außerdem ist es ein viel größeres land, wenn da dann die kinder schachspielen schon beigebracht bekommen und das beinahe unausweichlich wird, weil es professionell staatlich gemacht wird, dann ist das ja völlig klar. bei uns kanns die besten talente geben, wenn die nicht schon früh anfangen wird es ja immer schwerer ganz oben mitzuspielen.
"Die Popularität und Bedeutung des Schachs hatte in der UdSSR ein Ausmaß, dass für uns heute und besonders im Westen kaum vorstellbar ist. Nach der Oktoberrevolution 1917 wurde Schach als hervorragend geeignete Sportart für die Werktätigen der jungen Sowjetrepublik ausgesucht und gefördert. Schach war unpolitisch und konnte von jedermann überall gespielt werden. Die Verquickung von hohen Ämtern in der sowjetischen Führung mit dem Schach war dabei Tradition und von Anfang an gegeben."
" Schach wurde von Krylenko und der politischen Führung gefördert, um die vorherrschende Rolle und intellektuelle Führerschaft der Arbeiterklasse zu dokumentieren. Auch in Deutschland entstanden zu dieser Zeit, Mitte bis Ende der Zwanziger Jahre, im Zuge der Arbeiterbewegung zahlreiche Arbeiter-Schachvereine und es gab Besuche von Arbeiterschachgruppen aus Deutschland in der SU.
"Die Kommunisten vereinnahmten das Schach in Russland für ihre Zwecke und führten es schließlich international zur Weltspitze. Schach war allerdings schon zur Zarenzeit in Russland sehr populär gewesen, wovon nicht zuletzt das große Turnier von 1914 in St. Petersburg zeugt."
quelle anschauen lohnt sich....ist interessant und steht noch mehr drinn, paar nette bildchen...
übrigens:
wieso hat island eine so hohe gm durchschnittszahl?