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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 1 ( permalink)

15.06.2005, 11:44
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: Anfänger!!!!
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Goslar, Niedersachsen, Deutschland
Beiträge: 108
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger?
Hi Leute,
ich habe vor mir mal das Königsgambit anzuschauen. Doch es heißt, dass diese Variante für Weiß nicht sehr gut ist. Bei perfektem Spiel von Schwarz steht Weiß auf Verlust.
Meine Frage ist nun: Ist dies in meinem Niveau auch so? Da das Königsgambit ja nicht sooo sehr verbreitet ist, frage ich mich, ob ich in meiner "Spielerkasse" und eben die, die etwas höher sind, sinnvoll spielen kann.
Darum die Frage, lohnt es sich für mich als Anfänger diese Eröffnung als Weißer zu studieren? Wie lange kann man die einsetzen? Ich will und werde ja niemals ein GM oder sowas, darum ist eben die Frage, ob ich es in meiner Spieler"karriere" Sinn macht Zeit in diese Eröffnung zu investieren.
Wenn ihr sagt: Super, als Anfänger kann man damit sicherlich auch mal was reißen, vielleicht auch, weil man den Überraschungseffekt hat, aber wenn man ein klein bisschen besser ist, dann wird das nicht mehr gehen. Dann lasse ich es lieber und investiere die Zeit lieber in andere Eröffnungen.
Wäre also super, wenn ihr mir dazu einen Ratschlag gebt und vorallem: Wenn nicht, was empfehlt ihr mir dann? Italienisch? Spanisch? Den Sizi?
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 2 ( permalink)

15.06.2005, 12:06
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Heidelberg
Beiträge: 262
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Zitat:
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Zitat von Reo
Hi Leute,
ich habe vor mir mal das Königsgambit anzuschauen. Doch es heißt, dass diese Variante für Weiß nicht sehr gut ist. Bei perfektem Spiel von Schwarz steht Weiß auf Verlust.
Meine Frage ist nun: Ist dies in meinem Niveau auch so? Da das Königsgambit ja nicht sooo sehr verbreitet ist, frage ich mich, ob ich in meiner "Spielerkasse" und eben die, die etwas höher sind, sinnvoll spielen kann.
Darum die Frage, lohnt es sich für mich als Anfänger diese Eröffnung als Weißer zu studieren? Wie lange kann man die einsetzen? Ich will und werde ja niemals ein GM oder sowas, darum ist eben die Frage, ob ich es in meiner Spieler"karriere" Sinn macht Zeit in diese Eröffnung zu investieren.
Wenn ihr sagt: Super, als Anfänger kann man damit sicherlich auch mal was reißen, vielleicht auch, weil man den Überraschungseffekt hat, aber wenn man ein klein bisschen besser ist, dann wird das nicht mehr gehen. Dann lasse ich es lieber und investiere die Zeit lieber in andere Eröffnungen.
Wäre also super, wenn ihr mir dazu einen Ratschlag gebt und vorallem: Wenn nicht, was empfehlt ihr mir dann? Italienisch? Spanisch? Den Sizi?
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Hallo Reo,
willst Du das KG nun mit W oder mit S spielen? Der letzte Satz in deinem posting macht das etwas unklar für mich. Wenn Du nämlich 1.e4 spielst, kommst Du um den Sizi nicht herum, genauso wenig wie um Französisch, Caro-Kann, Skandinavisch, Aljechin etc. Den Bereich 1.e4 e5 koenntest Du aber mit dem Königsgambit abdecken. Ich bin kein Fachmann, aber denke, dass man das KG sehr gut auf allen Niveaus spielen kann - bis hin zur Weltspitze. Erst wenn Du mal an der Schwelle zu den Top Ten stehst, solltest Du auf Spanisch umsatteln, aber dieses Problem wirst weder Du noch ich haben.
Ich kann Dir das KG jedenfalls nur empfehlen, aber die entscheidung musst Du selbst treffen. 
Cresspahl
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 3 ( permalink)

