Guten Tag Zusammen
Ich war gestern Ehrenschach-Schiedsrichter zwischen zwei Brüdern die sich nichts schenkten. Das Schachschpiel wurde schnell offensiv und die Figuren wurden weniger auf beiden Seiten. Dann kams zum Eklat: Der eine hatte König und noch 3-4 Bauern. Der Andere hatte König, Pferd und noch 2 Bauern. Alle Figuren komprimiert auf einen "Viertel" des Feldes. Plötzlich bemerkten wir, dass immer wieder die gleiche Spielsituation auftaucht. Der Spieler der noch das Pferd hatte,
könnte einen anderen Zug spielen, macht dies aber nicht, da er ihn sonst durch eine Unachtsamkeit verlieren würde. Ergo entscheidet er sich für die "Endlosschleife".
Nun der Matschentscheidende Punkt/Frage: Darf man das, immer bewusst "Endloszüge" fahren, obwohl man die Möglichkeit hätte, zwar zum Nachteil von einem, einen anderen Zug zu fahren?? Der eine behauptete, sein Computerprogramm lasse das nur dreimal zu - er müsse jetzt sein Pferd opfern...der andere verlangte ein Unentschieden...
Ich als Schiedrichter surfte wie ein Irrer im Internet und stolperte immer wieder über diese "Zugwiederholungsrgel", die aber keinen Aufschluss über unser Problem gab.
Bitte, liebe Schachfreunde, könnt ihr mir weiterhelfen, ich muss jetzt 12 Stunden später, das Maleur klären/ausbaden...

Gruss!
Michi!