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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #16 (permalink)  
Alt 30.05.2007, 17:18
Gast6247
Gast
 
Beiträge: n/a
Wenn schon ein Müller/Lamprecht im Regal steht muss die Endspieluniversität nicht unbedingt noch dazu kommen.
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #17 (permalink)  
Alt 30.05.2007, 17:37
maxquick
Forumsvollprofi
DWZ/Elo: DWZ ca. 1750
 
Registriert seit: 08.2006
Beiträge: 219
@Berg: Geh mal auf www.bookbutler.com und gib dort mal "Die Sieben Todsünden eines Schahcspielers" als Suchbegriff ein. Ich glaube du wirst vom Preis sehr überrascht sein!
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #18 (permalink)  
Alt 11.06.2007, 09:50
Benutzerbild von Berg
Berg
Forumsprofi
DWZ/Elo: DWZ 1782
 
Registriert seit: 08.2006
Ort: Brett 5
Beiträge: 197
@maxquick: Vielen Dank für den Tipp!!!
Ich werde es mir auf jeden Fall bestellen!!!
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #19 (permalink)  
Alt 23.12.2007, 16:12
Federico
Neuling
DWZ/Elo: 900
 
Registriert seit: 12.2007
Beiträge: 3
Frage

Bringen eigentlich Bücher wie ''Tigersprung auf DWZ 1500 ''Was
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #20 (permalink)  
Alt 02.08.2009, 11:42
Abtausch
Echter Kenner
 
Registriert seit: 12.2008
Beiträge: 138
Auf jeden Fall!!!!!!!

Das ist das beste Training, das du ohne eigenen Trainer haben kannst.

Aber du musst geduldig sein und dranbleiben.
Nimm dir für eine Lektion mindestens 3 Stunden Zeit und arbeite sie gewissenhaft durch!
Wenn du dich so intensiv mit Schach beschäftigst und dazu noch regelmäßig spielst und deine Partien analysierst, wirst du schnell große Fortschritte machen
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #21 (permalink)  
Alt 02.08.2009, 20:05
maxquick
Forumsvollprofi
DWZ/Elo: DWZ ca. 1750
 
Registriert seit: 08.2006
Beiträge: 219
Ich kann mich Abtausch nur anschließen. Ich habe selbst Tiegersprung auf 1800 DWZ. Das beste Schachtraining besteht aus möglichst viel selbstständigem Denken, d.h. Stellungen lösen.
Und das bieten diese Bücher zu genüge.
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #22 (permalink)  
Alt 06.10.2009, 03:30
ichbins
Sehr Aktiver
 
Registriert seit: 10.2009
Beiträge: 61
schach für zebras??

ich habe das buch und finde das buch ist absoluter müll...
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #23 (permalink)  
Alt 08.10.2009, 09:30
tracke
Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
Zitat:
Zitat von ichbins Beitrag anzeigen
ich habe das buch und finde das buch ist absoluter müll...
Ich halte Schach für Zebras von Jonathan Rowson für eines der allerbesten Schachbücher der letzten 10 Jahre!
Allerdings muß man wohl mindestens 1800 Rating, eine langjährige Spiel-/Turnier-Erfahrung und einen Sinn für abstrakte Gedankengänge haben, um das Werk zu verstehen und Nutzen daraus zu ziehen. Und dieser Nutzen ist kaum unmittelbar und meßbar, sondern eher langfristig und hintergründig, weil die grundsätzliche Einstellung zu manchen schachlichen Dingen (Was ist Theorie? Was ist der Anzugvorteil?) genial hinterfragt wird.

Toll ist z.B., wie Rowson (in Anlehnung an Jussupow) den Anzugsvorteil mit dem Aufschlag beim Tennis vergleicht: Der Aufschlagende ...
... hat die Möglichkeit zum As,
... bestimmt, wohin der Ball gespielt wird,
... bestimmt, wie schnell der Ball gespielt wird,
... bekommt ziemlich sicher eine zweite Chance.
Die ausführlichen Erörterungen der schachlichen Analogien fand ich äußerst interessant. Sie halfen mir auch, mein EÖSpiel neu zu ordnen, auch wenn natürlich keine konkreten Züge/Systeme empfohlen werden.

tracke
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #24 (permalink)  
Alt 09.10.2009, 01:11
ichbins
Sehr Aktiver
 
Registriert seit: 10.2009
Beiträge: 61
also daraf muß ich sagen...

das die elo wertung nicht unbedingt aussagekräftig ist wie groß das schachverständniss ist, man kann zum beispiel ein niedriges rating haben obwohl man mehr versteht als stärkere aber konzentrationsprobleme hat, oder weil man zu riskant spielt weil das der spielstil ist und dann einen fehler macht der spielentscheident ist. zweitens das ist meine meinung ich finde das es totaller quatsch ist mit seinem psychologie geschwafel das man sein gehirn umpolen muß und so, klar psycho gequatsche hat den vorteil das man es nicht empirisch wiederlegen kann aber ich finde das buch war echt nicht mein geld wert.klar was bin ich auch so bescheuert und kaufe eine buch was schach für zebras heißt aber trotzdem... ausserdem wenn du selbst so stark bist wie man behauptet wie man sein muß dann wüßtest du selber, das man selten eine zweite chance bekommt in schach,
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #25 (permalink)  
Alt 09.10.2009, 09:53
tracke
Garry des Forums
DWZ/Elo: ~2200
 
Registriert seit: 02.2004
Ort: zuhause
Beiträge: 678
Also dazu sage ich nochmal was (obwohl ich bestimmt nicht vorhabe, Rowsons gesammelte Theorien zu erörtern):

Die Angabe eines Rating-Bereiches als Indikator für das Spielverständnis darf man natürlich nicht auf die Goldwaage legen - andererseits gibt es da bestimmt eine starke Korrelation!
Daß die tatsächliche praktische Spielstärke noch von anderen Faktoren (wie Konzentrationproblemen, Mißverständnis des eigenen Spielstils etc.) beeinflußt wird, ist klar. Gerade mit diesen Problemen beschäftigt sich Rowson in "Schach für Zebras" und "Die sieben Todsünden ..." ja eingehend!

