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29.01.2010, 00:13
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Forumsvollprofi
DWZ/Elo: DWZ ca. 1750
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Registriert seit: 08.2006
Beiträge: 219
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Die ewigen Verlierer...
Hey Leute,
nachdem ich mittlerweile eine Menge Schachzeug gelesen habe, kommt es mir so vor, als ob bestimmte Spieler überdurchschnittlich oft auf der Verliereseite stehen. Besonders bei "bedeutenden" Partien. (Damit meine ich entweder Opfer etlicher theoretischer Neuerungen oder Statist einer Glanzpartie des Gegners oder sie begehen einen groben Fehler, den ein renomierter Gegner lehrbuchhaft bestraft.)
Namen, die mir da spontan einfallen, sind: Gligoric, Milos, Lautier, Piket.
Ich glaube Ivanchuk wird sich bald dazu gesellen können. (Sobald z.B. Carlsen oder So eine Kollektion ihren besten Partien herausgeben  )
Ist euch das auch schon mal aufgefallen? Kennt ihr noch andere Spieler, die man dazu zählen könnte?
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29.01.2010, 10:33
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Super GM des Forums
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Registriert seit: 07.2008
Beiträge: 478
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Karpov ist komischerweise ziemlich oft auf der Verliererseite
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29.01.2010, 13:07
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Neuling
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Registriert seit: 09.2009
Beiträge: 3
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Zu Karpov fällt mir die Partie gegen Miles ein, inder er mit Weiß eine nicht sehr populäre Eröffnung aufs Brett bekam:
1.e4 a6
2.d4 b5
un so weita
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29.01.2010, 15:10
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Totaler Kenner
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Registriert seit: 11.2008
Beiträge: 164
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Sir George Alan Thomas ist in so gut wie jedem Kombinationsbuch mehrmals zu finden, meistens als Verlierer gegen Spieler wie Aljechin, Capablanca, Euwe, Lasker, etc.. Als einer der stärksten britischen Spieler der Zeit zwischen den Weltkriegen konnte er viele Partien gegen die Weltklasse-Spieler spielen.
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01.02.2010, 16:17
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1886/1876
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Registriert seit: 05.2007
Ort: Zu Hause
Beiträge: 77
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Dazu kann man eben nur sagen, wer viel spielt, verliert auch ein paar mehr Partien wie Durchschnittspatzer. Wenn wir diese Leute nicht hätten, wären andere nicht desto berühmter!
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08.02.2010, 21:33
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Schachjournalist
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Registriert seit: 02.2010
Beiträge: 280
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Ich meine in einer Zeitschrift mal den Begriff-Wassereimerträger-gelesen zu haben. Kurz, die guten Kunden. Suetin war bei Tal m.E. immer ein solcher. Allerdings kann man sich als guter Kunde unsterblich machen, indem man gegen Top-Leute in einer Jahrhundert-Partie sauber auf Falte gelegt wird.
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30.10.2010, 18:52
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2122/----
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Registriert seit: 08.2010
Ort: Hamburg
Beiträge: 87
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Ewige Verlierer (und ein Unbesiegbarer)
Moin,
zuerst ein etwas unqualifizierter Beitrag: Ich glaube der größte Patzer, Punktelieferant, Wasserträger oder wie auch immer ihr ihn nennen wollt, ist Herr N.N. - Der hat bisher noch alles verloren, taucht aber immer wieder auf.
Okay, das war jetzt nicht so der Brüller. Hmmm, mir fallen bei solchen Gelegenheiten komischerweise immer die Brüder Donald und Robert Byrne ein. Ich glaube das liegt daran, dass gleich beide das Pech hatten, in so genannten Jahrhundertpartien gegen R.J. Fischer verloren zu haben. Auch Pal Benkö geistert in meinem Kopf bei diesem Thema rum.
Bei den Engländern würde ich neben Sir George Alan Thomas auch noch Frederic Dewhurst Yates nennen.
Zum Abschluss noch eine kleine Anekdote über einen scheinbar Unbesiegbaren: In den späten 1920er Jahren war der mäßig begabte Schachspieler Malcolm Mally in jeder freien Minute im Manhattan Chess Club zu finden. Eines Tages kamen andere Mitglieder auf die Idee, ein Turnier zu organisieren, zu dem sie extra auch Mally einladen wollten, wobei sie verabredeten, dass alle gegen ihn verlieren sollten. Das 100%-Ergebnis dieses bösen Scherzes euphorisierte den offenbar etwas einfältigen Mann so sehr, dass noch ein zweites und sogar drittes Turnier dieser Art veranstaltet wurde und jeweils den gleichen Ausgang fand. Nun wähnte sich Mally so stark, dass er Herausforderungen an den amtierenden Weltmeister Aljechin sowie seine beiden Vorgänger Capablanca und Lasker schickte. Da er keine Antworten erhielt, zog sich Mally angeblich vom Schach zurück, weil er - so soll er geklagt haben - keine würdigen Gegner mehr fände!
In diesem Sinne: LG von der Waterkant.
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