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Schach - Offene Spiele

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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #1 (permalink)  
Alt 22.06.2010, 14:25
Schachologo
Neuling
 
Registriert seit: 06.2010
Beiträge: 9
eröffnungstheorie italienisch

ich bitte hiermit mal das ihr hier möglichst viele und lange varianten vorführt.ich kenne nur folgende eröffnungsfalle:
1.e4 e5 2.Sf3 Sc6 3.Lc4 Lc5 4.Sc3 Sf6 5.d3 d6 6.Lg4 Lg5 7.o-o o-o 8.Sd5
Sd4 9.Dd2 Lxf3 10.Lxf6(10.gxf6 scheitert an Sxf3+ mit damengewinn.)
10...gxf6 11.Dh6 und die drohung Sxf6+mit damen gewinn(weil dame schlagen muss weil nach 11...Kh8 12.Dxh7# folgt) nicht mehr zu verhindern ist.
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #2 (permalink)  
Alt 23.06.2010, 11:44
linkinkev
Aktiver
 
Registriert seit: 04.2010
Beiträge: 31
1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Lc5 4. c3 Sf6 5. d4 exd4 6. exd4 Lb4+

a) 7. Ld2
a1) Lxd2 8. Sxd2 d5 und gutes Spiel für beide
a2) Sxe4 8. Lxb4 Sxb4 9. Lxf7+ Kxf7 10. Db3+ Kf8 11. Dxb4+ De7 und alles ist ziemlich ausgeglichen


b) 7. Sc3 Sxe4 8. 0-0 Lxc3 9. bxc3 d5 10. Ld3 0-0 11. Dc2 mit guten Angriffschancen für Weiß (Dies ist eine der besseren Varianten für Schwarz. Falls Schwarz ungenau spielt (selbst ein Tempoverlust) kann schon zum Verlust von viel Material führen)
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #3 (permalink)  
Alt 01.09.2010, 22:52
Benutzerbild von Killerkeks
Killerkeks
Aktiver
DWZ/Elo: 1329
 
Registriert seit: 08.2009
Ort: Hamburg
Beiträge: 40
9. bxc3 d5 10. Ld3 0-0 11. Dc2 mit guten Angriffschancen für Weiß (Dies ist eine der besseren Varianten für Schwarz. Falls Schwarz ungenau spielt (selbst ein Tempoverlust) kann schon zum Verlust von viel Material führen)[/QUOTE]


Dazu habe ich einige Fragen:

b) 7. Sc3 Sxe4 8. 0-0 warum nicht Dd3?
b) 7. Sc3 Sxe4 8. 0-0 Lxc3 Warum Schlägt an der stelle nicht der Springer sollte das Schach Te8 kommen geht der könig weg dann muss springer geschlagen werden oder dame weg ziehen. beim weg ziehen rettet man den Springer udn aht eine figur gewonnen
beim Springer rausnehmen schlägt der läufer mit einer gabel auf beide Türme und selbst wenn die den Springer bekommen sollten ist nen Läufer in der stellung doch stärker oder?

Bitte um beurteilungen, verbesserungen und hinweisen.^^
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #4 (permalink)  
Alt 17.09.2010, 16:56
Benutzerbild von WilhelmH
WilhelmH
Kenner
 
Registriert seit: 10.2007
Ort: Hamburg
Beiträge: 114
Zitat:
Zitat von Killerkeks Beitrag anzeigen
7. Sc3 Sxe4 8. 0-0 warum nicht Dd3?
Das dürfte zu langsam sein.

Lxc3+ 9. bxc3 d5

oder gleich

8. ... d5


7. Sc3 hat schon zum Verlust von Material geführt.
Falls Weiß ungenau spielt verliert er.

7. Sc3 spielt auf schwarze Tempoverluste selbst unter weiteren weißen Opfern.

Z.B. 7. Sc3 Sxe4 8. 0-0 Sxc3 9. bc3 Lxc3 10.La3
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #5 (permalink)  
Alt 13.10.2010, 22:15
Dede
Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
 
Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 88
Italienisch-Theorie satt!

Hi Folks,

ihr wollt 4. c3/5. d4-Italienisch-Theorie? - Ihr kriegt diese Italienisch-Theorie! - Jedenfalls alles, was ich dazu so weiß und sagen kann. Aber es könnte durchaus sein, dass ich nicht mehr ganz up-to-date bin...

1. e4 e5
2. Sf3 Sc6
3. Lc4 Lc5
4. c3 ...

Der weiße Läufer c4 hat das Feld f7 - den schwächsten Punkt in der schwarzen Grundstellung - aufs Korn genommen. Schwarz hat umgekehrt f2 im Visier. Mit dem Textzug versucht Weiß nun, seinen Anzugsvorteil dafür zu nutzen, mit d2-d4 ein starkes Bauernzentrum zu errichten und die Wirkung des Läufers c5 zu beschränken. Gleichzeitig wird der eigenen Dame das Feld b3 zugänglich gemacht, so dass der Druck gegen f7 noch verstärkt werden kann. Über einen sehr langen Zeitraum hinweg war dieser einfache Angriffsplan eine fürchterliche Waffe in den Händen der Weißspieler. Tatsächlich gelang es im Grunde erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts solide Verteidigungsideen dagegen zu entwickeln. Diese waren dann allerdings so überzeugend, dass Italienisch in der heutigen Großmeisterpraxis ein sehr seltener Gast geworden ist.

