
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Zitat:
Zitat von Gast6247
Dann könntest du dir folgendes zumindest mal anschauen: 1. e4 c6
2. d4 d4
3. Sc3 dxe4
4. f3
Bis zum dritten Zug des Schwarzen gehört die Eröffnung zur Hauptvariante, mit 4. f3 leitest du in Abarten des BDG über. Die (nicht vorhandene?) Korrektheit des Systems ist ein anderes Thema!
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Weiß jemand, wo ich erläuterndes Material zu dieser Variante finden kann (möglichst kommentiert)?
Ich suche mit Weiß etwas gegen Caro-Kann, mag allgemein Gambite und das hier scheint mir spontan recht attraktiv zu sein, da Schwarz ja im Vergleich mit dem normalen BDG c6 statt Sf6 gespielt hat. Ich weiß zum BDG nur sehr wenig, aber es sieht mir so aus, dass c6 in der entstandenen Stellung deutlich weniger sinnvoll sein dürfte als die Entwicklung des Springers nach f6 - c6 sieht fast wie ein verschwendetes Tempo aus! Wenn schon das normale BDG zumindest unterhalb des Meister-Levels spielbar ist, dann müsste doch dieses Caro-Kann-BDG mit "Quasi-Mehrtempo" besonders attraktiv sein - oder?
Meinungen oder Quellenangaben dazu? 
Danke schonmal!
Geändert von Darador (20.06.2010 um 22:21 Uhr)
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21.06.2010, 16:56
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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Die Caro-Kann-Variante 3.Sc3 dxe4 4.f3 wird m.W. auch als Milner-Barry-Gambit (in Caro-Kann) bezeichnet (es gibt ja auch M-B-G im Vorstoß-franzosen). Ziemlich verwandt damit ist 3.Sc3 dxe4 4.Lc4 (Sf6 5.f3).
Jovanka Houska gibt in "Play the Caro-Kann" eine kurze Variante für Schwarz, ansonsten kenne ich keine ordentliche Literatur. Genauso wie die gesamte BDG-Literatur vor 2000 wohl einfach ziemlicher Schrott ist, dürfte man auch hier nix Anständiges finden!
Ich meine mich zu erinnern, irgendwo mal früher eine Empfehlung für 4...e5(!) als "Widerlegung" sowohl gegen 4.f3 als auch 4.Lc4 gelesen zu haben. Da kann man mal selbst analysieren, falls man Lust hat.
Kritischer (und in der Praxis viel häufiger!!) dürfte der Übergang in c6-Verteidigungen des BDG sein, also 4.f3 Sf6 (O´Kelly) bzw. 4.f3 gxf3 5.Sxf3 Sf6. (Gunderam)
Auch aus schwarzer Sicht ist es ökonomischer im Repertoire, nach
a) 1.d4 d5 2.e4 dxe4 3.Sc3 Sf6 4.f3
b) 1.e4 c6 2.d4 d5 3.Sc3 dxe4 4.f3/Lc4
c) 1.d4 d5 2.f3 Sf6 3.Sc3 c6 4.e4 usw.
jeweils das gleiche Variantengeflecht anzusteuern (die m.E. Schwarz mindestens minimalen Vorteil gibt), anstatt gegen jede mögliche weiße Zugfolge immer nach einer speziellen Maximal-Widerlegung zu suchen!
Ich habe nicht vor, meine Ansicht über die c6-Verteidigungen des BDG hier ausführlich mit Varianten darzulegen. Nachdem früher die g6-Systeme und später die e6-Systeme (Euwe) populär waren, scheinen die meisten Autoren (wie ich schon immer) nun auch c6-Systeme für verdammt stark zu halten. Mag sein, daß Weiß bißchen Kompensation für den Bauern hat, aber ausreichend ist die bestimmt nicht! Das Problem für Schwarz besteht eigentlich nicht darin, eine äußerst bequeme Stellung (=+) zu erlangen, in der Weiß verzweifelt ums Remis kämpft; das Problem ist eher, forciert einen größeren Vorteil (-/+ oder -+) und damit eine Widerlegung zu finden. In vielen kritischen Varianten meiner eigenen Analysen entkommt Weiß in ein Minusbauern-Endspiel, das Schwarz nur schwer oder gar nicht gewinnen kann.
