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Umfrageergebnis anzeigen: Was haltet ihr von der hier aufgeführten Variante des Läuferspiels?
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Gut für Weiß
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13 |
72,22% |
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Gut für Schwarz
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5 |
27,78% |
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26.07.2006, 14:33
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Benutzer
DWZ/Elo: 1569
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Registriert seit: 07.2006
Ort: Lübbecke
Beiträge: 26
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Was haltet ihr davon?
Was haltet ihr von dieser Läuferspiel-Variante?
1.e4 e5
2.Lc4 c6
3.d4 Sf6
4.dxe5 Sxe4
5.Df3
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26.07.2006, 14:42
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Benutzer
DWZ/Elo: 1569
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Registriert seit: 07.2006
Ort: Lübbecke
Beiträge: 26
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Ich finde diese Variante gut für Weiß
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26.07.2006, 15:14
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2000/2100
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Registriert seit: 01.2006
Ort: Landau (Rheinland-Pfalz)
Beiträge: 70
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Nach 5. Df3 d5
6. exd6 Sxd6
7.Lb3 Sd7 (7. ...Le7) nebst 8. ...Sf6 oder 8. ...Sc5 steht Weiß wohl minimal besser.
(7.Ld3 Le6)
5.De2 sieht kräftiger aus als 5.Df3.
Gruß Björn
EDIT: In der Umfrage fehlt "ausgeglichen". Drum stimme ich nicht ab.
Geändert von Latvian_Gambit (26.07.2006 um 15:18 Uhr)
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26.07.2006, 15:26
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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5.De2 und weiß steht mehr als nur minimal besser. Schon fast n Bauer würde ich sagen
Ich habe mir mal überlegt
1.e4 e5
2.Sf3 c6
zu spielen, um allen Eröffnungsvorbereitungen aus dem Weg zu gehen. Das sieht günstiger für schwarz aus als es gegen Lc4 zu spielen und sich selber n Druckpunkt auf f7 zu schaffen.
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26.07.2006, 20:05
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Kenner
DWZ/Elo: 1824/1855
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Registriert seit: 05.2005
Beiträge: 123
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Ist etwas zu Schwarz-Weiss(und das im schach  ), eine Stellung muss doch nicht besser für Weiss oder Schwarzsein, es gibt auch ausgeglichene Stellungen.
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27.07.2006, 11:37
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Benutzer
DWZ/Elo: 2100
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Registriert seit: 05.2006
Beiträge: 24
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Zitat:
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Zitat von Zee4
5.De2 und weiß steht mehr als nur minimal besser. Schon fast n Bauer würde ich sagen
Ich habe mir mal überlegt
1.e4 e5
2.Sf3 c6
zu spielen, um allen Eröffnungsvorbereitungen aus dem Weg zu gehen. Das sieht günstiger für schwarz aus als es gegen Lc4 zu spielen und sich selber n Druckpunkt auf f7 zu schaffen.
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Ist das nach 3. Se5: wirklich besser als normales Russisch?
Wahrscheinlich münden etliche Abspiele darin, aber mit c6 hat man sich doch schon früh festgelegt. Bei der riesigen Anzahl guter Eröffnungen nach 1.e5 erscheint mir der Zug 2....c6 etwas gekünstelt.
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27.07.2006, 14:47
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Zitat:
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Zitat von ploehn
Ist das nach 3. Se5: wirklich besser als normales Russisch?
Wahrscheinlich münden etliche Abspiele darin, aber mit c6 hat man sich doch schon früh festgelegt. Bei der riesigen Anzahl guter Eröffnungen nach 1.e5 erscheint mir der Zug 2....c6 etwas gekünstelt.
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Ist eine Möglichkeit, um sämtlichen Eröffnungstieren aus dem Weg zu gehen und auf meiner Spielklasse ist es sicherlich noch gut zu spielen. Die Idee ist natürlich ein rascher Vorstoß mittels d5 und da ich auch Ponziani spiele, würde ich mich in den Stellungen ganz gut zurecht finden. Es war damals auch mehr die Idee, weil ich mit meinem Repertoire gegen Spanisch nicht zufrieden war, was sich seit dem Jaenisch-Gambit allerdings geändert hat.
Evtl.
