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11.02.2005, 23:24
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Garry des Forums
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neues gambit im Caro-Kann
hi, ich spiele mit Weiß gegen caro-Kann 2. d3!? statt des üblichen 2.d4.
Ich habe mir mal überlegt, ob es nicht möglich wäre in der variante
1.e4 c6
2.d3 d5
3.Sd2 e5
ein ungewöhnliches Gambit mit 4.f4!? zu spielen.
Varianten wären dann:
4. ...exf4 5.Sgf3 und nun
5. ...dxe4 6.Sxe4 f5!? 7.Sf2 Sf6 8.Lxf4 mit ausgeglichenem Spiel
5. ...Sf6
... 6.e5?! ist nicht so gut, da Sg4 7.Sb3 Se3 8.Lxe3 fxe3 Weiß erhebliche Probleme mit einer harmonischen Figurenentwicklung bereitet.
...daher 6.De2 De7 7.e5 Sfd7 8.Sb3 g5 9.d4 h6 10.Ld2 f6 11.e6!? Sb6 12.0-0-0 Lxe6?! 13.Lb4 Df7 14.Lxf8 Kxf8 und Weiß steht viel aktiver
ebenfalls möglich für Schwarz ist 5. ...Le7 mit der Idee Lh4+
6.exd5 Lh4+ 7.g3 fxg3 8.De2+ Le6 9.Sxh4 (9.dxe6?? wird bitterböse mit 9. ...g2 bestraft) Dxh4 10.Sf3 g2+!? 11.Sxh5 gxh1D 12.dxe6 Dd5 13.exf7 Kxf7 14.Lg2 Dd6 15.Sf5 Dc7 der Materialverlust von Weiß wird kompensiert durch die besser entwickelte, aktivere Stellung.
ich habe all diese varianten mit fritzscher Unterstützung analysiert, sollte ich irgendeinen Mist verzapft haben, seht es mir bitte nach 
Da dieses Gambit bisher so gut wie nie gespielt worden ist, denke ich, werdet ihr es in keinem Eröffnungsbuch finden. Ich fände es sehr interessant, wenn ihr Varianten oder Widerlegungen bieten könntet. Ich freue mich schon auf eure Antworten und auf eure Ansichten zu dieser Eröffnung!
Nachgetragen: Mist, eigentlich wollte ich dieses Thema als Umfrage gestalten, ob ihr diese Eröffnung für spielbar hält, aber nachdem mein rechner beim Einstellen der Umfrageoptionen abgestürzt ist, werden wir es wohl ohne machen Umfrage machen müssen.
Geändert von James Bond 007 (11.02.2005 um 23:27 Uhr)
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12.02.2005, 04:16
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Die Ziel bei einem Bauerngambit ist ja, dafür zB. Tempos bzw. Entwicklungsvorsprung zu erzielen.
Laut Fritz steht weiß zwar nicht viel schlechter, aber was hat er für den Bauern bekommen? Die Dame auf e2 blockiert den Laüfer, Entwickwicklungsvorsprung gibt es auch nicht wirklich.
Natürlich kann man es spielen, aber ich würde es auf Blitzpartien beschränken, dort hat der Gegner nicht viel Zeit um sich in die Variante hineinzuversetzten.
Ich kann dir das Gambit jetzt nicht anhand einer Variante wiederlegen, würde aber behaupten das weiß einen Bauern für "sehr wenig" geopfert hat und somit seinen Anzugsvorteil vergeben hat.
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14.02.2005, 15:18
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Garry des Forums
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Einsatz in Fernschachpartie
Wie dem auch sei, ich werde dieses Gambit mal in einer Fernschachpartie testen, ich bin schon selber gespannt auf das Ergebnis.
Wer wissen möchte, wie ich in dieser Fernschachpartie stehe, der möge auf dieser Seite nachsehen. Das wird sicherlich eine interessante Partie!
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14.02.2005, 16:08
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Forumsvollprofi mit Prädikat
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Danke für den Link, wird bestimmt interessant.
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14.02.2005, 16:52
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Garry des Forums
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Guten Tag, Mr. Bond 
Bestimmt hat Q schon bessere Geheimwaffen erfunden als 4.f4?! - jedenfalls habe ich als eingefleischter Caro-Kann-Spieler nicht sonderlich Angst davor.
