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Schach - Literatur Vorstellungen

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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #1 (permalink)  
Alt 22.12.2008, 13:55
Zauberlehrling
Neuling
 
Registriert seit: 02.2007
Beiträge: 3
Gute Bücher, schlechte Bücher.

Überall im Internet finden sich interessante Bewertungen zu den etwa 50.000 Büchern, die bisher weltweit zum Thema Schach erschienen sind. Und manch ein Juwel habe ich erst durch eine Rezension im Netz entdeckt. Aber für meinen Geschmack wird der äußeren Form der Bücher dabei viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.
Natürlich ist der Inhalt gerade bei Büchern wichtiger als die Verpackung. Aber das, was mancher Verleger abliefert , ist eine absolute Frechheit. Einband, Bindung, Papierqualität und Layout sind für mich keine Nebensächlichkeiten. Deshalb möchte ich diesen Thread eröffnen, um auf besonders gelungene oder besonders ärgerliche Publikationen hinzuweisen. Vielleicht hat der eine oder andere ja bereits ähnliche Erfahrungen gemacht.

Beginne ich mit "Lehrbuch der Elementartaktik" von Martin Weteschnik, Blauer Punkt Verlag, Bad Soden-Salzmünster, 2. Auflage 2001. Ein Taktikbuch, in welchem die Diagramme zum Teil 2,5 cm im Quadrat groß sind. Aber zum Glück musste ich mich darüber nicht lange ärgern, da sich mein Exemplar beim ersten Lesen selbst zerstört hat, weil sich die Seiten komplett vom Einband gelöst haben.

Muss sowas ein? Eines meiner ältesten Bücher ist "Knaurs Schachbuch" von Martin Beheim Schwarzbach, Droermer-Knauer, in der Auflage von 1979. Das Büchlein hat damals 5,80 DM gekostet. In den letzten 30 Jahren hat es 6 Umzüge überlebt und wurde mehrmals komplett "durchgespielt". Natürlich sind die Seiten inzwischen braun und natürlich ist das Buch kein Meisterstück der Buchdruckkunst, aber es hält und hat mir viele Jahre Freude bereitet.

Abschließend noch ein besonders lobenswertes Beispielt: "Die Enspieluniversität" von Mark Mark Dvoreckij, Chessgate, 3. Auflage, 2006. Stabiler Einband, ansprechendes Layout, feines Papier. Ein Buch, das man gerne in die Hand nimmt und das ist bei Chessgate kein Einzelfall. Sicherlich kein Schnäppchen, aber meiner Meinung nach den Preis wert.

Wer kennt ähnliche Beispiele?
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #2 (permalink)  
Alt 06.10.2009, 02:17
ichbins
Sehr Aktiver
 
Registriert seit: 10.2009
Beiträge: 61
naja ich weiß nicht

ob 40 euro wirklich den preis wert sind für ein schachbuch, ich wage es zu bezweifeln die bibel gibt es für 10 euro und ist bestimmt nicht von schlechterer qualität... klar schachbücher sind eh überteuert aber 40 euro???
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #3 (permalink)  
Alt 14.02.2010, 11:28
Scooter
Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 1200
 
Registriert seit: 01.2010
Beiträge: 53
Gut und schlechte Schachbücher

Das Buch Lehrbuch der Elementartaktik habe ich auch mal besessen. Auch bei mir haben sich die Seiten schon früh vom Einband gelöst.

So etwa ab dem dritten oder vierten umblättern. Ich war sauer, und habe das Buch erstmal weggelegt.

Irgendwann habe ich das Buch dann in "die Tonne getreten", sprich zum Altpapier gebracht.

Mein ältestes Buch ist von Tarrasch, das Schachspiel aus dem rororo Verlag. Ich benutze dieses Buch seit 1979 immer mal wieder und immer noch hält alles.

Ich zahle lieber 1 oder 2 Euro mehr um ein Buch in Händen zu haben, mit dem man auch mal arbeiten kann ohne Angst haben zu müssen, dass sich die Seiten vom Einband lösen.

Meine Konsequenz habe ich gezogen. Ich kaufe, egal wie gut die Bewertung ist, keine Bücher mehr aus dem Verlag "Blauer Punkt".

Ist vielleicht auch falsch hat aber auch mit dem Umgang von Kundenreklamationen zu tun. Ich habe höflich schriftlich beim Verlag angefragt wie denn so was sein kann.

Eine Antwort habe ich nie erhalten! DankeBlauer Punkt Verlag. Das ist Service.
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #4 (permalink)  
Alt 14.02.2010, 14:08
HMarkus
Meister des Matts
DWZ/Elo: 1888
 
Registriert seit: 06.2009
Ort: Deutschland
Beiträge: 287
Ein schlechtes Buch wäre ein Sammelband "Schach und Kultur" mit allen Beiträgen von Frank Mayer zu diesem Thema.
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #5 (permalink)  
Alt 14.02.2010, 15:00
Abtausch
Echter Kenner
 
Registriert seit: 12.2008
Beiträge: 138
Heutzutage werden doch 90 Prozent der Schachbücher von den gängigen Schachverlägen wie Gambit, Everyman Chess, Quality Chess u.s.w herausgegeben.

Und von all diesen Verlagshäusern finde ich die Qualität eigentlich recht gut (am besten gefällt mir allerdings wirklich Gambit).

