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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 1 ( permalink)

18.01.2005, 17:49
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Benutzer
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Beiträge: 24
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie
Kennt jemand von euch das Buch " Geheimnisse der modernen Schachstrategie" ( Fortschritte seit Nimzowitsch ) von John Watson.
Ist meiner Meinung nach einer der besten Bücher die je geschrieben wurden.
Jeder von euch sollte eigentlich das Buch "Mein System" von Aaron Nimzowitsch kennen. Dieses Buch ist aber auch nicht mehr das jüngste und deswegen hat John Watson ein neues Buch verfasst, das genauso aufgebaut ist wie "Mein System" nur halt mit neuen Methoden und Verbesserungen von Nimzowitschs damaligen Denken.
Also wenn ihr "Mein System" wirklich durch gearbeitet habt, solltet ihr euch auf jedenfall "Geheimnisse der modernen Schachstrategie" kaufen und wenn ihr "Mein System" noch nicht durchgearbeitet habt, dann auch.
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 2 ( permalink)

19.01.2005, 13:14
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Garry des Forums
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also als ich gelesen habe, dass das buch etwas mit "Mein System" zu tun hat, hab ich das Rezensionslesen schon abgebrochen ^^
Vielleicht ein gutes Buch, aber mein Geschmack isses net
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 3 ( permalink)

19.01.2005, 13:22
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Garry des Forums
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Vielleicht hättest du weiterlesen sollen.
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 4 ( permalink)

19.01.2005, 14:26
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Das Buch hat mehrere Preise eingeheimst und gehört bei jedem Schachspieler ins Regal. Es war unter anderem auch das Buch des Jahres. Es gibt auf dem Schachbüchermarkt kein vergleichbares Buch, welches das Thema Strategie so umfassend und leicht verständlich behandelt.
tuc
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 5 ( permalink)

19.01.2005, 15:49
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Garry des Forums
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joar, vielleicht hätte ich weiterlesen sollen oder ich hätte meinen Beitrag besser formulieren sollen  ...
Was ich sagen wollte, dass der Nutzen eines Schachbuchs sehr viel mit dem Geschmack des Lesers zu tun hat und man deswegen nicht generell sagen kann, dass ein Buch jeder im Regal stehen haben sollte....
Dass ich das Buch nicht kenne, hab ich ja zum Ausdruck gebracht, aber "Mein System" war für mich zumindest ein ziemlicher Fehlkauf und ich werde nie verstehen, warum Leute so etwas noch heute lesen....
Natürlich stehen meiner Meinung zig Leute, die weitaus mehr Plan vom Schach haben entgegen ( aber einige sind noch auf meiner Seite ^^).
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 6 ( permalink)

19.01.2005, 16:03
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Zitat:
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Zitat von Scipio
"Mein System" war für mich zumindest ein ziemlicher Fehlkauf und ich werde nie verstehen, warum Leute so etwas noch heute lesen....
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Wie bitte ???? Hmmmm....das muss ich erst mal verdauen !!! Ich hätte nicht gedacht, dass jemand dieses Buch nicht toll findet. Das Buch hat doch alles, was man sich als Schachspieler wünscht. Keine ewigen Spielvarianten. Ein lockerer Umgangston und absolut klare Einsichten in das Schachspiel. Wer das Buch gelesen hat weiß, wie man eine Stellung einschätzen kann. Alleine die Erkenntnisse zum Thema Bauernstrukturen sind einmalig gut. Dank dieses Buches ist es mir gelungen, vorher nicht gekannte Schwachpunkte beim Gegner und bei mir zu entdecken. Auch zum Thema Tempoverlust werden einem Dinge mit einer Leichtigkeit näher gebracht, welche seinesgleichen sucht. Im Gegensatz zu anderen Bücher, gibt es kein Alternativbuch. "Mein System" ist einmalig !
tuc
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 7 ( permalink)

20.01.2005, 18:21
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Benutzer
DWZ/Elo: c.a. 1800
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Also ich kann mir vorstellen, daß der Nimzowitschs Sprachduktus nicht jedermans Sache ist. Watson allerdings befaßt sich nur insofern mit Nimzowitsch als daß er dessen Dogmatismus angreift und seinen allgemeinen Regeln neue, ziemlich radikale Konzepte entgegensetzt. Ich fand z.B. den Teil ziemlich lustig,
in dem er (halb im Scherz) die These vertritt, daß Schwarz im Vorteil ist, weil er/sie gegenüber Weiß immer über einen Zug mehr Information verfügt. Ich find Watson's Buch toll, allerdings ist es vielleicht eher als amüsante semi-wissenschaftliche Arbeit zum Fortschritt in der Schachstrategie zu lesen denn als ein praktisches Buch zur Spielstärkeverbesserung ...
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 8 ( permalink)