4. ... Sf6
Dieser Zug ist die logische und wohl auch beste (einzige?) Reaktion. Schwarz greift seinerseits den Bauern e4 an und bereitet die Rochade vor. Immerhin ist das natürliche Feld c3 für den Springer b1 im Augenblick verstellt, so dass dieser Springer den Bauern e4 im Moment nicht schützen kann. Die schwarze Rochade wiederum würde den König in Sicherheit bringen und das kritische Feld f7 zuverlässig schützen. Andere Versuche wie 4. ... d6?!, 4. ... Df6?! oder 4. ... De7!? sind schwieriger für Schwarz zu spielen. Ohne zu sehr in die Tiefe gehen zu wollen, hier jeweils eine mögliche Variante:
1) 4. ... d6?! 5. d4 exd4 (5. ... Lb6? 6. dxe5 dxe5 7. Dxd8† Kxd8 8. Lxf7 +/-) 6. cxd4 Lb6 (6. ... Lb4† 7. Kf1 - Weiß spielt auf Figurengewinn. Es droht d4-d5 nebst Dd1-a4. Aber so einfach ist die Sache nicht. - 7. ... La5! - 7. ... Lg4, mit der tückischen Idee 8. d5 Lxf3 9. gxf3 Se5 10. Da4† Dd7 11. Dxb4 Dh3† 12. Ke1 Dxf3 13. Tg1 Dxe4† nebst De4xc4 –+, beantwortet Weiß mit 8. Da4 a6 9. Ld5! Dd7 10. Le3 Sge7 11. h3! Lxf3 12. gxf3 b5 13. Db3 und die Doppeldrohung Ld5xf7† und Ld5xc6 nebst d4-d5 kostet Schwarz Material und bringt Weiß in Vorteil. - 8. Da4 a6! - Weder 8. ... Ld7 9. d5 Se5 10. Dxa5 Sxc4 11. Dc3 Lb5 12. Dxg7! Df6 13. Dxf6 Sxf6 14. Sc3 La6 15. Kg1 +/- noch 8. ... Dd7 9. d5 Se5 10. Lb5 c6 11. Sxe5 cxb5 12. Dxa5 dxe5 13. Sc3 a6 14. a4 bxa4 15. Txa4 += sind schön für Schwarz. - 9. d5 b5 10. Da3 bxc4 11. dxc6 Lb6 12. Dc3 Df6 13. Dxc4 kostet Schwarz zwar einen Bauern, aber mit 13. ... Le6 hat Schwarz mit seinem Läuferpaar und wegen der Schwächen c6, e4, f2, g2 sowie der weißen Königsstellung einiges Gegenspiel als Kompensation. Auch 9. Ld5 Dd7 10. Le3 Lb6 bietet Schwarz eine ausreichende Verteidigung. Alles in allem ist anstelle von 7. Kf1 vielleicht doch 7. Sc3 besser geeignet, um Vorteil anzustreben.) 7. Sc3 Sf6 8. Le3! Lg4 9. Lb3 0-0 10. Dd3 Te8 11. 0-0 Lxf3 12. gxf3 Sh5 (Mit der Drohung 13. ... Sxd4 14. Lxd4 Sf4 –+.) 13. Se2! Df6 14. Kg2 Dg6† 15. Kh1 Df6 16. f4 und Weiß hat das etwas bessere Spiel (Läuferpaar, starkes Zentrum, offene g-Linie, Punkt f7).
2) 4. ... Df6?! 5. d4! (Trotzdem! Da dieser Vorstoß durch die Dame auf f6 nicht zu verhindern ist, wie aus 5. ... exd4 6. e5! Dg6 - 6. ... Sxe5? 7. De2 +–. - 7. cxd4 Dxg2 8. Tg1 Lb4† 9. Sc3 Dh3 10. Lxf7†! +/– klar hervor geht, bleibt Schwarz nur, nicht auf d4 zu tauschen, sondern zu versuchen, den Punkt e5 zu halten. Das ist dann aber die gleiche Idee, die auch hinter 4. ... De7 steckt, nur dass die Dame auf e7 nicht so anfällig und schlecht steht wie auf f6...) 5. ... Lb6 6. 0-0 h6 (6. ... d6 7. Lg5 Dg6 8. dxe5 dxe5 9. Sxe5! Dxg5 10. Sxf7 - immer wieder f7! - 10. ... Dc5 11. Ld5 mit weißem Vorteil.) 7. a4 a6 (7. ... d6? 8. a5 Sxa5 9. Txa5 Lxa5 10. Da4† nebst Dxa5 +/–.) 8. dxe5 Sxe5 9. Sxe5 Dxe5 10. Df3 und Weiß kommt sowohl nach 10. ... Df6 11. Dxf6 Sxf6 12. e5 als auch nach 10. ... Sf6 11. a5 La7 12. Te1 d6 13. Lf4 nebst e4-e5 in Vorteil.
3) 4. ... De7 5. d4 Lb6 (Schlecht ist 5. ... exd4?, weil Weiß nach 6. 0-0 starken Angriff erhält, zum Beispiel: 6. ... dxc3 7. Sxc3 d6 8. Sd5 Dd8 9. b4! Lxb4 - 9. ... Lb6 10. Lb2 ist nicht besser - 10. Sxb4 Sxb4 11. Db3 mit mörderischem Angriff.) 6. 0-0 d6 7. a4 a6 8. h3 (Das ist nötig, um das unangenehme Lc8-g4 zu verhindern.) 8. ... Sf6 9. Te1 0-0 10. b4 h6 11. La3 Sd7 12. b5 Sd8 13. Sbd2 Df6. Die Praxis hat bisher gezeigt, dass Weiß hier über die besseren Chancen verfügt. Er kann mittels Sd2-f1-e3-f5 einen Königsangriff einleiten oder mit 14. Le3 Se6 15. a5! Lxa5 16. dxe5 Dd8 17. Lxe6 fxe6 18. Db3 Te8 19. exd6 axb5 20. Sd4 Se5 21. dxc7 und Sd4xb5 am Damenflügel nach einem Übergewicht streben.

5. d4 ...
In der heutigen Großmeisterpraxis ist eher das zurückhaltende 5. d3 anzutreffen (sofern überhaupt noch Italienisch gespielt wird.). Das so genannte „guicco pianissimo“ (italienisch für: das ruhigste Spiel) führt zu einer ruhigen, eher positionellen Behandlung der Stellung. Die Stellungen, die danach entstehen sind aber viel langweiliger, so dass ich auf eine Besprechung in diesem Rahmen verzichte...


5. ... exd4
Dass es einmal mehr auf f7 schnell kritisch werden kann, zeigt der schwache Zug 5. ... Lb6?. Nach 6. dxe5 Sxe4 7. Dd5 ist Schwarz bereits verloren.

6. cxd4 ...
Das ist die natürliche Reaktion. Der Überrumpelungsversuch 6. e5!? ist aber auch möglich. Springerzüge würden nun immer mindestens c3xd4 gestatten, wonach Weiß eine dominierende Zentralposition mit starkem Spiel gegen f7 erhalten würde, zumal d7-d5 mit e5xd6 e.p. beantwortet würde, wonach die Stellungsöffnung Weiß zugute käme. Allerdings verfügt Schwarz über den Gegenschlag im Zentrum 6. ... d5, wie er typisch für derartige Situationen ist (weißer Läufer auf c4; weißer Bauer e5 greift schwarzen Springer f6 an). Wenn dann
1) 7. exf6 dxc4 8. fxg7 Tg8 9. Lg5 folgt, kann Schwarz 9. ... f6 10. De2† De7 11. Lxf6 Dxe2† 12. Kxe2 d3† nebst Ke8-f7 spielen. Schwarz wird den Bauern g7 erobern. Wenn Weiß c4 und d3 bekommt, wird Schwarz dafür gegen g2 und/oder f2 spielen und mit seinen aktiven Figuren das Gleichgewicht halten.
2) 7. Lb5 geschieht, steht Schwarz nach 7. ... Se4 8. cxd4 Lb6 9. Sc3 0-0 10. Le3 f6 11. exf6 Sxc3 12. bxc3 Dxf6 nicht schlechter.

