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Schach - Literatur Vorstellungen

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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #1 (permalink)  
Alt 22.02.2010, 18:56
Scooter
Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1200
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 53
Mein schlechtestes Schachbuch

Mein schlechtestes Schachbuch kennt vermutlich heute keiner mehr.

"Die neue Schachschule" von H.C. Opfermann.
Bloß gut das dies nur ein Taschenbuch war.

Welches Buch war denn euer schlechteste Schachbuch?
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #2 (permalink)  
Alt 22.02.2010, 19:13
HMarkus
Meister des Matts
DWZ/Elo: 1888
 
Registriert seit: 06.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 287
"Schach-Mekka Berlin in der roaring twenties" von Helmut Wieteck.

Ein Buch mit Dutzenden von sachlichen Fehlern, einfach schrecklich.
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #3 (permalink)  
Alt 22.02.2010, 19:36
Fälix
Super GM des Forums
 
Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
Mir gefällt "Die Russische Verteidigung" von Jussupow nicht wirklich
Mag zwar sein, dass es für Profis geeignet ist, aber:
Nur trockene Theorie, aber die (gar nicht mal so seltene) Variante 1.e4 e5 2. Sf3 Sf6 3. d4 Sxe4 4. dxe5!? ist nicht einmal erwähnt....
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #4 (permalink)  
Alt 22.02.2010, 22:21
King of Comments
Totaler Kenner
DWZ/Elo: 2369
 
Registriert seit: 11.2008
Ort: Duisburg
Beiträge: 153
Zitat:
Zitat von Scooter Beitrag anzeigen
Mein schlechtestes Schachbuch kennt vermutlich heute keiner mehr.

"Die neue Schachschule" von H.C. Opfermann.
Bloß gut das dies nur ein Taschenbuch war.
Doch, das Buch kenne ich. Hab es selbst bei mir im Bücherregal. Ist sozusagen Bangievs Felderstrategie für Arme.

Somit ist die Frage nach meinem schlechtesten Schachbuch wohl auch geklärt
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #5 (permalink)  
Alt 22.02.2010, 23:33
HMarkus
Meister des Matts
DWZ/Elo: 1888
 
Registriert seit: 06.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 287
Zitat:
Zitat von King of Comments Beitrag anzeigen
Somit ist die Frage nach meinem schlechtesten Schachbuch wohl auch geklärt
Ich schenke dir einen Sammelband mit allen Texten "Schach und Kultur" von Frank Mayer. Dann fällt Opfermann auf Platz 2 zurück.
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #6 (permalink)  
Alt 23.02.2010, 17:57
King of Comments
Totaler Kenner
DWZ/Elo: 2369
 
Registriert seit: 11.2008
Ort: Duisburg
Beiträge: 153
Zitat:
Zitat von HMarkus Beitrag anzeigen
Ich schenke dir einen Sammelband mit allen Texten "Schach und Kultur" von Frank Mayer. Dann fällt Opfermann auf Platz 2 zurück.
Was der Frank Mayer da verfasst, hat mit dem Spiel selbst unmittelbar nichts zu tun. Ich gehe mal davon aus, daß hier Schachbücher gemeint sind, welche schachliche Inhalte vermitteln sollen. Und da wäre Opfermann immer noch auf Platz 1, selbst neben dem imaginären Sammelband mit "Schach und Kultur"-Texten.
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #7 (permalink)  
Alt 23.02.2010, 18:59
Scooter
Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1200
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 53
Mein schlechtestes Schachbuch

Richtig, ich habe ein reines Schachbuch gemeint.

Mit einer Ingozahl um etwa 250 habe ich mir den Opfermann zugelegt.

Das Buch ist für nichts zu gerbrauchen, nicht mal für einen wackelnden Gartentisch.

Ein absoluter Fehlkauf!
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #8 (permalink)  
Alt 23.02.2010, 20:16
Benutzerbild von Angie
Angie
IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: 2053
 
Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
Die schlechtesten Bücher, die ich habe (und ich habe sie geliebt - mit 16! ) sind die Blackmar-Diemer Bücher (ich meine mich zu erinnern, dass es 4 waren - alle schlecht - aber auf ihre Art lustig)

Das Schlimme an den Dingern ist die fehlende Struktur - völlig unhaltbare Partien und Varianten von gaanz schwachen Spielern (also zum guten Teil noch schwächer als ich) neben (wenigen) ordentlichen Partien von Spielern mit IM-stärke.