26.01.2005, 15:57
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Beiträge: 38
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Zitat:
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Zitat von C_Simon
Also wenn ihr "Mein System" wirklich durch gearbeitet habt, solltet ihr euch auf jedenfall "Geheimnisse der modernen Schachstrategie" kaufen und wenn ihr "Mein System" noch nicht durchgearbeitet habt, dann auch.
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Kann man dieses Buch als Ersatz für mein System Betrachten? Also wenn man dieses Buch ließt braucht man dann noch mein System zu lesen?
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 9 ( permalink)

26.01.2005, 16:00
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Garry des Forums
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Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Man muss mein System ohnehin nicht lesen, ich kene genug wirklich gute Spieler, die das Buch nie aufgeschlagen haben.
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 10 ( permalink)

26.01.2005, 16:04
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GM im Verlieren
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naja
also scipio dich verstehe ich nicht hab das buch zwar schon vor längerer zeit durchgemacht aber es ist wirklich gut! was entspricht deinen stil nicht??
@dimitri ich würde mir beide kaufen damit du geheimnisse verstehst! außerdem wird ja nicht das gleiche gesagt; ich denke beides zusammen macht einen guten schachspieler!
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 11 ( permalink)

26.01.2005, 20:45
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Garry des Forums
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Beiträge: 681
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Zitat:
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Zitat von ssiimm
also scipio dich verstehe ich nicht hab das buch zwar schon vor längerer zeit durchgemacht aber es ist wirklich gut! was entspricht deinen stil nicht??
@dimitri ich würde mir beide kaufen damit du geheimnisse verstehst! außerdem wird ja nicht das gleiche gesagt; ich denke beides zusammen macht einen guten schachspieler!
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Naja, wie ich bereits zugab, hab ich es gar nicht gelesen, sondern mir nur "Mein System" gekauft...
und dieses buch sagte mir nicht zu....
zu viel zeug, was ich als selbstverständlich erachtete oder der trockene schreibstil...
"Der Weg zur Verbesserung im Schach" oder "Die 7 Todsünden eines Schachspielers" haben in mir große Motivation und Spannung erweckt, was "Mein System" eben nicht tat  ...
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 12 ( permalink)

27.01.2005, 09:56
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"Die 7 Todsünden eines Schachspielers" haben in mir große Motivation und Spannung erweckt, was "Mein System" eben nicht tat ...??????
Glaubst du etwa Rowson hat das, was er in dem Buch schreibt alles selbst erfunden??? Ich würde behaupten, dass ca.70-80% direkt oder zumindest indirekt auf Nimzowitsch, "Mein System" zurückzuführen ist. Zähle einmal, wie oft J.Rowson in seinem wirklich guten Buch J.Watson zitiert!! Und Watson selbst zitiert in seinem Buch wiederum v.a. Nimzowitsch selbst, aber natürlich auch Suba (Das ist der GM, der die "Schwarz-gewinnt" These formuliert hat) und Jussupov/Dworetzki (positional chess).
Mit dieser Ausführung will ich nicht behaupten, dass es sich bei all diesen Büchern eigentlich nur um Abschriften anderer Autoren handelt, im Gegenteil. Nimzowitsch ist nun einmal der Begründer des Modernen Schachs!!
Wer demnach im Schach wirklich gut werden will, sollte mit Nimzowitsch beginnen, und sich erst dann mit den Thesen anderer Autoren befassen, die wirklich alle auf Nimzowitsch gründen!!
Praktischer Hinweis: Nicht alles was Nimzowitsch gesgt hat trifft auch wirklich zu ( vgl. zB Idee der Überdeckung). Man muss wirklich zugeben, dass sein Werk sehr dogmatisch ist, meine Spielstärke wurde nach der Lektüre des Werkes zuerst einmal etwas schwächer, weil ich ihm wahrscheinlich nicht kritisch genug gegenüber stand. Erst mit der Zeit beginnt man dann die Thesen wirklich zu verstehen und verbessert sein Schach damit sehr deutlich!
Watsons Werk ist eine sehr würdige Fortsetzung!!!! Eins der besten (Schach)Bücher die ich je gelesen habe!!!!
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 13 ( permalink)