6. ... Lb4†
Ohne dieses Schachgebot hätte Schwarz sehr große Schwierigkeiten, zum Beispiel: 6. ... Lb6 7. d5 (nicht 7. e5 d5!) 7. ... Se7 (7. ... Sa5 8. Ld3 c5 - sonst folgt b2-b4 mit Gewinn des Randspringers - 9. d6 und der schwarze Damenflügel ist vollkommen gelähmt.) 8. e5 Sg4 9. d6! (Ignoriert die Bedrohung von f2, weil die Lähmung des schwarzen Damenflügels und die eigenen Drohungen stärker ins Gewicht fallen.) 9. ... cxd6 (Oder 9. ... Lxf2† 10. Ke2 mit Figurengewinn, weil der Springer e7 direkt angegriffen ist, aber auch h2-h3 droht, wonach der Springer g4 oder der Läufer f2 nicht zu retten wären. Oder 9. ... Sxf2 10. Db3 Sxh1 11. Lxf7† Kf8 12. Lg5 und Schwarz verliert Haus und Hof.) 10. exd6 Sc6 11. Lg5 f6 12. Lh4 und Weiß ist klar im Vorteil. Er wird gleich rochieren und bald über den in der Mitte stecken gebliebenen schwarzen König von allen Seiten herfallen. Schwarz spielt auf längere Sicht mit zwei Figuren weniger, den der Turm a8 und der Läufer c8 sind so schnell nicht flott zu kriegen.
Nach dem Läuferschach auf b4 hat Weiß zwei verschiedene Möglichkeiten: Das wildere 7. Sc3 (Greco-Gambit) und das positionellere 7. Ld2.

A) Grecos Gambit
7. Sc3!? Sxe4
Damit nimmt Schwarz die Herausforderung an. Es gibt aber auch zwei andere Möglichkeiten für Schwarz:
1) Vorsichtiger ist 7. ... 0-0 8. e5 Se4 9. 0-0 Sxc3 10. bxc3 d5! (Anderes birgt einige versteckte Gefahren, zum Beispiel 10. ... Lxc3 11. Sg5 Lxa1? 12. Dh5 h6 13. Sxf7 Txf7 – auf Damenzüge folgt der Mattmechanismus Sf7xh6†† Kh7, Sf7† Kg8, Sg5† und Dh7#. – 14. Lxf7† Kf8 – 14. ... Kh7 15. Dg6† Kh8 16. Lxh6 Df8 17. Lg5 +–. Auch auf das bessere 11. ... h6 kommt Weiß mit 12. Dd3 hxg5 13. Dxc3 in Vorteil, denn für den Preis eines lächerlichen Bauern hat Weiß das Läuferpaar, Entwicklungsvorsprung und gute Angriffsaussichten.) 11. exd6 e.p. (Was sonst? Nach 11. Ld3 Lxc3 12. Sg5 h6 13. Dh5 kann sich Schwarz 13. ... Lxa1 14. Sh7 Lxd4 15. Lxh6 wegen 15. ... Lxe5 gerade so erlauben, zum Beispiel 16. Lg5 f6 17. Sxf6† Txf6 und Schwarz gewinnt. Weiß könnte natürlich anstelle von 12. Sg5 auch das berühmte Läuferopfer auf h7 spielen: 12. Lxh7† Kxh7 13. Sg5†, aber nach dem erzwungenen 13. ... Kg6 erreicht er damit auch nicht mehr als eine unklare Stellung: 14. Dd3† Lf5 15. Dxc3 - 15. Dg3 De7 und es gibt keinen wirklich gefährlichen Abzug des Springers g5. - 15. ... f6 16. exf6 gxf6... Und 12. Lxh7† Kxh7 13. Dd3† Kg8 14. Dxc3 Lf5 führt zu gleichen Chancen.) 11. ... Lxd6 und auch hier sind die Chancen gleich.
2) Bei 7. ... d5!? muss sich Schwarz noch eine Weile genau verteidigen. 8. exd5 Sxd5 9. 0-0 Le6! (Schwächer sind 9. ... Sxc3 10. bxc3 Le7 – 10. ... Lxc3? 11. La3! und es geht dem schwarzen König an den Kragen. – 11. Lf4; oder 9. ... Lxc3 10. bxc3 0-0 11. Dc2; oder 9. ... Sb6 10. Te1† Le7 11. Lb3 0-0 12. d5 und Weiß hat jeweils das freiere Spiel.) 10. Lg5 Le7 (10. ... f6 11. Te1.) 11. Lxd5 Lxd5 12. Sxd5 Dxd5 13. Lxe7 Sxe7 14. Te1 f6 15. De2 Dd7 In der berühmten „Geisterturm-Partie“ Steinitz – v. Bardeleben, Hastings 1895, folgte nun 16. Tac1 c6? und Schwarz verlor nach 17. d5! cxd5 18. Sd4 Kf7 19. Se6 Thc8 20. Dg4 g6 21. Sg5† Ke8 22. Txe7†! Kf8 23. Tf7†!! Kg8 24. Tg7†! Kh8 25. Txh7†! 1-0 auf spektakuläre Weise. Aber nach 16. ... Kf7 hat Weiß sicherlich eine schöne Stellung, aber es ist nicht zu sehen, wie er daraus Nutzen ziehen könnte. Darum gilt anstelle von 16. Tac1 das zentralisierende 16. De4 als stärker, zum Beispiel: 16. ... c6 17. Te2 Kf7 18. Tae1 Sd5 19. Dh4 und Weiß übt einigen Druck aus.


8. 0-0 ...
Schwarz steht vor der Wahl, wie er auf c3 schlagen möchte. Der Verzicht darauf ist nicht gut, weil Weiß nach beispielsweise 8. ... 0-0 9. d5! Lxc3 10. bxc3 Se7 11. Te1 Sf6 12. d6 Sg6 13. La3 klaren Vorteil erhält.