Keine Methodik - keine Begründungen - keine Analyse - blanke Gehirnwäsche!

*********

"Jaa - heute nicht um 30 € und nicht um 20€ - Nein - um 19,50 €!"

- "aber das ist ja unglaublich!"

"Ja, und wer das jetzt sofort spielt ohne nachzudenken, bekommt noch eine Verluststellung gratis dazu!"

(und muss sich nicht so lang quälen! )

**********

- als ich endlich aufgehört habe den Dreck zu spielen - hatte ich binnen zweier Wertungsperioden 150 ELO mehr!


***********

P.S. - wers nicht glaubt - ich denke ich war in den 80ern und frühen 90ern der stärkste (!) Spieler der Welt ........ (ja der Satz geht leider noch weiter ) .... der den Schmarren regelmässig gespielt hat. (hatte allerdings keine 2000 )

Wer eine grosse Chessbasesammlung hat findet sicher ein paar instruktive Verlustpartien eines Herrn Angerer (alias "Angie") - einer meiner letzten Auftritte mit dem Gambit war gg. einen russischen GM - und das beste an der Partie war, dass ich rechtzeitig aufgegeben habe! (im 17. - glaube ich - mit Weiss)

Geändert von Angie (23.02.2010 um 20:20 Uhr) Grund: Typos beseitigt
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #9 (permalink)  
Alt 23.02.2010, 20:58
TAFKABP
Schachjournalist
 
Registriert seit: 02.2010
Beiträge: 280
Wer eine grosse Chessbasesammlung hat findet sicher ein paar instruktive Verlustpartien eines Herrn Angerer (alias "Angie&quot - einer meiner letzten Auftritte mit dem Gambit war gg. einen russischen GM - und das beste an der Partie war, dass ich rechtzeitig aufgegeben habe! (im 17. - glaube ich - mit Weiss)[/quote]
Ganz schön keck von Dir. Gegen einen GM so eine Eröffnung auszupacken. Wie war denn sein Blick als Du den Bauern nach e4 vorgeschoben hast? Belustigt oder eher mitleidig? Das Gambit ist einfach nicht totzukriegen. Alle die es spielen glauben eine Verbesserung zu finden. Das weiß ich so genau, weil ich es auch spielte. Zum Thema. Ich weiß das versteht jetzt keiner, aber mein blödestes Buch ist. "Mein System". Zu diesem Buch habe ich keinen Zugang gefunden und komisch geschrieben ist es obendrein. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.

Geändert von TAFKABP (23.02.2010 um 21:06 Uhr)
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #10 (permalink)  
Alt 23.02.2010, 21:40
Benutzerbild von Angie
Angie
IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: 2053
 
Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
Zitat:
Zitat von TAFKABP Beitrag anzeigen
Ganz schön keck von Dir. Gegen einen GM so eine Eröffnung auszupacken. Wie war denn sein Blick als Du den Bauern nach e4 vorgeschoben hast? Belustigt oder eher mitleidig? Das Gambit ist einfach nicht totzukriegen. Alle die es spielen glauben eine Verbesserung zu finden. Das weiß ich so genau, weil ich es auch spielte. Zum Thema. Ich weiß das versteht jetzt keiner, aber mein blödestes Buch ist. "Mein System". Zu diesem Buch habe ich keinen Zugang gefunden und komisch geschrieben ist es obendrein. Aber das ist nur meine bescheidene Meinung.
Ach - eher gar nicht! (die Reaktion) - das war der Dwoiris (ehem. russ. Landesmeister - dann Brot und Butter Open - aber halt immer noch um die 2600 - und unangenehmerweise versteht er wirklich was von dem Spiel! )

Wahrscheinlich ist er froh über jeden Patzer der Kurzpartien mit ihm spielt - schont die Kondition!

- und mein sonstiges Benehmen ist ja ziemlich gut! (hoffe ich)

************

Zu "Mein System":

Das muß man (denke ich) eher im historischen Zusammenhang sehen - es war jahrzehntelang "das Buch" um einen Spieler der eigentlich alles schon ganz gut kann (wahrscheinlich würde man heute sagen - junger MK) auf andere Gedanken zu bringen.