15.06.2005, 12:24
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: Anfänger!!!!
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Goslar, Niedersachsen, Deutschland
Beiträge: 108
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Nunja, also das Königsgambit kann man nunmal nur mit Weiß einleiten. Also Schwarzer kann man ja nicht entscheiden, ob man es spielen möchte.
Also es geht darum als Weißer etwas mit 1.e4 zu machen.
Das heißt, wenn ich selbst Weiß spielen und 1. e4 setze, dann möchte ich sehen, was gibt es?
Du sagst es eigentlich. Die häufigsten Antworten (ich kann nicht alle Antworten aufzählen, weil ich ja nunmal auch niemals alle Eröffnungen kennen kann) sind dann wohl
1. ... c5 und wir sind im Sizi. Ich mag den Sizi nicht, das muss ich ehrlich sagen. Wieso? vielleicht, weil es davon auch sehr viele Varianten gibt, aber ich werde ihn zumindest als Schwarzer nicht spielen (erstmal nicht) weil ich ihn eben nicht mag. Später muss ich da wohl mal durch, damit ich zumindest als Weißer dagegen spielen kann.
1. ... e5 Und jetzt stehe ich eben vor der Schwelle. Was spiele ich nun? Ich kann als Weißer ja nun ziemlich gut bestimmen, was ich möchte. Den Spanier, Italienier oder Russen (nach 2. Sf3)
Sicher kann Schwarz hier noch immer etwas entscheiden. Drum werde ich mich später mit dem Spanier/Italienier auseinandersetzen müssen (weil ich das ja wieder bestimmen kann) oder den Russen, was ja Schwarz einleiten wird.
Oder sich spiele das Königsgambit. Da kann ich bereits im zweiten Zug festlegen, dass ich das spielen werde. Es gibt also wenig Alternativen für Schwarz (sicher gibt es im KG viele Varianten, aber das bleibt ja nicht aus).
Die Sache ist folgende: Ich möchte mir als Anfänger ein einigermaßen vernüftiges Eröffnungsrepertroire aufbauen. Dabei sehe ich erstmal die Weiße Sicht. Später, wenn ich diese Eröffnungen kann, dann weiß ich ja automatisch auch, was Schwarz darauf am besten spielt und ich lerne das eben mit. Man kann das ja nicht direkt von einander trennen.
Aber mir ist wichtig, dass ich nicht nach dem 2. Zug in 100 verschiedene Eröffnungen reinrutschen kann. Darum war meine Idee das KG. Da kann ich nach 1. e5 e4 2. f4 schonmal festlegen, dass ich das Spiele.
Der Schwarz könnte also nur bei seinem ersten Zug ausweichen. Das wäre dann eben mit 1. ... c5 in den Sizi oder mit 1. e6 in den Franzosen (die anderen Cara-Kann etc. kenne ich noch nicht).
Ich werde mir also nun, wenn ich 1. e4 spiele folgende Eröffnungen anschauen. KG, was ich selbst spielen kann. Sizi, in das ich reinkommen kann, wenn der Schwarze es will oder eben den Franzosen oder Caro-Kann, was auch Schwarz bestimmt.
Aber die Gesamtzahl ist zumindest erstmal eingeschränkter als wenn ich 1. e4 e5 2. Sf3 spiele. Denn dann kommt ja wieder der Russe nach 2. ... Sg6 hinzu oder eben 2. ... Sc6, worauf ich den Italierner oder den Spanier spielen kann.
Also ich will das hier nicht zu weit führen. Ich suche einfach eine solide Eröffnung für Weiß in der es nicht 100te von Möglichkeiten gibt, dass der Schwarze diesem ausweicht. Denn dann bin ich schneller im Neuland als mir lieb ist und als Anfänger muss man ja nunmal irgendwann, irgendwo anfangen. Später habe ich sicher einen so großen Umfrag, dass ich auch gerne mal ausweiche. Aber ich frage eben nur deshalb, was wäre sinnvoll um zu beginnen?
Ich bin auch gerne für andere Vorschläge offen. Wenn ihr sagt, dass ich unbedingt den Sizi anschauen muss (weil er eben auch oft auf das Brett kommt), dann mache ich das gerne, aber dann eher aus Weißer Sicht, was ich gegen die Varianten mache und nicht als Schwarzer, wie ich eben gegen Weiß spielen muss. Versteht ihr, was ich meine?
WOW, so viel geschrieben, ich hoffe, dass das jetzt überhaupt noch wer liest.
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 4 ( permalink)