Okay, meine Meinung.
Natürlich sollte man die konkreten Varianten anschauen (was ich aber aus Mangel von Zeit, Raum, Energie und Lust eben jetzt nicht tue), aber schon ganz allgemein ist ...c6 doch halbwegs sinnvoll:
verhindert/entschärft d4-d5, verhindert Lb5/Sb5/Db5+, deckt b7 gegen Df3/e4 , ermöglicht Dc7/b6/a5, droht manchmal b7-b5-b4; oft ist es auch sinnvoll, mit der Entwicklung des Lc8 nach g4/f5/e6 zu warten, bis Weiß sich für Ld3/Lc4 oder sehr frühes Se5 entschieden hat.
Also: Literatur gibt es wohl nicht. Und wenn Du doch was findest, würde ich dem nicht vertrauen. Praktisch entscheidend dürften die Übergänge zum BDG sein. Versuche erstmal, die für Weiß zu retten ...
tracke
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21.06.2010, 18:45
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Neuling
DWZ/Elo: ca. 1750
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Registriert seit: 06.2010
Beiträge: 3
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Hi tracke,
danke für die schnelle Rückmeldung!
Ich habe inzwischen auch noch von einem Freund zwei Eröffnungsübersichten zu Caro-Kann und BDG von ChessPublishing.com erhalten, die jeweils einen kurzen Absatz und zwei kommentierte Beispielpartien zu relevanten Varianten enthalten (siehe unten).
Zitat:
Zitat von tracke
Ziemlich verwandt damit ist 3.Sc3 dxe4 4.Lc4 (Sf6 5.f3).
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Dazu habe ich eine von GM Alexander Volzhin kommentierte Partie Short - Bareev Sarajevo 2000 gefunden, in der Bareev zunächst nicht auf f3 schlägt, dann aber mit Hilfe von b5 mit Angriff auf den Läufer gefolgt von b4 mit Angriff auf den Springer kurz darauf doch einen Bauern gewinnt und Weiß keine sonderliche Kompensation dafür zu haben scheint.
Da dieses Motiv aber ja ohne Lc4 nicht ohne Weiteres geht, hatte ich das erstmal für nicht sooo relevant für die Variante mit 4. f3 gehalten.
Zitat:
Zitat von tracke
Jovanka Houska gibt in "Play the Caro-Kann" eine kurze Variante für Schwarz,
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Und kommt der auch zu dem Schluss, dass Schwarz keine Probleme hat? Welche Variante(n) empfiehlt/diskutiert er denn?
Zitat:
Zitat von tracke
Ich meine mich zu erinnern, irgendwo mal früher eine Empfehlung für 4...e5(!) als "Widerlegung" sowohl gegen 4.f3 als auch 4.Lc4 gelesen zu haben.
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Ah, interessant! Erinnert sehr an verschiedene e5-Varianten der Fantasy-Variante des Caro-Kann, mit der ich mich schon etwas beschäftigt habe.
Sieht aber in der Tat nach einer für Weiß schlechten Variante aus!
Zitat:
Zitat von tracke
Ich habe nicht vor, meine Ansicht über die c6-Verteidigungen des BDG hier ausführlich mit Varianten darzulegen. Nachdem früher die g6-Systeme und später die e6-Systeme (Euwe) populär waren, scheinen die meisten Autoren (wie ich schon immer) nun auch c6-Systeme für verdammt stark zu halten. Mag sein, daß Weiß bißchen Kompensation für den Bauern hat, aber ausreichend ist die bestimmt nicht! Das Problem für Schwarz besteht eigentlich nicht darin, eine äußerst bequeme Stellung (=+) zu erlangen, in der Weiß verzweifelt ums Remis kämpft; das Problem ist eher, forciert einen größeren Vorteil (-/+ oder -+) und damit eine Widerlegung zu finden. In vielen kritischen Varianten meiner eigenen Analysen entkommt Weiß in ein Minusbauern-Endspiel, das Schwarz nur schwer oder gar nicht gewinnen kann.
Okay, meine Meinung.