Manchmal wird es bei Rowson in der Tat etwas zu abgedreht, vor allem im mittleren Teil von "Schach für Zebras" aber auch im gesamten 7DCS. Rowson hat m.W. Politik, Wirtschaft und Philosophie studiert und diese "Schachbücher" wohl in den Semesterferien geschrieben, nachdem er gerade im Nebenstudium einen Psychologie-Kurs (erfolgreich) belegt hatte. Entsprechend hat er alle nur möglichen Ansätze (z.T. ziemlich wirre Theorien!) irgendwie für Schach nutzbar machen wollen. Je mehr man selbst über Psychologie, Pädagogik und Philosophie Bescheid weiß, desto besser kann man wohl beurteilen, wo dies ein interessanter Gedanke (aber wahrscheinlich nur schöner Gag) ist und wo dies wirklichen Tiefgang hat.

Was die zweite Chance angeht, so argumentiert Rowson meines Erachtens ziemlich überzeugend, daß man im Schach eigentlich immer eine zweite Chance bekommt: vielleicht nicht mehr nach schweren Fehlern, aber nach paar kleinen Ungenauigkeiten eben schon. Vor allem unterhalb des Super-GM-Niveaus und vor allem eben mit Weiß - der Gegner spielt nämlich auch nicht perfekt! Das ist dann für Rowson ein Zeichen dafür, daß "normale Spieler" ihre EÖ nicht so perfekt studieren müssen (sollten!) wie die Super-GMs. Jene müssen EÖ unglaublich tief studieren, weil dort oben alle Gegner eine sehr gute Technik haben, so daß man aus leichtem Nachteil i.d.R. nicht mehr leicht herauskommt. Für Normalsterbliche ist es aber mindestens genauso wichtig (oder wichtiger!), an Endspieltechnik und Mittelspielstärke zu arbeiten, denn kleine EÖUngenauigkeiten spielen kaum eine Rolle, solange winzige Unterschiede gar nicht ausnutzbar sind: man bekommt also auch ohne unglaubliche EÖKenntnisse häufiger mal ´ne zweite Chance. Aber auch dann gibt es einen Weiß-Effekt!
Zweite Chance (bzw. das schachliche Analogon) meint konkret auch, daß Schwarz mit "Anzugsnachteil" beginnt, nach der ersten Ungenauigkeit manchmal schon kritisch und nach der zweiten Ungenauigkeit oft schon verloren ist (falls Weiß Theorie&Taktik&Technik beherrscht); daß Weiß dagegen nach der ersten Ungenauigkeit noch nicht schlechter steht (eben nur Ausgleich zugelassen hat) und eventuell die Möglichkeit zu einem forcierten Remis besitzt (dem Schwarz nur schlecht ausweichen kann) und daß Weiß selbst nach der zweiten (oder dritten?!) Ungenauigkeit noch eine haltbare Stellung hat. - Dies alles hängt aber auch wiederum vom Charakter des schwarzen Systems ab (levelling defence versus fighting counterattack), woran sich bei Rowson dann sehr interessante Gedanken z.B. über den Sizilianer anschließen ... - wirklich höchstinteressant!

(Naja, so ungefähr. Besser selber lesen ...)

tracke

PS: Im Vergleich zu anderen Sportarten (insbesondere Ballspiele mit vielen Treffern/Toren) ist die zweite Chance beim Schach natürlich signifikant kleiner: Wenn man z.B. auf fortgeschrittenem Vereinsspieler-Niveau nach 15 Zügen eine Minusfigur ohne jegliche Kompensation hat, dann ist die Chance auf Remis/Sieg sicher deutlich kleiner, als wenn man in der 3.Fußballliga zur Halbzeit 0:2 hintenliegt. - Rowson zeigt aber, daß auch beim Schach die zweite Chance größer (und anders strukturiert) ist, als manche vermuten!

Geändert von tracke (09.10.2009 um 10:16 Uhr)
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  Welches Buch soll ich kaufen? Beitrag #26 (permalink)  
Alt 14.07.2010, 21:06
Benutzerbild von n0rn
n0rn
Neuling
DWZ/Elo: ~1700
 
Registriert seit: 03.2009
Ort: Wesel & Münster
Beiträge: 6
Schachfür Zebras

Gibt es eigentlich irgendeinen inhaltlichen Unterschied zwischen der deutschen und der englischen Version von Rowsons 'Schach für Zebras'?
Zumindest ist die deutsche Version um 33 Seiten länger, wie ich im Online-Shop vom Schachversand Niggemann erfahren habe.

Geändert von n0rn (14.07.2010 um 21:10 Uhr)
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