a)
8. ... Sxc3
9. bxc3 d5!
Nur so. Auf das naheliegende, aber zu gierige 9. ... Lxc3 hat Weiß gleich zwei Wege, nach Vorteil zu streben:
1) Schon Greco analysierte, dass nach 10. Db3 der Turmgewinn 10. ... Lxa1? an dem Angriff gegen f7 (mal wieder!) scheitert: 11. Lxf7† Kf8 12. Lg5 Se7 13. Se5! Lxd4 14. Lg6! d5 15. Df3† Lf5 16. Lxf5 Lxe5 17. Le6† +–. Auch 10. ... Lxd4? 11. Lxf7† Kf8 12. Lg5 Lf6 13. Tae1 Se7 14. Lh5 ist ungenügend. Darum ist 10. ... d5 11. Lxd5 0-0 besser. Allerdings steht Weiß nach 12. Lxf7†! Kh8 (12. ... Txf7 13. Sg5 Le6! 14. Dxc3! - 14. Sxe6? Sxd4! oder 14. Dxe6 Dd7 bringen dagegen Schwarz in Vorteil. - 14. ... Tf6 15. Sxe6 Txe6 16. Dc4 und die Fesselung des Turms e6 bzw. die Drohung d4-d5 wird Schwarz noch Material kosten.) 13. Dxc3 Txf7 14. Db3 und Weiß steht minimal besser, weil es ihm leichter fallen wird, seine Figuren zu entwickeln und zum Zusammenspiel zu bekommen.
2) Noch besser dürfte für Weiß aber 10. La3! sein. Nun ist wegen des Turmschachs auf e1 der Turm a1 natürlich vollkommen tabu. 10. ... Se7 (Oder 10. ... d6 11. Tc1 La5 12. Da4 a6 13. Ld5 Lb6 14. Txc6! Ld7 – 14. ... bxc6? 15. Dxc6† nebst 16. Dxa8 +/–. - 15. Te1† Kf8 16. Txd6!! cxd6 17. Lxd6† Kg8 18. Db3 Le8 19. Txe8† Dxe8 20. Se5 +–. Auch nach 10. ... d5 11. Lb5 Lxa1 12. Te1† Le6 13. Da4 ist der weiße Angriff entscheidend. Schließlich bliebe noch 10. ... Df6 zu erwähnen, was Weiß mit 11. Tc1 Lb4 12. Lxb4 Sxb4 13. Te1† und Vorteil beantwortet, zum Beispiel 13. ... Kf8 14. De2 g6 – 14. ... Dd8 15. Sg5! – 15. Dd2! mit Blickrichtung b4 und h6 oder 13. ... Kd8 14. Db3 Sc6 15. Se5 Sxe5 16. dxe5 nebst 17. Lxf7 und heftigem Angriff.) 11. Db3! d5 (11. ... Lxa1 12. Lxf7 Kf8 13. Sg5 ist tödlich.) 12. Dxc3 dxc4 13. Tfe1 Le6 14. Lxe7! Kxe7 (14. ... Dxe7? 15. d5 +–.) 15. d5 Dxd5 16. Tad1 Dc5 (16. ... Dc6 17. Sd4 oder 16. ... Df5 17. Sd4 oder 16. ... Db5 17. Txe6†! oder 16. ... Dh5 17. Txe6†! Kxe6 – 17. ... fxe6 18. Dxg7† Df7 19. Td7† +–. - 18. De3† Kf6 19. Df4† Ke6 – 19. ... Df5 20. Dd4† +–; 19. ... Kg6 Sh4† +–. - 20. Sg5† Ke7 21. De5† Kf8 22. Se6† +–.) 17. Te5 Db6 18. Txe6†! Dxe6 19. Te1 +–.
Ebenfalls schwach ist 9. ... Le7 10. d5! Sa5 11. d6! cxd6 (11. ... Lxd6 12. Te1† Le7 13. Lxf7† Kxf7 14. Dd5† Kf8 15. Sg5 De8 16. Df5†! Kg8 17. Dxa5 +–.) 12. Lxf7† Kxf7 13. Dd5† Kf8 14. Sg5 De8 15. Te1 Sc6 16. Te4 mit siegbringendem Angriff (Te4-f4; Lc1-a3; Ta1-e1...).


10. cxb4 dxc4
11. Te1† Se7
12. Lg5 f6
13. De2 Lg4
Die Annahme des Figurenopfers ist gefährlich: 13. ... fxg5 14. Dxc4. Der schwarze König kommt nicht so schnell aus der Mitte weg, Weiß kann die Türme auf der e-Linie verdoppeln. Auch Sf3xg5 liegt in der Luft.
13. ... 0-0 14. Dxe7 fxg5 15. Dc5 Df6 führt nach 16. Sxg5 Dxf2† 17. Kh1 Lg4 18. Dxc4† Kh8 19. Tf1 Le2! zu etwa gleichem Spiel. Aber laut Euwe kann Weiß anstelle von 16. Sxg5 mit 16. d5 versuchen, auf Vorteil zu spielen. Der Textzug ist jedenfalls sicherer.


14. Lf4 Kf7
15. Dxc4† Sd5
16. Sd2! ...
Schlecht ist 16. Lxc7 wegen 16. ... Tc8 17. Lxd8 Txc4.


16. ... Le6
17. Lg3 Te8
18. Se4 ...
und Weiß hat laut Sacharow das etwas bessere Spiel. Mag sein, die schwarze Stellung ist aber auf jeden Fall spielbar...


b)
8. ... Lxc3
9. d5 ...
Wenn Weiß Aussicht auf Vorteil haben will, dann nur mit diesem Zug, der von dem Dänen Jørgen Møller stammt, der ihn 1889 analysierte! Aber es sollte nicht verschwiegen werden, dass dieser Angriff heute unter sehr guten Spielern nicht vorkommt, weil es wohl doch so ist, dass er nicht funktioniert, wenn Schwarz sich auskennt. Bei Amateuren ist er dagegen noch relativ beliebt, weil er einige taktische Tricks bietet und Schwarz schnell untergehen kann, wenn er sich eben nicht auskennt. Das natürliche und in grauer Vorzeit nicht hinterfragte 9. bxc3 beantwortet Schwarz selbstverständlich nicht mit 9. ... Sxc3?, weil das nach 10. De1† den Springer kostet, sondern er zieht 9. ... d5 und entledigt sich aller Sorgen. Auf einen weißen Läuferzug rochiert Schwarz und behält einfach seinen Mehrbauern. Auf 10. La3?! indes folgt 10. ... dxc4 11. Te1 und nun kann sich Schwarz zwischen dem habgierigen
1) 11. ... f5?! 12. Sd2 Kf7 13. Sxe4 fxe4 14. Txe4 Df6 15. De2 mit etwas Angriff für Weiß (aber eine Figur ist eine Figur!) oder dem einfacheren
2) 11. ... Le6! 12. Txe4 Dd5 13. De2 0-0-0 14. Se5 The8 entscheiden, wobei im letzteren Fall Schwarz einen Mehrbauern bei völlig gesunder Struktur besitzt.