Der weißen Stellung nach 1.e4 c6! 2.d3 d5 3.Sd2 e5 4.f4?! exf4 5.Sgf3 kann ich nicht viel abgewinnen, der Sd2 steht einfach schrecklich. Man überlege sich nur einmal, wie Weiß sich eigentlich harmonisch entwickeln will, wenn Schwarz nichts macht bzw. nur halbwegs "neutrale" Züge wie 5...a6 oder 5...h6 .
Ich habe mir das mal ohne Computer angesehen, denn ich weiß nicht, ob der wirklich hilft!?
Meine erste Frage war, warum das direkte 5...g5 schlecht sein sollte. Zumindest 6.h4 g4 7.Se5 Sf6 sieht doch ganz gut für Schwarz aus, wahrscheinlich steht er schon deutlich besser. Man vergleiche mit dem Königsgambit!
Aber wozu soll man verwickeln, wenn Weiß positionell schon schlecht genug steht? In einer praktischen Partie würde ich, vom weißen Aufbau überrascht, wohl eher zu 5...Le7 greifen. Und nach 6.exd5 nicht unbedingt gleich Schach auf h4 geben, sondern erstmal wiedernehmen mit 6.exd5 cxd5!: was will Weiß jetzt eigentlich machen? - Nicht schlecht sehen auch 6...Dxd5 oder 6...Sf6 aus. - In Deiner langen Variante sehe ich zum Schluß keine ausreichende Kompensation für Weiß, Schwarz kann auch über 8...Kf8 nachdenken.
5...g5 und 5...Le7 sollten meines Erachtens ausreichen, um Weiß von 4.f4?! 5.exf4 Sgf3 abzuhalten. Weitere Vorschläge zur Verfeinerung wären 5...Sh6 oder 5...Ld6 (6.e5 Le7!). Selbst eine den Weißen entlastende Verflachung wie 5...Sf6 6.De2 dxe4! 7.Sxe4 Sxe4 8.Dxe4+ Le7 9.Lxf4 0-0 dürfte noch ganz gut sein: falls Weiß jetzt lang rochiert, ist der schwarze Angriff (Le6,Sa6,Da5) wohl schneller als der weiße.
Ich freue mich schon auf den nächsten Weißen, der mir 4.f4 vorsetzt!
tracke
Geändert von tracke (14.02.2005 um 17:11 Uhr)
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14.02.2005, 21:49
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Garry des Forums
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Hallo, tracke,
deine Varianten waren sicherlich interessant, doch ich konnte beweisen, dass dieses Gambit doch nicht so schlecht ist. (hoffe ich zumindest  ).
bei deiner 5. ...g5 Variante, die du angegeben hast, steht Weiß nach 6. ...Sf6 klar schlechter, da es sich jedoch nicht um das klassische Königsgambit handelt und Weiß so abweichen kann, gibt es für ihn noch eine andere Möglichkeit:
nach 5. ...g5 folgt 6.exd5 6. ...cxd5: 7.De2+ De7 8.Sxg5 und nun darf Schwarz die Damen nicht abtauschen, da sonst wegen seiner schlechte Bauernstellung (ein Doppelbauer, ein Isolani) den f4-Bauern verlieren würde. nach 7. ...Le6 folgt 8.De5. 8. ...Sf6 ist fragwürdig, da 9.Sxg5 Weiß Angriff sowie den Rückgewinn des Bauerns verleihen würde. In beiden Varianten steht Weiß mindestens genauso gut. 6. ...Dxd5: 7.d4 (mit der Drohung Lc4 nebst De2+ oder Se5, was Weiß starken Angriff verleihen würde) 7. ...g4 8.Lc4 Dd8 9.Se5 Dh4 10.Kf1 Sh6 11.De2 Le7 12.Se4 trotz der scheinbaren Disharmonie in der Entwicklung hat Weiß seine Figuren stark platziert und stellt Schwarz vor Probleme. natürlich ginge auch 7. ...De6+ 8.Le2 Sf6 9.Sxg5 und nun stellt sich die frage, ob Weiß wirklich so viel schlechter als Schwarz steht.
nach 5. ...Le7 gestaltet sich die sache ein bisschen schwieriger: Du hast recht, nach exd5 nimmt sioch Schwarz einfach den bauern zurück und steht schon besser. Da ginge 6.De2: Sf6 7.Sb3 Dc7 8.e5 Sh5 9.Sfd4 g6 und Weiß steht nicht unbedingt schlechter. Oder 6. ...Lg4 7.exd5 cxd5 8.h3 Le6 9.Sb3 Dd6 10.dd2 g5 11.h4 g4 auch hier steht Weiß recht ordentlich
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15.02.2005, 00:09
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Garry des Forums
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Hallo, James Bond!