15.06.2005, 21:23
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 1493
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 237
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Ich finde das KG nicht für Anfänger geeignet. Aber das ist nur meine Meinung, bin auch kein grosser Freund von Gambits.
Beim KG gibt es sehr viel verschiedene Antworten mit völlig verschiednen Stellungen. Du musst sehr präzise spielen, dein Gegner aber auch. Ist halt nur die Frage ob du die Fehler von Ihm dann auch taktisch ausnutzen kannst.
Irgend wie fehlt mir beim KG auch der rote Faden, kein genereller Plan ausser auf f7 opfern u. mattsetzen  .
Der weisse König steht auch sehr unsicher im Königsgambit.
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 5 ( permalink)

15.06.2005, 22:02
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: Anfänger!!!!
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Goslar, Niedersachsen, Deutschland
Beiträge: 108
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OK, das ist eine gute Meinung. Es ist Deine und Du sagst das auch. Aber ich finde es gut, dass Du es so offen sagst.
Was empfiehst Du mir denn als Anfänger für den Start? Vielleicht eine Eröffnung, mit der ich einen Anfänger, der die Eröffnung eben nicht kennt die eine oder andere Falle stellen kann. 
Klar, man soll nicht auf Fallen spielen und das möchte ich auch garnicht, aber es ist einfach gut für das Ego, wenn man auch mal eine Partie gewinnt, wenn man einfach eine Falle anwenden kann. Verstehst Du sicher, oder?
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 6 ( permalink)

15.06.2005, 23:33
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2002/2111
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Registriert seit: 01.2005
Ort: Heidelberg
Beiträge: 262
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Ja gut, dass Meinungen subjektiv sind, ist per se klar. Was soll überhaupt geeignet sein für Anfänger? Ich habe den Eindruck, Du gehst das Ganze zu "verkopft" an. Bis 1700 cirka habe ich nur nach gefühl gespielt, solche Fragen wie "Was ist sinnvoll für nen Anfänger" hab ich mir nie gestellt. Spiel doch einfach und analysier hinterher die partien - natürlich kann es nicht schaden, wenn man einige klassische Partien kennt, aber gleich ein ganzes Repertoire als Anfänger scheint mir doch übertrieben. Wer hat das schon auf dem Level - und was bringt es? Höchstwahrscheinlich versemmelt man dann seine partien eben auf andere Weise. Ich geb selber Schachunterricht und sag meinen Kids (die ungefähr 1500 haben) immer: taktik und Endspiele. Fehler in der Eröffnung sind auf dem Niveau so gut wie nie entscheidend.
Aber das ist wie gesagt nur meine subjektive Sicht.
Edit: Ist natürlich auch immer eine Frage, wem man glaubt - einem 2000+-Spieler oder einem (mit Verlaub) Anfänger. Ich denke, dass ein starker Spieler das schon eher beantworten kann. Aber irgendwie find eich momentan die ganze diskussion fehlgeleitet, denn: Warum sind Anfänger Anfänger? Weil sie Figuren einstellen und andere grobe fehler machen. Das hat aber nichts mit der Eröffnung zu tun.
Cresspahl
Geändert von Cresspahl (15.06.2005 um 23:38 Uhr)
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 7 ( permalink)