Natürlich ist er:

1) ein schräger Vogel
2) hat er immer recht! (wer nicht? - ich verlier' auch nur gute Stellungen durch "Fingerfehler"! )

- aber es ist ein Buch gehobenen Niveaus in dem viele damals neue Ideen beleuchtet werden! (manche haben den Prüfungen der Zeit nicht - oder nicht in der gezeigten Form standgehalten - aber vieles war neu - und ist heute "Klassik"!) z.B. ist die Art wie er die Überdeckung von Zentralfeldern propagiert - zwar prinzipiell richtig - aber konkret zumindest verschroben!
(er lässt sich in einem Vorstoßfranzosen den d4 (mit cxd) wegnehmen - und anstatt ihn zurückzunehmen - stellt er sich mit Sf3, De2 und Lf4 auf seinen (!) e5 "drauf".
Das kann man wahrscheinlich so tun - aber wie man die Partie gewinnt, wenn der S nicht die Nerven verliert - und den f-Bauern zieht (dann geht alles auf - und die w Figuren stehen alle richtig) ist eher unklar.

Oft kopiert - selten erreicht!

(auch Diemer versucht ja dasselbe! - aber seine Beweisversuche sind rar - und nicht annähernd wasserdicht!)

************

Nimzowitsch ist schwer (wahrscheinlich erst ab etwa 18-1900 in Ansätzen genießbar).

- aber: z.B. Kmochs "Kunst der Bauernführung" ist mein bestes Buch! Das Buch hat mich von 1700 auf 1900 "katapultiert" ( und zwar binnen weniger Wochen ).
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #11 (permalink)  
Alt 24.02.2010, 09:00
Benutzerbild von jaymo
jaymo
Benutzer
DWZ/Elo: ~1840
 
Registriert seit: 09.2009
Beiträge: 27
Ich kann nicht über allzu viele Schachbücher was sagen, aber wenig begeistert hat mich "Schach positionell. Training mit Alexander Koblenz". Es mag vielleicht didaktisch ein gutes Buch sein, aber gespickt mit Druckfehlern... Figuren fehlen in Diagrammen oder haben die falsche Farbe oder stehen auf dem falschen Feld und wenn das mal alles stimmt ist die Lösungsvariante fehlerhaft abgedruckt. Das kann ja mal vorkommen, aber doch bitte nicht in jeder zweiten Partie/Aufgabe.
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #12 (permalink)  
Alt 10.08.2010, 12:23
Benutzerbild von brulla
brulla
Benutzer
 
Registriert seit: 05.2005
Ort: OWL
Beiträge: 28
Daumen runter Mein schlechtestes Schachbuch...

... war Ludek Pachmans "Königsindische Verteidigung". Sein Buch über die WM '83 war sehr gut, das hier aber ist Müll. Ich zitiere den Kommentar eines anderen unglücklichen Käufers beim deutschen Amazonenversand:
"Hier wird der, an informativer Schachliteratur interessierte, Leser sehr enttäuscht. Alles was man außer hin und wieder mal einem Diagramm findet, sind vollkommen kommentar- und erläuterungsfreie Partien mit unzähligen Varianten, die einem einzig und allein die Möglichkeit geben, sie auswendig zu lernen, was unmöglich zum Verständnis der Eröffnung beitragen kann."
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #13 (permalink)  
Alt 10.08.2010, 13:03
Fälix
Super GM des Forums
 
Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
Zitat:
Zitat von brulla Beitrag anzeigen
... war Ludek Pachmans "Königsindische Verteidigung".
Ich hab sein Buch über Damengambit... genau das gleiche... einfach nur Theorie über Theorie ohne Erläuterungen...nein Danke
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #14 (permalink)  
Alt 21.08.2010, 10:10
Harry1962
Einsteiger
 
Registriert seit: 08.2010
Beiträge: 15
Ich hasse Bücher, die sich nur mit Varianten und Untervarianten beschäftigen, aber wenig bis gar nichts erklären.