Ich hoffe, daß meine Varianten nicht nur interessant sondern auch halbwegs gut waren. Eine andere Frage ist, was Du "bewiesen" hast, solange Du nicht zumindest auch noch 5...Sf6, 5...Ld6, 5...Sh6 usw. entkräftet hast. Und auch Deine vorgeschlagenen Verstärkungen nach 5...g5 und 5...Le7 finde ich nicht unbedingt weltbewegend.
Wie gesagt ist 5...g5 nicht unbedingt der Zug, den ich am Brett ziehen würde, es ist nur ein Zug, den man berücksichtigen sollte, falls man 4.f4 exf4 5.Sgf3 wirklich rechtfertigen möchte. Nach 5...g5 6.exd5 kommt 6...h6 oder 6...Lg7 (7.De2+ Kf8!) in Frage. Sieht alles ziemlich unklar aus (etwaige Computereinschätzungen sollte man unbesehen vernachlässigen), ich hätte im Zweifelsfall lieber Schwarz.
Ist nicht irgendwas verkehrt, wenn Weiß nach 5...Le7 schon 6.De2 spielen muß ?! Und nach 6...Sf6 wird der weiße Damenspringer im 7.Zug zum zweiten Mal bewegt, bloß um auf einem relativ passiven Feld zu landen und den Rückgewinn eines Bauern zu drohen ?!? Wahrscheinlich sollte Schwarz ganz einfach 7.Sb3 dxe4 8.dxe4 0-0 9.Lxf4 Te8 10.Td1 Db6 spielen, eventuell geht auch 7...Sh5 oder 7...Dc7.
Ich denke, daß die weiße Stellung ein einziger positioneller Trümmerhaufen ist! Und daß Du bzw. Dein Computer viel zu materialistisch analysierst, der versteht diese Stellungen doch gar nicht. Entscheidend sind Entwicklung, die e-Linie sowie die Beherrschung der schwarzen Felder - Bauern sind uninteressant in diesen Königsgambit-Stellungen.
Guck´ Dir paar Züge Deiner Analyse mal genauer an: Weiß bedroht den Bf4 mit Sb3 und Dd2, dem Schwarzen wird unterstellt, daß er den Gambitbauern krampfhaft mit Dc7, Dd6 oder Sh5 festhält. Das ist doch Blödsinn!
Natürlich kann man in Einzelfällen positionell fundierte Stellungseinschätzungen mit konkreter Taktik widerlegen, aber das wird doch hier nicht der Fall sein, schon gar nicht in 5-8 Varianten gleichzeitig, die alle für Schwarz ganz ordentlich aussehen.
Ich habe auch schon in der Fernschach-Meisterklasse mit Fritz gearbeitet, aber viele Stellungen versteht er einfach nicht. Und das liegt nicht daran, daß er nicht tief genug rechnen würde, sondern daran, daß er manchmal gar nicht die richtigen Kandidatenzüge (bzw. die richtigen Fortsetzungen im 2. Zug) sieht. Wer das nicht glaubt, sollte mal Wolga-Gambit, Najdorf-Vergiftete-Bauern-Variante oder Königsläufergambit mit 3...Dh4+ 4.Kf1 mit Programm ohne Buch analysieren: das sind alles Varianten, die durch lange Praxis als "unklar mit etwa gleichen Chancen" erwiesen sind, wo die Blechbüchsen sich aber nicht schämen, manchmal dicken Vorteil für die eine oder andere Seite zu sehen.
Persönlich habe ich kürzlich die Konsequenz gezogen und alle meine (teuren!)Chessbase- und Fritz-Programme deinstalliert. Datenbanken sind ganz nützlich, um sich auf bestimmte Gegner vorzubereiten, aber Analysieren mit Programmen tötet nur das eigene Schachverständnis!
Um wieder zur konkreten Variante zurückzukommen: ich bleibe bei meinem Urteil, daß 4.f4 nicht korrekt ist, Weiß kämpft nur um den Ausgleich und wird ihn in Anbetracht seiner Felderschwächen (die er für den Rückgewinn des Bauern inkaufnehmen muß) nur knapp oder gar nicht erreichen.
tracke
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16.02.2005, 15:41
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Garry des Forums
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hmmm, warten wir erstmals ab, wie mein Gegner in meiner Fernschachpartie spielt.