Mir fällt jedoch auch ein Haus ein, das hin und wieder publiziert und dessen Qualität etwas zu wünschen übrig lässt - nämlich Beyer! Bei Büchern dieses Verlags sind die Seiten einfach zu lose.

Insgesamt muss man aber sagen, dass das Layout etc. wirklich nur eine winzige Nebensache sein sollte. Der Inhalt muss einfach klar überwiegen.

Und zum Preis der Schachbücher: Klar sind die teuer, aber man sollte auch beachten, dass sie im Gegensatz zu gängiger Literatur nur in sehr geringer Anzahl gedruckt werden. Und so ist eben der Preis schon mal 5-10 Euro höher.
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #6 (permalink)  
Alt 25.03.2010, 09:55
nobith
Neuling
 
Registriert seit: 03.2010
Beiträge: 4
Ein interessantes Buch ist:
>Der Weg zur Verbesserung im Schach<
von Alex Yermolinsky
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #7 (permalink)  
Alt 12.04.2010, 18:51
Sprungschwein
Neuling
DWZ/Elo: ~1900
 
Registriert seit: 04.2010
Beiträge: 7
Mein Hauptproblem bei Schachbüchern ist immer der Einband. Da die meisten Bücher keine Hardcover sind, bekommt der Einband schnell Eselsohren etc. (Vielleicht liegt das auch an der Art, wie ich mit Büchern umgehe, aber trotzdem).
Trotzdem sind mir Bücher im Taschenbuchformat etwas lieber, vor allem weil sie handlicher sind.

Aber das Wichtigste ist natürlich der Inhalt. Was nützt mir ein tolles Layout, wenn nur Müll drin steht?

Zur Preisfrage: Schachbücher sind Fachliteratur und werden nur in kleinen Auflagen gedruckt. Daher sind sie verhältnismäßig teuer, das ist aber ganz normal.
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #8 (permalink)  
Alt 13.04.2010, 08:01
Ali
GM des Forums
DWZ/Elo: 1888
 
Registriert seit: 03.2005
Ort: Oldenburg
Beiträge: 462
Ich muss dazu sagen, dass ich den Eindruck habe, dass die Schachbücher in den letzten paar Jahren sogar wieder etwas günstiger geworden sind. Das gilt meiner Meinung nach gerade für Englischsprachige Bücher, da das Pfund im Vergleich zum Euro so viel billiger geworden ist.

Zum Hardcover v Softcover Problem kann ich noch sagen, dass ich mit meinen paar Hardcover Büchern auch große Probleme habe. Das Igelbuch von Frank Zeller hat sich bei mir zum Großteil schon vom Einband gelöst, da ist mir ein kleines Eselsohr lieber, vorallem wenn das Buch dann ein ganzes Stück günstiger ist.

MfG
Klaas
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #9 (permalink)  
Alt 13.04.2010, 15:59
Fälix
Super GM des Forums
 
Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
Zitat:
Zitat von Ali Beitrag anzeigen
Ich muss dazu sagen, dass ich den Eindruck habe, dass die Schachbücher in den letzten paar Jahren sogar wieder etwas günstiger geworden sind
Ich kann zwar nicht viel dazu sagen, ob die günstiger geworden sind, da ich mir noch nicht so lange Bücher kaufe, aber ich finde, dass gerade die englischen Bücher schon ziemlich billig sind
Vergleicht mal zB die deutsche und die englische Version von Silmans' Endspielbuch (das englische kostet ca. 17 euro und das deutsche das doppelte)
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #10 (permalink)  
Alt 13.04.2010, 18:24
linkinkev
Aktiver
 
Registriert seit: 04.2010
Beiträge: 31
Ein gutes Buch:
"Verbessern sie ihre Variantenberechnung im Schach" von Aagaard

Das hat mir sehr geholfen und war mit etwa 20 € auch net besonders teuer.
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #11 (permalink)  
Alt 14.04.2010, 15:29
Fälix
Super GM des Forums
 
Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
Zitat:
Zitat von linkinkev Beitrag anzeigen
Ein gutes Buch:
"Verbessern sie ihre Variantenberechnung im Schach" von Aagaard

Das hat mir sehr geholfen und war mit etwa 20 € auch net besonders teuer.
Wie versucht Aagard genau, die Variantenberechnung zu verbessern? Mit konkreten Beispielen, Übungsaufgaben, Erläuterungen...?
Ich habe nämlich zB die Power Play 10 DVD und muss sagen, dass die paar Beispiele meine Rechenfähigkeit irgendwie nicht wirklich gesteigert haben...
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  Gute Bücher, schlechte Bücher. Beitrag #12 (permalink)  
Alt 15.04.2010, 18:22
linkinkev
Aktiver
 
Registriert seit: 04.2010
Beiträge: 31
Zitat:
Zitat von Fälix Beitrag anzeigen
Wie versucht Aagard genau, die Variantenberechnung zu verbessern? Mit konkreten Beispielen, Übungsaufgaben, Erläuterungen...?
Ich habe nämlich zB die Power Play 10 DVD und muss sagen, dass die paar Beispiele meine Rechenfähigkeit irgendwie nicht wirklich gesteigert haben...

Vor allem anhand von Partien.

zum einen zeigt er in diesen wie man kritische Stellungen erkennt und zum anderen wie man diese berechnet und das defintiv mit mehr als "ein paar beispiele"
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