Zitat:
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Zitat von Kamikazepanda
Ich dacjte in diesem Forum hilft man sich geggenseitig...
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Na gut. Hier ein genereller Überblick:
Mit dem Zug Lb5 übt Weiß indirekten Druck auf den Punkt e5 aus, da die Deckung des Bauern unterminiert wird. Der weiße Läufer droht immer den schwarzen Springer zu schlagen. Dies verstärkt den Druck gegen die Zentrumsfelder e5 und d4. Den Läufertausch muß Schwarz allerdings nicht direkt fürchten, obwohl dadurch ein Doppelbauer entstehen würde. Dieser positionelle Nachteil würde durch den Vorteil des Läuferpaares ausgeglichen, welches sich in den entstehenden offenen Stellungen besser bewegen kann als die Springer.
Weiß plant eine schnelle kurze Rochade und den Vorstoß des d-Bauern. Der Anziehende ist bemüht den Druck im Zentrum zu erhöhen und Kontrolle über die Felder d5 und f5 zu erhalten. Die Erhöhung des Zentrumsdruckes erreicht man auch durch die Vermeidung von Vereinfachungen und die Aufhebung der Spannung. Man verbindet dies wenn möglich mit einem Kombinationsangriff auf dem Königsflügel.
Schwarz bemüht sich seine Figuren zu entwickeln und seinerseits Druck auf das Zentrum aufzubauen. Er bereitet einen Gegenangriff im Zentrum mit d6-d5 vor und versucht bei einer Öffnung der d-Linie durch den Abtausch der Schwerfiguren ein positionelles Gleichgewicht zu erhalten. Wenn Weiß dies mit d4-d5 unterbindet versucht Schwarz durch einen Gegenangriff auf einem der Flügel zum Erfolg zu kommen.