Egal ob zum Thema Eröffnung, Mittelspiel oder Endspiel. Mir hilft es gar nichts, am Schluss einer langen Variante oder eines Abspiels eine +, = oder - Bewertung vorzufinden.

Wenn ich ein Abspiel einer populären Eröffnung bis zum ca. 25. Zug aufgeführt finde, mit ca. 100 Hinweisen auf GM Partien mit Abweichungen, kann ich mir das auch selbst aus der Datenbank raussuchen.

Ein Endspielbuch mit Läufer und Springer gegen den gegnerischen König ist auch nicht hilfreich, wenn als einzige Erklärung aufgeführt ist, dass erste Ziel sei es den gegnerischen König an den Rand zu drängen. So lange nicht mehr Hilfe aufgeführt ist, verstehe ich zu wenig davon.

Mir ist eine vernünftige Erklärung lieber als eine unübersichtliche Variantenflut.
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  Mein schlechtestes Schachbuch Beitrag #15 (permalink)  
Alt 19.09.2010, 00:26
Dede
Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
 
Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 88
Meine schlechtesten Schachbücher

Moin,
also ich habe, denke ich, drei schlechteste Schachbücher aus ganz unterschiedlichen Bereichen.
Da ist einmal das unsägliche L. Orbán (1981): »Endspiele und Mattüberfälle« aus dem dtv-Verlag. Grauenvolle Diagramme, miese Kommentierung und alleine schon die Zusammenstellung: Auf der einen Seite Kurzpartien mehr oder weniger unbekannter Patzer, die nach den mattsetzenden Figuren zusammengestellt wurden (Springerpaar-Matt, Läuferpaar-Matt - Schrägmatts und Kreuzmatts, Turmpaar-Matts, Läufer-Springer-Matts usw. Völlig schwachsinnig. Immerhin sind manche Partien ganz lustig. Am Ende folgen - völlig zusammenhanglos ein paar Endspiele. Aber nur solche, in denen Figuren gegen Bauern kämpfen. Ja, ja, ein wirklich erschütterndes Werk.
Grauenvoll schrecklich finde ich aber auch A. Suetin (1980): »Typische Fehler« aus dem Sportverlag. Mein Gott, wie oft habe ich früher versucht, dieses Buch durchzuarbeiten. Ich musste jedesmal nach ein paar Seiten aufhören. Der Stoff ist überaus langatmig ausgebreitet, pseudosystematisch aufgegliedert und das beste ist, typische Fehler werden überhaupt nicht behandelt. Es geht eher um ganz allgemeine Dinge wie Berechnungsfähigkeiten, Kombinationen, Stellungseinschätzungen usw. Ein wirklich nicht zu ertragendes Geschwafel in bescheuerter pseudosystematischer Zusammenstellung (fast) ohne jeden Bezug zum Titel.
Und als letztes Buch, das ich ziemlich beknackt finde, ist eher eine Broschüre. P. Köhler & H. Siedler (1993): »Vorsicht Hochspannung! - Schach für Tiefflieger« aus dem Verlag Rochade Europa. Ein Werk, über das ich hier nicht viel sagen möchte. Die Autoren wollen witzig sein, aber sie wollen es zu sehr und sind es darum nicht... Blöder Quatsch.

Was die von euch erwähnten Bücher angeht, so kenne ich einige nicht und kann dazu nichts sagen, aber zu Opfermann: Auweia, ja, ja, übel. Ich habe zwar nur seine Elaborate über die Spielgehemnisse der großen Schachdenker, aber schön zu lesen ist irgendwie anders. Was die Bücher über das BDG angeht, jaaaa, die habe ich auch und jaaaaa, die sind schlecht und reine Gehirnwäsche. Aber genau wie du habe ich sie einst geliebt. Deshalb sind sie aus sentimental-nostalgischen Gründen nicht die schlechtesten meiner Sammlung. Um Ludek Pachman habe ich mich stets geschickt drumrum gewunden. Ich hatte eine Mitschülerin, deren Eltern mit dem GM befreundet waren, weshalb ich von ihm mal einen handschriftlichen Gruß mit besten Wünschen auf dem Weg zur WM erhalten habe. Aber der Mann selbst war mir von jeher überaus suspekt (aber okay, in seiner Heimat hat er ja auch viel durchgemacht; vielleicht wird man dann so...).
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