16.06.2005, 01:08
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Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
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Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
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1. Das Königsgambit ist eine zu 100% korrekte Eröffnung. Schwarz hat vielleicht mehrere Wege zum Ausgleich oder zu höchst unklarem Spiel, aber im Zweifelsfalle würde ich eher Weiß einen mikroskopischen Vorteil attestieren. - In der modernen Meisterpraxis verdient trotzdem Spanisch den Vorzug, sobald man sich später mal daran wagt.
2. Im Gegensatz zu anderen weißen Gambits nach 1.e4 e5 (Nordisches Gambit, Schottisches Gambit, Belgrader Gambit, Evans-Gambit, Göring-Gambit) hat das Königsgambit sogar eher eine strategisch-positionelle Basis. Nämlich die Beseitigung des gegnerischen Zentrumsbauern (unter Erhaltung der e4+d4-Option) nebst späterem Druck auf die schwarzen Felder e5+f6. In gewisser Weise ist es ja meist Schwarz, der im Angenommenen Königsgambit für die Verschärfung des Spiels sorgt, denn bei ruhigem Rückgewinn des Bauern f4 würde Weiß meist deutlich besser stehen.
3. Cresspahl hat recht: wenn das Königsgambit Dir gefällt, dann spiele es; es gibt viel schlechtere Eröffnungen. Du wirst später einmal vielleicht schon selbst merken, wann Du auf das ökonomischere Spanisch umsatteln solltest.
tracke 
PS:
Bent Larsen sagte mal, daß etwas in der schachlichen Ausbildung fehle, wenn man nie mit Weiß Königsgambit gespielt habe!
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 8 ( permalink)

16.06.2005, 11:26
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: Anfänger!!!!
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Goslar, Niedersachsen, Deutschland
Beiträge: 108
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OK, ich danke euch für diese beiden Meinungen.
cresspahl: Natürlich hast Du recht. Ein Anfänger macht die Fehler mit Sicherheit nicht in der Eröffnung und wenn, dann wird er es wohl kaum merken, wenn er nicht ebenfalls gegen einen Anfänger spielt, der diesen Fehler nicht ausnutzen kann.
Ich höre immer mehr, dass das Endspiel so wichtig sei. Gut, vielleicht sollte ich wirklich einmal das Endspiel üben. Da gibt es ja genug Möglichkeiten. Aber das hilft mir dann irgendwie wohl erst auf langer Sicht. Wenn ich die Endspiele kann, dann heißt das ja nicht, dass ich weiß, wie man am Anfäng seine Figuren stellen muss um dann zu seinem Endspiel zu kommen.
Königsgambit ist, so wie ich es gesehen habe auch mal ganz gerne opferfreudig. Sicherlich ist man, wenn man opfert materiell im Nachteil, aber da es so sehr genug gespielt werden muss (von beiden Seiten) kann man sich damit, wenn man einen schlechten Gegner hat, ja auch mal einen Vorteil rausarbeiten.
Nunja, ich danke euch für die Meinungen. Vorallem sind ja jetzt die Meinungen gefallen, dass man nicht auf Eröffnungen üben sollte sondern eher Taktik und Endspiel und dann kam eben auch sehr oft Spanisch.
Ich werde jetzt, wo ich eh wenig Zeit habe einfach mal ein bisschen das Schachspielen sein lassen und wenn ich dann in einer Woche wieder Zeit habe, dann fange ich wohl mal an Endspiele zu studieren. Dann schauen wir mal, wie lange ich das "durchhalte" 
Ich danke euch für eure Meinungen.
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 9 ( permalink)

