Es kommt auch darauf an, was du z.b. gegen Italienisch spielst, sprich: Wie korrekt willst dus haben?

Eine recht typische "Anti-Wiener" Zugfolge ist auch 2...Lc5!?
3.Lc4 d6! (Sc6?! 4.Dg4!)
4.d3 Sc6! (vermeidet die oben geschilderte Variante)
5.f4 Lxg1! -> Dh4+
Weiß kann hier also nicht "typisch" fortfahren.
Abweichungen:
3.Sa4 Lxf2+!?
3.Sf3 d6
3.f4 d6
etc.
Eine Anmerkung: soweit ich weiß ist Sxb6 in Frankenstein-Dracula nicht die beste Möglichkeit, da Weiß bei Zügen wie z.B. h4 (droht d3/d4 nebst Lg5) ein "Tempo gewinnt", denn Schwarz muss einen Halbzug aufwenden, um den a8 zu schlagen.
Noch Fragen, Kienzle?
EDIT: Was mir eben noch eingefallen ist:
Wenn du es provokativ angehen und eine theoretische Grundsatzdiskussion anzetteln willst, ist
1.e4 e5
2.Sc3 Sc6
3.Lc4 Sf6
4.d3 Lc5
5.f4 d6
6.Sf3 (AUSGANGSSTELLUNG) Sg4!?
eine echter Brocken, denn JEDER Wiener Spieler wird das prinzipiell kennen, aber kaum einer das schonmal tatsächlich auf dem Brett gehabt haben!
Marke "7.Sg5 und so weiter" staunen sie dann, wenn Weiß sich nach 7.Sg5 exf4! in einem echten Battle um den Eröffnungsvorteil befindet. Welche Königsstellung ist hier überhaupt mehr gefährdet, welche Figuren stehen aktiver? Ist die f-Linie Fluch oder Segen? Ein paar Untersuchungen der kritischen Abspiele haben mich zumindest nicht davon überzeugt, dass das alles so einfach ist, wie es ein Wiener- Spieler in "seiner" Ausgangsstellung (und dem "Stümperzug" Sg4) gerne hätte.
Hier ist aber natürlich ein gewisser Grad an Vorbereitung sowie positionelle (!) Sicherheit gefragt.