9. ... Lf6!
Damit sichert Schwarz seinen Königsflügel und bereitet die rasche Rochade vor. Danach wäre sein neuralgischer Schwachpunkt f7 erst einmal gefestigt und der König aus der gefährlichen offenen e-Linie entfernt. Das ist der übliche (und wahrscheinlich auch sicherste), aber nicht der einzige Versuch für Schwarz:
1) 9. ... Se5 10. bxc3 Sxc4 11. Dd4 mit folgenden Abspielen:
1a) 11. ... Scd6?! 12. Dxg7 Df6 13. Dxf6 Sxf6 14. Te1† Sfe4 (14. ... Kf8? 15. Lh6† Kg8 16. Te5 Sfe4 17. Tae1 f6 18. Te7 +–; 14. ... Kd8? 15. Lg5 Se8 16. Txe8† Kxe8 17. Te1† Kf8 18. Lh6† Kg8 19. Te5 +–.) 15. Sd2 f5 (15. ... f6 16. Sxe4 Sxe4 17. Txe4† Kf7 18. d6! cxd6 19. La3 Te8 20. Txe8 Kxe8 21. Lxd6 +/–.) 16. f3 und trotz der ungleichfarbigen Läufer hat Weiß leichten Vorteil +=.
1b) 11. ... 0-0 12. Dxe4 Sd6 13. Dd3 Se8 14. c4 d6 15. Lb2 f5 =.
1c) 11. ... f5 12. Dxc4 d6 13. Sd4 0-0 14. f3 Sc5 (14. ... Sf6 15. Lg5 h6 =.) 15. Te1 Kh8 (15. ... Te8 16. La3 bringt eher Schwarz in Schwierigkeiten.) 16. La3 b6 17. Sc6 La6 18. Dd4 Df6 19. Dxf6 Txf6 20. Te7 Lc4 mit Chancen für beide Seiten.
2) 9. ... Se7 10. bxc3 0-0 11. Te1 Sf6 12. d6 mit weißem Vorteil.
3) 9. ... Sa5 kann Weiß wieder mit 10. bxc3 und Übergang zur Variante 1 beantworten. Er kann aber auch 10. Ld3 wählen und nach 10. ... Sc5 11. bxc3 auf den unglücklich postierten Springer a5 pochen.
4) Schwach ist 9. … Sd6?, weil 10. dxc6 Sxc4 (10. … 0-0 11. bxc3 Sxc4 12. Lg5 f6 – 12. … De8? 13. Te1 +-. - 13. Dd5+ Kh8 14. Dxc4 fxg5 15. Se5 De7 16. Tae1 ist nicht besser...) 11. De2+ De7 12. Dxc4 La5 13. Lg5 f6 14. Tae1 Lxe1 15. Txe1 Dxe1+ 16. Sxe1 fxg5 17. De4+ nebst c6xb7 zu weißem Vorteil führt.
5) 9. … La5 10. dxc6 bxc6 (Auch 10. … dxc6 11. Da4 Lb6 12. Lxf7+ Kxf7 13. Dxe4 ist sehr gut für Weiß, zum Beispiel 13. … Dd5 14. Sg5+ Kf8 15. Sxh7+ Kg8 16. Sf6+! gxf6 17. Dg6+ Kf8 18. Dxf6+ Kg8 19. Dg6+ Kf8 20. Lh6+ und Weiß gewinnt; oder 10. … 0-0 11. Dd5 Sd6 12. Ld3 Lb6 13. Lxh7+! Kxh7 14. Dh5+ Kg8 15. Sg5 und auch hier gewinnt Weiß.) 11. Se5! (Hier bringt 11. Da4? nichts, wegen 11. … Lb6 12. Lxf7+ Kxf7 13. Dxe4 d5! 14. Da4 Te8! 15. Dxc6 Lf5 und das Läuferpaar gewährt diesmal Schwarz das etwas bessere Spiel.) 11. … Sd6 (11. … d5 12. Sxc6 +-; 11. ... 0-0 12. Sxf7 Txf7 13. Lxf7+ Kxf7 14. Dh5+ und 15. Dxa5 +/-.) 12. Dg4 (12. Sxf7 Sxf7 13. Lxf7+ Kxf7 14. Dh5+ g6 15. Dxa5 führt jetzt höchstens zu gleichem Spiel.) 12. … Df6 13. b4! Lxb4 (13. … Dxe5 14. Lf4 Df6 15. Tae1+ Kf8 16. Lg5 Dg6 17. Le7+ Kg8 18. Lxd6! Lb7 19. Dxd7! h6 20. Lc5 Lb6 21. Ld3 f5 22. Lxf5 Dh5 23. g4 und Weiß gewinnt.) 14. Lb2 Sxc4 15. Sxc4 Dg6 16. Tfe1+ und laut dem „Erfinder“ dieses gesamten Abspiels – Møller – hat Weiß einen viel versprechenden Angriff. Nach 16. ... Lxe1 17. Txe1+ Kf8 kommen meiner Meinung nach 18. Dh4 oder 18. De2 in Frage, um den Angriff fortzusetzen. Aber zum Beispiel nach 18. De2 De6 19. Dd2 Dxc4 20. La3+ c5 (20. ... d6? 21. Lxd6+ cxd6 22. Dxd6+ und 23. Te8#.) 21. Dg5 (21. De3 De6 22. Dc3 Dxe1+ 23. Dxe1 d6 ist wohl eher für Schwarz gut.) 21. ... f6 wehrt Schwarz den Angriff ab. Vielleicht ist hier statt 20. La3+ gleich 20. Dg5 besser, um 20. ... f6 mit 21. Lxf6 beantworten zu können. Aber selbst dann sehe ich nach 21. ... Df7 (nach 21. ... gxf6? 22. Dxf6+ Df7 23. Dxh8+ Dg8 24. Te8+ Kxe8 25. Dxg8+ Ke7 26. Dxh7+ Kd6 27. Dg6+ Kc5 28. h4 gewinnt Weiß.) 22. Lxg7+ Dxg7 23. Te8+ Kxe8 24. Dxg7 Tf8 25. De5+ höchstens ein Remis durch Dauerschach für Weiß. Das muss man mal mit einem guten Computerprogramm prüfen...


10. Te1 Se7
Möglich ist auch 10. ... 0-0. Danach ist
1) 11. dxc6?! wegen 11. ... Sd6 nicht zu fürchten und auch nach
2) 11. Txe4 kann Schwarz mit 11. ... Se7 (11. ... Sa5?! 12. Ld3 d6 13. g4 droht 14. g5 Le7 15. De1 mit Figurengewinn: 13. ... c5 führt nach 14. g5 – auch 14. De2 ist zu beachten. - Le7 15. Ld2 b6 16. De2 Lf5 17. Te1 zu einer starken Druckstellung für Weiß.) 12. d6 cxd6 (Gefährlich wird’s nach 12. ... Sg6 13. h4! cxd6 – 13. ... Lxh4? 14. Sxh4 Sxh4 15. Dh5 Sg6 16. Lg5 +-; 13. ... Sxh4? 14. Sxh4 Lxh4 15. dxc7 Df6 16. Le3 und die weißen Drohungen sind nicht zu parieren. – 14. Dxd6 und auch hier hat Schwarz eine mühselige Verteidigung vor sich.) 13. Dxd6 (Auf 13. Lf4 gleicht Schwarz mit 13. ... d5 14. Lxd5 Sxd5 15. Dxd5 d6 aus.) 13. ... Sf5 14. Dd5 Se7 15. Dd6 Sf5 16. Dd5 Remis erzwingen. Beide Seiten können nicht gut abweichen, denn Schwarz droht mit d7-d5, wenn Weiß seine Dame woanders hinzieht, und wenn Schwarz zum Beispiel 16. ... d6 versuchen würde, käme Weiß mit 17. Sg5 Lxg5 18. Lxg5! Dc7 (18. ... Dxg5? 19. Dxf7+! Txf7 20. Te8#.) 19. Dd3 Ld7 20. g4 h6 21. Lf4 seinerseits in Vorteil.


11. Txe4 d6
12. Lg5 ...
Carl Schlechter schlug seinerzeit den „Bajonettangriff“ 12. g4 vor, doch die Sache ist sehr zweischneidig. Nach 12. ... 0-0 (Das ängstliche 12. ... h6?! führt nach 13. h4 Kf8 14. h5 tatsächlich zu weißem Angriff.) 13. g5 Le5 14. Sxe5 dxe5 15. Txe5 Sg6 16. Te1 Dd7 kann auch Weiß durch seine geschwächte Königsstellung in Schwierigkeiten geraten.