16.06.2005, 16:47
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Nunja, auch wnen es shcon mehrmals genannt wurd eund du es shcon zusammengefasst hast: Lerne am Anfang nur Endspiel und ein wenig Kombinatorik! Durch das Enspiel erkennst du die Feinheiten, wie gut die Figuren mit einander arbeiten können, wie sie am besten zusammen stehen, was du im Taktischen sehr brauchen kannst. Erst später werden die Eröffnungen wichtig.
Ich hab selbst den Fehler gemacht, mich vorerst nur mit Eröffnungen zu beschäftigen und dabei leider als Anfänger das Endspiel "vergessen". Nun bekomme ich die Quittung: Ich habe ein sehr großes Theoriewissen und kann damit viele Siege einfahren, da ich auch im Mittelspiel ein starker Spieler bin, aber in bestimmt 20% meiner Partien verliere ich im endspiel mindestens einen halben Puinkt, nur weil ich darin noch nicht so gut bin.
Es nützt einem mehr, sich die Punkte im Endspiel zu sichern, auch wenn es nur ein halber ist, als gewonnene Spiele durch Endspielpatzer zu verlieren.
Falco
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 10 ( permalink)

17.06.2005, 13:46
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: DWZ:1549-11
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 51
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Um mal meine Meinung mit einzubringen:
Es wird oft gesagt KG is nicht wirklich gut, und viel zu unsicher...
aber ich dneke trotzdem, dass man es gut spielen kann, wenns mans denn auch kann!
Jedoch nicht für "Anfänger". Ohne dich jetzt angreifen zu wollen, sind bei den Anfängern halt die "Denkwege" bzgl. Schach noch im Aufbau.
Somit hat man am Anfang meistens keine wirklich Ahnung von starken Angriffen, und auch der kombinatorische Blick fehlt auch noch etwas, wodurch man als Neuling in diesem Sport für den geopferten Bauern zwar die nötige Kompensation erhällt, sie jedoch nicht wirklich nutzen kann.
Ich empfehle dir, dass du dir einfache solide Eröffnungen ansiehst, wo du dich ganz in Ruhe aufbauen kannst.
Und ansonsten- spiel doch einfach!
dadurch siehst du doch am besten was zu dir passt und was nicht 
guck dir mal n paar grundzüge vom KG an, und spiel es gegen Freunde oder Vereinsmitglieder(bist du in einem Verein?), dann wirst du ja sehn obs dir liegt, oder nich 
Noch ein Tipp zum Sizi:
Auch wenn das jetzt in allen Punkten meiner obigen Meinung wiederspricht, so könntest du dich später mal mit dem Morragambit( 1.e4,c5; 2.d4, cd;3.c3)
ausseinanderstzen. Der Aufbau ist recht simple, find ich, und ein Überraschungseffect ist hier fast immer garantiert( ich hab damit schon 1700er DWZ´s zum grübeln gegriegt).
Vllt. ist es auch einfach am besten, wenn du auf 1. ..., c5; einfach untheoretishc reagierst( evtl. d4 weglassen und bloß d3 ziehen, und/oder den königsläufer nach b5 ziehen, um ihm dann ggf. gegen den springer zu tausen...).
Hoffe dir damit wenigstens etwas geholöfen zu haben,
CU, KI
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Königsgambit geeignet für einen Anfänger? Beitrag # 11 ( permalink)

20.06.2005, 09:26
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Neuling
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Registriert seit: 06.2005
Ort: Bregenz
Beiträge: 6
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Königsgambit
Guten Tag,
Das KG ist eine sehr alte und risikoreiche Eröffnung die sehr schöne Kombinationen für beide Seiten bietet. Ich empfehle jedem Spieler sie einmal anzusehen Murphy und Andersen haben sehr schöne Partien mit diesem System gespielt. Die Ananlysen in den letzten Jahren habe es wieder in den Tuniersaal gebracht (Nunn, Wals, Gallagher alle Englische Profis IM's und GM's). Ich liebe das KG und habe damit ca. 70-80% erreicht. Aber Vorsicht ein kleiner Fehler mit Weiss und Schwarz macht mit dir das was du mit im vorhattest!!!!!!
Probieren geht über Studieren!
mfg
arne
Geändert von Arne (27.07.2005 um 12:39 Uhr)
Grund: Korrektur
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