Natürlich sollte man die konkreten Varianten anschauen (was ich aber aus Mangel von Zeit, Raum, Energie und Lust eben jetzt nicht tue), aber schon ganz allgemein ist ...c6 doch halbwegs sinnvoll:
verhindert/entschärft d4-d5, verhindert Lb5/Sb5/Db5+, deckt b7 gegen Df3/e4 , ermöglicht Dc7/b6/a5, droht manchmal b7-b5-b4; oft ist es auch sinnvoll, mit der Entwicklung des Lc8 nach g4/f5/e6 zu warten, bis Weiß sich für Ld3/Lc4 oder sehr frühes Se5 entschieden hat.
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OK, danke für die Einschätzung! Hätte ich nicht gedacht, dass es im BDG c6-Verteidigungen gibt, wo Schwarz dann freiwillig c6 zieht - vom BDG wusste ich wie gesagt außer von seiner Existenz gar nichts, bis ich jetzt mal ein wenig danach geforscht habe - musste ich auch nicht, da ich nicht 1. d4 d5 spiele... 
Zitat:
Zitat von tracke
Praktisch entscheidend dürften die Übergänge zum BDG sein. Versuche erstmal, die für Weiß zu retten ...
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Ich habe jetzt noch eine von GM Aaron Summerscale kommentierte Partie Welling - Marzik Biel 1981 gefunden, in der Schwarz nach 1. d4 d5 2. e4 dxe4 3. Sc3 Sf6 4. f3 exf3 5. Sxf3 tatsächlich freiwillig früh c6 spielt.
Hatte ich dann wie gesagt falsch eingeschätzt, dass c6 ein verlorenes Tempo sei - womit dann auch der Hauptgrund wegfällt, dass mir das besonders interessant aussah für Weiß!  Und dazu kommt dann ja noch das Problem, dass 4. ... e5 möglich ist.
Summerscale beurteilt die c6-BDG-Variante zwar positiv für Weiß (und Welling hat die Partie auch gewonnen), aber die dünne Materiallage in Verbindung mit deiner sehr negativen Einschätzung der Variante für Weiß bringt mich dann glaube ich doch dazu, das erstmal zu lassen - sofern ich nicht noch mehr positives Material dazu finde... 
Viele Grüße,
Darador
Geändert von Darador (21.06.2010 um 22:45 Uhr)
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21.06.2010, 19:04
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Neuling
DWZ/Elo: ca. 1750
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Registriert seit: 06.2010
Beiträge: 3
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Hier nochmal als Nachtrag das, was GM Summerscale in der Partie kommentierend zur Variante 1. d4 d5 2. e4 dxe4 3. Sc3 Sf6 4. f3 exf3 5. Sxf3 c6 schreibt:
Zitat:
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Zitat von GM Summerscale
BLACKMAR-DIEMER GAMBIT: (Subsection) The Gambit Accepted: Ziegler Defence. 5.. .c6 may be a flexible move, allowing Black to keep his options open, but it does nothing to improve Black's already lagging development and in this game, we see that slow development is a crime punishable by death.
The Ziegler defence is one of the more passive responses to the gambit. Black erects a solid "Caro-Kann like" formation.
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Also eine für Weiß positive Beurteilung.
Wobei ich jetzt nicht weiß, wie alt die Kommentare sind, ob die vielleicht nicht viel jünger sind als die Partie (die von 1981 ist, also uralt  ).
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14.07.2010, 14:43
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Neuling
DWZ/Elo: 1481
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Registriert seit: 07.2010
Beiträge: 1
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Zitat:
Zitat von Sebasti
Da ich selber als schwarzer Caro-Kann spiele, empfehle ich jedem, der ein guter Angriffspielier ist oder werden, will den Panov Angriff.
1.e4 c6
2.d4 d5
3.ed cd
4.c4 Sf6
4.Sc3 Sc6
5.Sf3
Wie man weiter spielt kann man selbst entscheiden interessant wäre vielleicht
5... Lf5
mfg
Sebasti
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5... Lf5 ist nicht so gut wegen 6.Db3 mit Problemen für Schwarz...als beste Fortsetzung zählt 5...e6 damit ist der Läufer auf c8 natürlich wieder schwach, wie im Franzosen aber das ist in solcher Variante kaum vermeidbar
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