1.e4 e5 2.Sf3 c6 3.De7
oder
1.e4 e5 2.Sf3 c6 3.Se5: d5 was etwas schärfer werden dürfte
Leider habe ich mir nie die Zeit zum Analysieren genommen. Vielleicht werde ich das bald nachholen.
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14.09.2007, 21:02
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Benutzer
DWZ/Elo: 1569
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Registriert seit: 07.2006
Ort: Lübbecke
Beiträge: 26
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Danke für die Hilfe.
Ich habs nochmal überdacht und denke, dass 3.Sf3 vielleicht doch stärker ist.
Was denkt ihr darüber?
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09.05.2010, 11:38
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Einsteiger
DWZ/Elo: 1314dwz
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Registriert seit: 03.2010
Beiträge: 11
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eine recht ordentliche variante
jup ein gutes stück theorie
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14.10.2010, 21:21
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
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Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 88
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Ich glaube nicht an 1. e4 e5 2. Sf3 c6
@ Zee4 (und ploehn):
Ja, ja, vor vielen, vielen Jahren - als ich noch ein kleiner 14-jähriger Träumer war - dachte ich mal, dass ich mit 1. e4 e5 2. Sf3 c6 ein neues Gambit erfunden hätte, mit dem in Zukunft mein Name verbunden sein würde...
Später musste ich feststellen, dass es dieses Gambit bereits gab *schnief*. Aber wie es heißt, habe ich schon wieder vergesssen, denn ich hatte zuvor bereits das Interesse daran verloren. Das kam daher, dass der Leiter der Schach-AG meiner damaligen Schule - der ehemalige Berliner Meister von 1955 Klaus Uwe Müller - mit der Spielweise kurzen Prozess machte. Und das kam so: Müller - Maaß (1979) 1. e4 e5
2. Sf3 c6
3. Sxe5 De7
4. d4 d5
Die schnöde Rückeroberung des geopferten Bauern mit 4. ... d6 war nicht nach meinem Geschmack, denn nach 5. Sf3 Dxe5+ 6. Le2 wird die zu früh ins Spiel gebrachte Dame nur bei der weißen Entwicklung behilflich sein (Sb1-c3 mit Tempo) und die Gefahren einer offenen e-Linie waren mir damals ebenfalls bekannt. Hinzu kommt, dass c6 der schwarzen Struktur nicht zugute kommt und zum Beispiel das natürliche Entwicklungsfeld für den Springer b8 blockiert. Fazit: 4. ... d6 kann es im Grunde nicht sein.
5. exd5! ...
Ich erinnere mich noch als wäre es gestern gewesen, wie überrascht ich von diesem Zug damals war. Ich war bei meinen Untersuchungen seinerzeit davon ausgegangen, dass dieser Zug wegen der Fesselung in der e-Linie nicht gehe...
5. ... f6
6. d6! ...
und Weiß hat nach 6. ... Dxd6 7. Sf3 einfach einen sehr gesunden Mehrbauern für nix, während 6. ... De6? 7. Lc4 noch schlimmer ist. Ich verlor diese Partie sang- und klanglos und habe mich mit Grausem von dieser Spielweise abgewandt.