12. ... Lxg5
13. Sxg5 h6!
Das ist der Zug, der meines Wissens nach dem Møller-Angriff den Ruf eingebracht hat, nicht mehr wirklich gut spielbar zu sein. Tatsächlich fällt es sehr schwer, einen Weg aufzuzeigen, auf dem Weiß nicht in einen gewissen Nachteil kommt. Wenn dem aber so ist, dann ist es eigentlich müßig, sich um Alternativen zu scheren. Trotzdem gebe ich der Vollständigkeit halber noch die alte Hauptvariante an dieser Stelle mit an, denn auch hier konnte Weiß bisher trotz einiger netter Wendungen nichts Greifbares nachweisen: 13. ... 0-0. Der einzige Zug, mit dem Weiß jetzt den Angriff am Laufen halten kann, ist das Opfer 14. Sxh7!. Darauf hat Schwarz zwei Möglichkeiten:
A) 14. ... Kxh7 15. Dh5+ Kg8 16. Th4 und wieder hat Schwarz zwei Wege:
1) Nach 16. ... f6 hat Weiß einige Gelegenheiten fehlzugreifen:
a) 17. Dh7+? Kf7 18. Le2 Tg8 (18. ... Lf5? 19. Lh5+ Sg6? - natürlich ist hier 19. ... Lg6 erzwungen, aber das rettet letztlich auch nicht: 20. Tg4 Lxh5 21. Txg7+ Ke8 22. Dxh5+ Kd7 23. Df5+ Ke8 24. Te1 Dd7 25. Dxd7+ Kxd7 26. Texe7+ Kd8 27. Td7+ Kc8 28. Txc7+ Kd8 29. Txb7 +-. - 20. Tg4 Lxg4 21. Lxg6+ Ke7 22. Dxg7+ Tf7 23. Dxf7#.) 19. Tf4 f5 20. Tae1? Th8 21. Lh5+ Kf6 -+.
b) 17. Ld3? f5 18. g4 (18. Dh7+ Kf7 19. Th6 - 19. Le2 Sg6 20. Lh5 Dg5 21. f4 Dh6 -/+. - 19. ... Tg8 20. Te1 Kf8 21. T1e6 Lxe6 22. dxe6 De8 23. Th5 g6 -/+.) 18. ... Sg6 19. Th3 Sf4 20. Dh7+ Kf7 -+.
c) 17. Te1? Lf5 18. Txe7 Dxe7 19. Dxf5 De1+ 20. Lf1 De5 -/+.
d) 17. g4! Nur so kann Weiß ein Unentschieden schaffen. 17. ... Te8 (17. ... f5 18. g5!) 18. Ld3! Kf8 19. Dh8+ Sg8 20. Lh7 Kf7 21. Lg6+! Kf8 (21. ... Kxg6?? wird mit dem „Schwalbenschwanzmatt“ 22. Dh5# beantwortet.) 22. Lh7 Kf7 23. Lg6+ Kf8 24. Lh7 Remis durch Stellungswiederholung.)
2) Nach 16. ... f5! ist bis jetzt keine weiße Angriffsfortsetzung durchgedrungen:
a) 17. Dh7+ Kf7 18. Th6 Tg8 (Auf 18. ... Ld7 oder 18. ... Te8 antwortet Weiß mit 19. Le2 und hat mächtigen Angriff.) 19. Te1 (Hier reicht 19. Le2 nicht aus, wegen 19. ... Kf8 20. Lh5 g6 21. Te1 Ld7 und Weiß kommt nicht weiter, während sich Schwarz mit Ld7-e8-f7, Dd8-d7 und Ta8-e8 konsolidiert und dann auf Gewinn spielt.) 19. ... Kf8 (Zum Remis führt 19. ... Df8 20. Lb5 – 20. Le2? Ke8 21. Lb5+ Kd8! 22. Tf6 gxf6 23. Txe7 c6! 24. dxc6 bxc6! 25. Lxc6 Dxe7 26. Dxg8+ Kc7 27. Lb5 De1+ 28. Lf1 Dxf1+ 29. Kxf1 La6+ -+. - 20. ... Th8 – 20. ... c6? 21. dxc6 Th8 22. Lc4+ d5 23. Lxd5+ Sxd5 24. Dg6+ Kg8 25. Txh8+ Kxh8 26. Te8 Dxe8 27. Dxe8+ Kh7 28. cxb7 Lxb7 29. Dh5+ Kg8 30. Dxf5 und wenn hier einer gewinnt, dann Weiß...; 20. ... a6?! 21. Tee6! axb5 22. Thf6+ Ke8 23. Txf8+ Txf8 24. Te1 und auch hier ist eher Weiß im Vorteil. - 21. Dxh8 gxh6 22. Dh7+ Kf6 23. Txe7! Dxe7 24. Dxh6+, weil Weiß ein Dauerschach hat. Ungenügend ist dagegen 19. ... Ld7?, wegen 20. Tee6! Lxe6 21. dxe6+ Ke8 – 21. ... Kf8 22. Tf6+ Ke8 23. Dh5+ g6 24. Dh7 Dc8 25. Df7+ Kd8 26. Df8+ Txf8 27. Txf8#. - 22. Tg6! - 22. Tf6 c6! 23. Dh5+ g6 24. Dh7 Da5 und Weiß hat kein Matt und gewinnt auch kein Material zurück. - 22. ... c6 23. Txg7 Txg7 24. Dxg7 und hier hat eher Weiß Gewinnchancen.) 20. Th3 Ld7 (20. ... f4 21. Th4 Sf5 22. Txf4 Dg5 23. Te8+ Kxe8 24. Dxg8+ Kd7 25. Df7+ Se7 26. Te4 soll laut Sek für Weiß gewonnen sein. Daran habe ich nach 26. ... Df6 ernsthafte Zweifel.) 21. The3 Sc8 22. Ld3 g6 (Es reichen weder 22. ... Sb6? 23. Lxf5 Sxd5 24. Lxd7 Dxd7 – 24. ... Sxe3 25. Le6 Ke7 26. Txe3! +-. - 25. Tf3+ Sf6 26. Txf6+ +- noch 22. ... Df6 23. Lxf5! Dxf5 24. Te8+ Lxe8 25. Dxf5+ Lf7 26. Dg5 g6 27. Te3 und wieder mit weißem Vorteil.) 23. h4 Tg7 24. Dh8+ Tg8 und Weiß forciert am besten mit 25. Dh7 Tg7 26. Dh8+ das Remis durch Stellungswiederholung, da der Gewinnversuch 25. Dh6+ Kf7 26. Te6 an 26. ... Df8! (aber nicht 26. ... Lxe6? 27. dxe6+ Ke8 28. Dh7 Tf8 29. Dxg6+ Ke7 30. h5 +/-.) scheitert.
b) 17. Le2? Damit möchte Weiß die Angriffschancen verbessern, bevor er mit Dd5-h7+ losschlägt (vgl. Abspiel a). Aber das geht nach hinten los: 17. ... Te8 (Zum Remis genügt 17. ... Sg6, weil Weiß nichts Besseres als 18. Dh7+ Kf7 19. Th6 Sf4 20. Lh5+ Sxh5 21. Dg6+ Kg8 22. Dh7+ Kf7 23. Dg6+ usw. hat.) 18. Te1 (Weder 18. Dh7+ Kf8 19. Th6 Sg8 20. Tg6 De7 noch 18. Dh8+ Kf7 19. Lh5+ Sg6 20. Dh7 Dg5 reichen Weiß für ein Unentschieden aus.) 18. ... Kf8 (Zum Gewinn führt wohl auch 18. ... Ld7, zum Beispiel 19. Dh8+ Kf7 20. Lh5+ Sg6 21. Lxg6+ Kxg6 22. Dh7+ Kf7 23. Dh5+ Kf6.) 19. Lb5 Ld7 (Möglicherweise gewinnt auch 19. ... c6, wenn Weiß jetzt 20. Te6? versucht. Dann folgt 20. ... Lxe6 – 20. ... cxb5?! 21. Tf6+ gxf6 22. Dh6+ Remis durch Dauerschach; 20. ... Sxd5? 21. Dxe8+! Dxe8 22. Th8+ Kf7 23. Texe8 cxb5 24. Txc8 und Weiß gewinnt sogar noch... - 21. dxe6 Sg6 22. Dxg6 Df6 mit Gewinnstellung. Aber hier kann Weiß eventuell stärker 20. dxc6 bxc6 21. Lxc6 versuchen. Die Folgen von 21. ... Sxc6 22. Dxe8+ Dxe8 23. Th8+ Kf7 24. Texe8 Se7 sprechen nicht klar zugunsten von Schwarz.) 20. Te6 Sg8 21. Dxf5+ Df6 und Schwarz gewinnt.