30.01.2005, 20:09
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Garry des Forums
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Zitat:
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Zitat von Mistake64
"Die 7 Todsünden eines Schachspielers" haben in mir große Motivation und Spannung erweckt, was "Mein System" eben nicht tat ...??????
Glaubst du etwa Rowson hat das, was er in dem Buch schreibt alles selbst erfunden??? Ich würde behaupten, dass ca.70-80% direkt oder zumindest indirekt auf Nimzowitsch, "Mein System" zurückzuführen ist. Zähle einmal, wie oft J.Rowson in seinem wirklich guten Buch J.Watson zitiert!! Und Watson selbst zitiert in seinem Buch wiederum v.a. Nimzowitsch selbst, aber natürlich auch Suba (Das ist der GM, der die "Schwarz-gewinnt" These formuliert hat) und Jussupov/Dworetzki (positional chess).
Mit dieser Ausführung will ich nicht behaupten, dass es sich bei all diesen Büchern eigentlich nur um Abschriften anderer Autoren handelt, im Gegenteil. Nimzowitsch ist nun einmal der Begründer des Modernen Schachs!!
Wer demnach im Schach wirklich gut werden will, sollte mit Nimzowitsch beginnen, und sich erst dann mit den Thesen anderer Autoren befassen, die wirklich alle auf Nimzowitsch gründen!!
Praktischer Hinweis: Nicht alles was Nimzowitsch gesgt hat trifft auch wirklich zu ( vgl. zB Idee der Überdeckung). Man muss wirklich zugeben, dass sein Werk sehr dogmatisch ist, meine Spielstärke wurde nach der Lektüre des Werkes zuerst einmal etwas schwächer, weil ich ihm wahrscheinlich nicht kritisch genug gegenüber stand. Erst mit der Zeit beginnt man dann die Thesen wirklich zu verstehen und verbessert sein Schach damit sehr deutlich!
Watsons Werk ist eine sehr würdige Fortsetzung!!!! Eins der besten (Schach)Bücher die ich je gelesen habe!!!!
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Du hast meinen Post falsch verstanden :
Ich habe Nimzowitsch nicht abgewertet ( finde es sogar gut, dass du wohl genauso wie ich den Größen des Schachs Respekt zollst).
Wenn ich ein Buch lese, geht es mir aber mehr um den Inhalt als zu urteilen, welcher Autor es mehr verdient hat, sein Buch gelesen zu bekommen....
Die Logik, dass man beim Lernen mit denjenigen anfangen soll, die zuerst da waren, ist aber leider trotzdem ziemlich bestreitbar....
Ich traue heutigen ( im übrigen auch besseren) Spielern, die durch didaktische Fähigkeiten aus der Masse auch noch hervorstechen, nunmal eher zu, mir im Schach was beizubringen.
Dass die Ideen heutiger Autoren auf Nimzowitsch gründen ist leider auch nicht vollkommen korrekt.
Dass die 7. und 2. Reihe wichtig ist, hätte ich dir auch sagen können und wenn ich es jetzt 20 Jahre vor Nimzowitsch in ein Buch geschrieben hätte, würden diese Ideen immernoch nicht auf mir gründen, sondern auf vernünftigem Menschenverstand.
Andere Lehrbücher setzen nicht vorraus, dass man "Mein System" gelesen hat.
Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass es neber diesem Buch noch viele andere genauso lesenswerte gibt und dass all diese Bücher zu lesen ein bischen viel ist für Hobbyspieler wie uns .
thx
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 14 ( permalink)