Ich frage mich aber, wie du in der Fernschachklasse ohne Engine gegen mit Computerprogramm bewaffnete gegner bestehen willst?
Ansonsten gebe ich dir recht, dass krampfhaftes Analysieren der variante allein mithilfe eines Schachprogramms einfach nicht ausreichend ist. Es ist auch wichtig die Stellung zu verstehen. Außerdem habe ich das gambit nicht gefunden, weil es irgendeine Blechbüchse vorgeschlagen hat, sondern weil ich beim Spielen auf diese idee gekommen bin. Ich versuche nur heraus zu finden, ob es in einer fernschachpartie auf Engine-Niveau (theoretisch) spielbar wäre! daher warte ich noch ab, ob er überhaupt 5. ...Le7 spielt.
Eines noch: Eröffnungen wie das Königsgambit sehen für Anfänger auch relativ ungewöhnlich aus und Schachtrainer, die diese Eröffnung nicht kennen würden, würden sofort ihnen verbieten, diese Bauernopfer zu spielen.
es kann natürlich auch sein, dass du recht behälst und in dem fall werde ich mich an diesem gambit auch nicht festklammern. Aber versuche du mal die Spielbarkeit des Königsgambit zu beweisen, wenn du die unzähligen varianten nicht kennen würdest! vermutlich würde man bei jedem Zug, den du angeben würdest, eine Widerlegung finden. Bei meinem Gambit ist dies genauso. Es gibt absolut keine Varianten zu dieser Eröffnung, die existieren, in meiner datenbank habe ich nichts dazu gefunden.
Hmmm, wie dem auch sei, vielleicht hast du recht, vielleicht findet sich aber noch die ein oder andere spielbare variante für Weiß. Da bin ich selber schon echt gespannt.
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17.02.2005, 17:31
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Garry des Forums
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jetzt hat mein Gegner in meiner Fernschachpartie weder 5. ...g5, noch 5. ...Le7, sondern 5. ...Sf6 gezogen. schaun mer mal
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17.02.2005, 19:44
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GM im Verlieren
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super tracke
ja ich muss tracke recht geben warum willst du verschlechtertest königsgambit spielen?
zum engine punkt: viele leute spielen fernschach um selber partien zu spielen und nicht ihre engines gegeneinander laufen zu lassen-zB fritz hat null ahnung von einer eröffnung!er spielt auch nicht dynamisch! gegen fritz würde ein recht guter spieler nach der eröffnung mindestens += stehen!
Warum willst du dich als weißer selbst verstellen-da kannst du ja gleich e4 c6 f4 spielen um dann auf d5 mit d3 zu antworten
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17.02.2005, 19:55
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Garry des Forums
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Ich spiele fernschach, um eben solche problematischen Eröffnungen auf einigermaßen hohem Niveau testen zu können. Kann sein, dass sich mein Gambit bescheuert anhört, aber einen Vorwurf kannst du mir nicht machen: Dass ich nur meine Engines nebenher laufen lassen. Ich sehe mir die Stellung auch an, und analysiere sie auch gründlich.
Abgesehen hat sich diese Variante aus einer reinen Idee heraus entwickelt. ich spiele nach 1.e4 c6 die Antwort 2.d3 und wenn 4.f4 nicht korrekt ist, dann spiele ich halt das übliche 4.Sgf3 weiter, was ist daran so schlimm? Und nach 1.e4 c6 2.f4!? d5 3.d3 könnte Schwarz nach dem Bauernabtausch die damen abtauschen, was nicht nach meinem Geschmack wäre. Aber vielleicht wäre 1.e4 c6 2.f4 möglicherweise spielbar, auch wenn ich es nicht ausprobieren möchte.
Dennoch schau ich erstmals, wie sich die Fernschachpartie entwickelt.
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18.02.2005, 01:02
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Hallo Mr.Bond,
in der variante 1.e4 c6 2.f4 d5 3.d3 de4: könnte man ja, um nicht die Damen abzutauschen auch ein Gambit spielen, z.B 4.Sc3 und dann auf ed3: mit Ld3: zu beantworten.
Ist nur so ein spontaner Gedanke, angeregt durch ihre varianten und Überlegungen. Ich würde das so aber nicht spielen!  Aber spielbar ist das schon, wenn man sich all die Gambits mit Schwarz anschaut, dort gibt es viele leichtsinnige varianten.
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