c) 17. g3? Damit will Weiß den Status quo erst einmal aufrecht erhalten und einen nützlichen Zug machen (Grundreihenmatts werden verhindert, das Feld f4 kontrolliert, der Turm h4 gedeckt). Aber der Zeitverlust wiegt schwerer. Schwarz kommt in Vorteil: 17. ... Ld7 (Gut ist auch 17. ... De8 18. Dh7+ Kf7 19. Te1 Ld7 20. Le2 Sg6 21. Lh5 Dxe1+ 22. Kg2 De7 23. Lxg6+ Kf6 und es ist nicht zu sehen, wie Weiß weiterkommen soll.) 18. Te1 Tf6 19. Txe7 Dxe7 20. Dh8+ Kf7 21. Dxa8 De1+ 22. Kg2 f4 und plötzlich ist Weiß der Gejagte. Es droht De1-e4+xc4 und vor allem f4-f3#. Auf 23. f3 folgt 23. ... Dd2+ nebst Dd2-c1+ und Läufergewinn -/+.
d) 17. Te1 ist ein weiterer natürlicher Versuch, den Angriff fortzusetzen. Aber bei richtiger Reaktion wehrt Schwarz alle Gefahren ab und gewinnt: 17. ... Sg6! (Hier sind 17. ... Te8? oder 17. ... Ld7? wegen 18. Te6! untaugliche Verteidigungen, und auch 17. ... De8 reicht nicht, wegen 18. Dh7+ Kf7 19. Th6 Th8 20. Dxh8 gxh6 21. Dh7+ Kf8 22. Lb5 und Schwarz steckt in der Klemme.) 18. Th3 (Oder 18. Dh7+ Kf7 19. Th6 Dg5 20. Txg6 Dxg6 21. Te7+ Kf6 22. Dh4+ Dg5 und Schwarz gewinnt..) 18. ... Tf6! (Anderes ist ungünstiger: 18. ... Sf4 19. Dh7+ Kf7 20. The3 Sg6 – sonst dringt Weiß auf der e-Linie entscheidend ein – 21. Tg3 Df6 22. Te6 Lxe6 23. dxe6+ Ke8 24. Txg6 Dxb2 25. Txg7 Tc1+ 26. Lf1 und durch die Drohung Tg7-d7 gewinnt Weiß; 18. ... Df6 19. Te6! Lxe6 20. dxe6 Tfd8 21. Dh7+ Kf8 22. Tg3 Se7 23. Dh8+ Sg8 24. Txg7! +-; 18. ... f4 19. Te6! mit weißem Vorteil.) 19. Dh7+ Kf7 20. Te6 Sf8 (Zu einer wohl ausgeglichenen Situation führt 20. ... Lxe6 21. dxe6+ Txe6 22. Lxe6+ Kxe6 23. Sxg6+ Df6 24. Te3+ Kd7 25. Dxf6 gxf6.) 21. Dh5+ g6 22. Dh8 Lxe6 23. dxe6+ Txe6 24. Lxe6+ Kxe6 25. Dg7 f4 und der weiße Angriff hat sich totgelaufen, Schwarz gewinnt.
e) Nach 17. Th3 muss Schwarz noch einmal aufpassen, aber bei richtigem Spiel führt auch das höchstens zum Remis:
1) 17. ... Ld7? 18. Te1 Tf6 19. Dh7+ Kf7 (19. ... Kf8 20. Tg3 g6 21. h4 f4 22. Tg5 Lf5 23. h5 Sg8 24. hxg6 +-.) 20. Tg3 Sg6 21. Te6! Lxe6 22. dxe6+ Kf8 23. e7+ mit Gewinn.
2) 17. ... Te8? 18. Dh7+ Kf7 (18. ... Kf8 19. Tg3 g6 20. Te1 Sg8 21. Txg6!! Txe1+ 22. Lf1 und Schwarz wird matt.) 19. Le2 Tg8 20. Te1 Kf8 21. Lh5 Ld7 (21. ... Sxd5 22. Dg6 oder 21. ... f4 22. Th4 jeweils mit überwältigendem Angriff.) 22. The3 c6 23. g4! mit entscheidendem Vorteil, zum Beispiel 23. ... fxg4 24. Te6 Lxe6 25. Txe6 g6 26. Tf6+ Ke8 27. Lxg4 Tf8 28. Txf8+ Kxf8 29. Le6 und Matt.
3) 17. ... De8? 18. Dh7+ Kf7 19. Le2 Kf6 20. Dh4+ Kf7 21. Lh5+ g6 22. Te1 gxh5 23. Dxh5+ Sg6 24. Txe8 Txe8 25. f4 Tg8 26. Tc3 mit weißem Vorteil.
4) Allein richtig ist 17. ... f4! 18. g4!? (Mit 18. Dh7+ Kf7 19. Dh5+ könnte Weiß auch gleich auf Dauerschach spielen 19. ... Kg8 20. Dh7+ usw. Statt dessen taugt der Gewinnversuch 19. Tf3 Th8! 20. Txf4+ Lf5 21. Txf5+ Sxf5 22. Dxf5+ Df6 nichts. Auch 18. Ld3 reicht nach 18. ... Lf5 nicht.) 18. ... fxg3 e.p.! 19. Dh7+ Kf7 20. Dh5+ (20. Txg3 Sf5 21. Le2 ist gewitzt, weil nun 21. ... Sxg3? 22. fxg3 den weißen Angriff am Köcheln halten würde, aber Schwarz hat das bessere 21. ... Df6 22. Le2+ Ke7, wonach sein König d8 erreicht und Weiß nicht weiter kommt.) 20. ... Kg8 (20. ... Sg6? 21. Txg3 Df6 22. Ld3 oder 20. ... g6? 21. Dh7+ Ke8 22. Txg3 geben Weiß entscheidenden Angriff.) 21. Dh7+ Kf7 22. Dh5+ mit Dauerschach.
Alle diese Varianten verdeutlichen zwei Dinge: Erstens bietet der Møller-Angriff nach 13. ... 0-0 einen ganzen Haufen Tricks und taktische Wendungen, die aber bei beiderseits bestem Spiel für Weiß maximal zu einem Remis führen. Zweitens sind die Varianten derart kompliziert (mal sind Tf8-e8, Dd8-e8, Se7-g6 für Schwarz oder Lc4-e2, Ta1-e1, Dh5-h7+ für Weiß richtig, mal wieder nicht), dass es kein Wunder ist, dass Schwarz mittlerweile lieber zu 13. ... h6 greift, zumal hiernach bisher nichts Überzeugendes für Weiß gefunden wurde.