Okay, okay, ich höre dich (euch?) schon protestieren, dass dieser Schwank aus meiner Jugend schwerlich ein Beweis für die Untauglichkeit dieses Gambits sein kann, zumal Schwarz ja durchaus anders spielen könne. Ja, ja, geschenkt! Aber mal ehrlich: Glaubt hier wirklich jemand, dass man so spielen sollte, selbst gegen Schwächere? Auf 3. ... d5 kann Weiß offenbar einfach 4. exd5 antworten und mindestens einen Mehrbauern behaupten, da 4. ... De7 5. d4 Sd7 (5. ... f6 mündet in die Müller-Partie und die ist nun wirklich gut für Weiß). 6. dxc6 Sxe5 7. dxe5 Dxe5+ 8. Le2 bxc6 9. 0-0 nicht gut ist: Schwarz steht doch einfach nur schlecht (Bauer weniger, drei Bauerninseln, davon zwei vereinzelte Bauern, König in der Mitte...). Da hilft auch 9. ... Ld6 nichts, weil Weiß 10. g3 spielt und schon 11. Lf4 droht (10. ... Sf6 11. Lf4 Dxb2 12. Dxd6 Dxa1 13. Lf3 +-; 9. ... Se7 10. Lf4 Dxb2 11. Dxd6 Dxa1 12. Le5 Dxa2 13. Lxg7 Tg8 14. Lf6 De6 15. Lxe7 Dxe7 16. Dxc6+ +-.). Raffinierter ist hier 8. ... Ld6 (statt 8. ... bxc6), weil Weiß bei einem automatischen 9. 0-0?? Dxh2+ matt ist. Aber erstens muss Schwarz dann bereit sein, nach 9. cxb7 Lxb7 10. Kf1 schon für zwei Bauern Kompensation zu suchen (zugegeben, Weiß muss eine Weile genau spielen...). Zweitens könnte Weiß sich auch mit einem Bauern bescheiden und 9. g3 antworten. Dann sieht 9. ... De4 10. 0-0 Dxc6 11. Sc3 wieder ziemlich mies aus für Schwarz, weil die Drohung, nach b5 eine Figur zu stellen (Le2-b5; Sc3-b5) sehr unangenehm ist und fast den nächsten Zeitverlust 11. ... a6 zu erzwingen scheint. Aber danach hat Weiß nicht nur den Mehrbauern für nix, sondern nach 12. Te1 Se7 13. Lf3 auch noch Entwicklungsvorsprung und Angriffsaussichten. Das kann nicht gut für Schwarz sein. Hat irgend jemand außer allgemeinen Betrachtungen auch konkrete Varianten, wie man das e5-c6-System spielen will oder folgt ihr mir in der Ansicht, dass ich daran nicht glauben kann?!
LG von der Waterkant.
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20.10.2010, 19:40
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Meister des Matts
DWZ/Elo: 1888
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Registriert seit: 06.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 287
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Zitat:
Zitat von Dede
Das kam daher, dass der Leiter der Schach-AG meiner damaligen Schule - der ehemalige Berliner Meister von 1955 Klaus Uwe Müller - mit der Spielweise kurzen Prozess machte.
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Ist das der aus Thüringen stammende ehemalige Göttinger Student und spätere Afrikakämpfer Klaus Müller?
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21.10.2010, 14:50
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
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Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 88
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Müller...
Sorry, aber das weiß ich nicht. Herr Müller war Mathematik- (und ich glaube Physik-)Lehrer an meiner Schule in Berlin. Als ich in der 8. Klasse war, ging ich in die Schach-AG, und da war er schon kurz vor seiner Pensionierung. Ich selbst habe ihn im Unterricht nie erlebt, eben nur in der Schach-AG. Wir haben uns zwar immer gut verstanden, aber Privates hat er mit mir nicht ausgetauscht. Er stand der Schach-AG dann auch noch vor als in in der 9. bzw. 10. Klasse war, wobei er mir dann manchmal die Leitung einzelner Einheiten übertrug. Damals war er schon pensioniert. Das ist jetzt ca. 30 Jahre her. Thüringen könnte passen, aber an einen echten Dialekt kann ich mich nicht erinnern. Von Göttingen weiß ich nichts, aber rein altersmäßig wäre seine Anwesenheit beim Afrikafeldzug schon denkbar. Aber auch darüber weiß ich nichts Definitives.
Wieso? - Kennst (oder kanntest) du jemanden, auf den die von mir gemachten Angaben zutreffen? "Mein" Müller war relativ groß (oder ich war vielleicht auch noch nicht voll ausgewachsen, so dass er mir nur groß vorkam). Ich würde so um 1,85 m schätzen. Kräftig, aber nicht dick; eher etwas schlacksig-robust. Damals hatte er natürlich schon alters-weißes (bis weißgelbes) Haar, so dass ich seine Haarfarbe nicht sicher benennen könnte. In meiner Erinnerung hatte er auch eine relativ große, etwas knollige Nase und freundliche, leicht verschmitzte Augen. Und ich weiß eben, dass er 1955 mal Berliner Einzelmeister im Schach und zum Zeitpunkt unseres gemeinsamen (kurzen) Weges im Schachclub Wilmersdorf (heute Lasker-Wilmersdorf) Mitglied war.
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