03.02.2005, 09:06
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Aktiver
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Registriert seit: 12.2004
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Hallo zusammen,
hallo Scipio!
Du hast mich wohl ebenfalls etwas falsch verstanden :-(
Natürlich geht es mir auch um den Inhalt, nicht um den Autor des Buches (wo hast du dass eigentlich herausgelesen??)!
Natürlich sind die Bücher heutiger Autoren wirklich besser (sowohl in didaktischer als auch in sachlicher Hinsicht)!!!
Trotzdem nützt es zum allgemeinen Verständnis, wenn du den Zusammenhang zwischen älteren und neueren "Theorie-Meinungen" verstehst! In diesem Zusammenhang ist Nimzowitsch mit seinen beiden Werken wirklich hilfreich!!
Meine persönliche Erfahrung ist die, dass ich gerade aus dem Vergleich zwischen den älteren (durchaus oft falschen) Meinungen und den Analysen moderner Meister am meisten über Schach lerne, und dabei meine Spielstärke verbessere!
Erst neulich habe ich eine Analyse über eine Variante des Stauton-Gambits (1.d4 f5 2.e4 f:e4 3.Sc3 Sf6 4.Lg5 Sc6 5.d5 Se5 6.Dd4 Sf7 7.L:f6 e:f6 8.S:e4 g6 9.0-0-0 f5 10.Sg3 Lh6+ 11.Kb1 0-0 12.Sf3...Mit der Bewertung: Nicht schlecht für Weiß, die ich ihm leider abkaufte:-( ) in Nimzowitschs Buch "Praxis meines Systems" in einer Anmerkung zu einer Partie entdeckt (muss ich wohl beim ersten Mal überlesen, oder schon wieder vergessen haben). Einen Tag danach laufe ich genau derselben Variante über den Weg, diesmal allerdings in einem neueren Buch (Kindermann, Leningrader System, 2002). Kindermann bringt gerade an der Stelle, and der Nimzowitsch mit seiner Analyse endete die bärenstarke Verbesserung gegenüber früherer Partien: 12.... b5! mit Schwarzem Angriff ( z.B. Manöver Ta8-b8-b6-d6 mit Bauerngewinn!). So etwas prägt sich ein, das vergisst man nicht und man lernt einiges über die Entwicklung in Richtung "dynamisches Schach" (P.s.: Positionell darf man b5 ja getrost mit einem "?" versehen). Du hast schon recht, wenn du sagst, dass Nimzowitsch oft auch falsch lag!
Deiner Meinung bezüglich der 2. und 7. Reihe muss ich jedoch wiedersprechen! Nimzowitsch war der erste Spieler, der ausdrücklich betonte dass es einen Vorteil darstellt die 2. bzw. 7. Reihe zu besetzen! Schau doch einmal bei Philidor, Steinitz oder Tarrasch nach, von einer 7.Reihe steht da gar nichts! Dass dieses Strategem von anderen Meistern früher bereits angewendet wurde will ich nicht bezweifeln.
Ich denke aber dass auch Rowson {das ist kein Angriff auf den Schottischen GM, den ich als Schachschreiber und Spieler sehr schätze[P.S.: Kennst du NiC? Die veröffentlichen in jeder Ausgabe einen Artikel von ihm, in dem er eigene Partien sehr gut kommentiert vorstellt und zusätzlich auf mehr oder wenig aktuelle Schachliteratur eingeht-einfach lesenswert (5 von 5 Sternen)]} nicht der erste war, der den Fehler des "Denkens" im Schach erkannt hat. Trotzdem ist er der erste, der es explizit aufschreibt (Anm: N.Krogius hatte es in "Psychologie in Schach" ja bereits wage angedeutet, geht aber nicht genauer darauf ein.).
Dass man beim erlernen neuer Dinge nicht immer ausführlich auf die Geschichte zurückgreifen muss ist klar! Es hilft, wie oben erwähnt zum Verständnis, mehr aber auch nicht!
So, ich haben fertig, sorry für den langen Artikel, musste aber irgendwie sein
:-/
So far
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Geheimnisse der modernen Schachstrategie Beitrag # 15 ( permalink)

03.02.2005, 14:01
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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okay, ich gestehe ein, dass ich ein paar Aussage falsch gedeutet hatte und denke, ich verstehe jetzt, worum es dir geht ( im wesentlichen wohl um den Vergleich zwischen neuer und alter Theorie...)
Ich dachte mir, dass es dir sehr um den Autor geht, weil du geschrieben hattest, dass Nimzowitsch der erste war, der dies und das getan hat und Rowson beispielsweise oft Gedanken nur Wiedergegeben hat...
aber das haben wir ja geklärt 
Vielleicht blieb dir die Partie in Kindermann´s buch auch einfach so in Erinnerung  ....
es ist wahrscheinlich zumindest bei mir die einzigste Partie, die ich bis zum 20. Zug auswendig kenne ( als ehrenwerter Leningrader spieler ja auch ein Muss ^^)
NiC sagt mir leider nichts, eine englischsprachige Zeitschrift?
Lustig, dass du Krogius Buch ansprichst, das hab ich grad auch als
Bettlektüre  ( informatives, fast spannendes Buch, wer sich für Exmeister interessiert, aber schachlich glaub ich weniger förderlich ^^)...
Aber lustig, dachte das Buch ( das ich geschenkt bekommen hab von einem Nichtschachspieler ^^) kennt keine Sau 
Naja, wie dem auch sei, ich bleib dabei, dass mir "mein System" nicht gefällt, dafür anderen umso mehr 
thx
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