14. Lb5+ ...
Die Alternative ist 14. De2, aber nach 14. ... hxg5 15. Te1 Le6! 16. dxe6 f6! ist die e-Linie zuverlässig verplombt und Schwarz kommt langsam, aber sicher in Verbindung mit dem Zug d6-d5 in Vorteil. Zum Beispiel: 17. Te3 (Weiß will über die h-Linie zu Gegenspiel kommen, auch wenn das auf Kosten seiner Bauernstellung geschieht.) 17. ... c6 18. Th3 Txh3 19. gxh3 g6 20. Df3 (Auch 20. b4, um das folgende Damenmanöver zu unterbinden, bringt nach 20. ... Db6 nichts.) 20. ... Da5 21. Td1 De5 und Schwarz hat alles zuverlässig im Griff.
Ebenso wenig bringt 14. Dh5 0-0 15. Tae1 Sf5.


14. ... Ld7
Schlechter ist 14. ... c6?, wonach nicht 15. dxc6? 0-0 folgt, sondern 15. Sxf7! Kxf7 16. Df3+ mit starkem Angriff.


15. De2 Lxb5
16. Dxb5+ Dd7
17. De2 ...
Statt dessen schlagen auch folgende Möglichkeiten zu schwarzem Vorteil aus:
1) 17. Dxb7 0-0 18. Tae1 Tab8! (Schwächer ist 18. ... Tfb8 19. Txe7 Dxe7 20. Dxb8+ Txb8 21. Txe7 hxg5 22. Txc7 Txb2 23. h3 Txa2 24. Tc6 und das Turmendspiel ist remis.) 19. Dxa7 (Hier scheitert 19. Txe7? daran, dass nach 19. ... Dxe7 das Schlagen 20. Dxb8?? diesmal ohne Schachgebot erfolgt, so dass Weiß nach 20. ... Dxe1# matt ist.) 19. ... Sxd5 20. Dd4 Df5! 21. Sf3 Tb4 22. Sh4 (22. Dd3 Txb2 -/+. Und 22. Dxb4?! Sxb4 23. Txb4 sollte für Weiß auch nicht reichen...) 22. ... Dg5! 23. Sf3 Txd4 24. Sxg5 Td2 und Schwarz gewinnt auf b2 einen wichtigen Bauern, weil Weiß erst seinen Springer g5 retten muss. Das ist auch der Grund, warum Schwarz den indirekten Damentausch erst nach dem Einschub der Züge 22. ... Dg5! 23. Sf3 zuließ.
2) 17. Dd3 hxg5 18. Tae1 0-0! 19. Txe7 Tfe8! mit gesundem Mehrbauern im Endspiel.
3) 17. Dxd7+ Kxd7 18. Sxf7? Thf8 und der Springer ist gefangen.


17. ... Kf8!
Da nun 18. ... hxg5 und 18. ... Sxd5 drohen, versuchte Weiß in der Partie Barzcay – Portisch das verzweifelte Figurenopfer 18. Sxf7, aber nach 18. ... Kxf7 19. Tae1 Sg8! 20. Te6 Kf8 21. f4 Sf6 22. Te7 wurde er durch 22. ... Te8! brutal ausgekontert. Fazit: Nach 13. ... h6 kommt Schwarz im Møller-Angriff in Vorteil, so dass diese einst so beliebte Fortsetzung aus der modernen Meisterpraxis im Grunde völlig verschwunden ist.


Weiß muss sich nach 1. e4 e5 2. Sf3 Sc6 3. Lc4 Lc5 4. c3 Sf6 5. d4 cxd4 6. cxd4 Lb4+ nicht mit 7. Sc3!? auf die haarsträubenden Verwicklungen einlassen. Er kann das ruhigere, sicherete und positionellere 7. Ld2 wählen. Aber im Moment habe ich genug vom Niederschreiben italienischer Theorie. Außerdem ging es bei euren Antworten ja zunächst hauptsächlich um die Sc3-Abenteuer. Ich hoffe, die sind nun erschlagend geklärt... Mal schauen: Wenn ich wieder mal Bock habe, äußere ich mich auch noch zu 7. Ld2. Dann aber bestimmt kürzer. Mein Sch...-Perfektionismus "zwingt" mich immer wieder zu solch ausufernden Beiträgen. Ich hoffe, ihr seid nicht allzu angewidert...

LG von der Waterkant.
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #6 (permalink)  
Alt 13.10.2010, 22:58
Filmfreak
Neuling
 
Registriert seit: 09.2010
Beiträge: 9
Daumen hoch

super, dank dir.
Da ahst du dir viel Mühe gemacht
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #7 (permalink)  
Alt 14.10.2010, 11:46
Benutzerbild von dirad
dirad
Totaler Kenner
 
Registriert seit: 09.2005
Beiträge: 167
Ich möchte mich auch vielmals bedanken.

Und jetzt mal total unverschämt:
Hast Du das als *.pgn zum Nachspielen?

Gruss,
D.
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #8 (permalink)  
Alt 14.10.2010, 18:08
Dede
Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
 
Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 88
Italienisch als *pgn

@ dirad: Leider nein. Oder, um genauer zu sein, ich kann mir zwar vorstellen, was das ist, aber ehrlich gesagt habe ich keine echte Ahnung, was *pgn wirklich ist oder wie man das erstellt... Bin technisch nicht so der Firmste, wenn du verstehst, was ich meine...
LG von der Waterkant.
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #9 (permalink)  
Alt 16.11.2010, 03:12
Jüngling
Einsteiger
 
Registriert seit: 06.2008
Beiträge: 12
Hier wird ersichtlich wie wenig ChessBase Light 2009 kann:

http://www.chessbase.de/download/cblight/overview.htm
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  eröffnungstheorie italienisch Beitrag #10 (permalink)  
Alt 19.01.2011, 23:35
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Feltnix
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Zitat:
Zitat von Dede Beitrag anzeigen
@ dirad: Leider nein. Oder, um genauer zu sein, ich kann mir zwar vorstellen, was das ist, aber ehrlich gesagt habe ich keine echte Ahnung, was *pgn wirklich ist oder wie man das erstellt... Bin technisch nicht so der Firmste, wenn du verstehst, was ich meine...
LG von der Waterkant.
Steht für portable game notation
ist praktisch schon in diesem Format, es fehlen eigentlich nur ein paar Formatierungszeichen
Am Anfang kommt in eckige Klammern wer die Partie wo und wann gespielt hat etc.
es muß da Software zum konvertieren geben, sonst gibt man die Züge halt in ein Schachprogramm, das speichert das ganze irgendwie, kann aber heutzutage meistens pgn ausgeben
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