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14.11.2011, 17:28
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Zitat:
Zitat von Gisibert
Spieler, die physisch nicht vor Ort sind, dürfen (hier bei uns) also nicht aufgestellt werden. Das Brett hätte also schon bei der Abgabe der Aufstellung als leer gemeldet und damit kampflos gewertet werden müssen.
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Ein "Leerlassen" eines Brettes kenne ich bisher in keiner mir bekannten TO.
Ich kenne es nur so, daß wenigstens eine Name eingetragen werden muß.
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14.11.2011, 22:34
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Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 122
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Zitat:
Zitat von hoppepit
Ein "Leerlassen" eines Brettes kenne ich bisher in keiner mir bekannten TO.
Ich kenne es nur so, daß wenigstens eine Name eingetragen werden muß.
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Hallo hoppepit,
in der BSV-Turnierordnung (Stand Juni 2010) steht unter "H Spezieller Teil" und "2 Mannschaftsmeisterschaft": H-2.6.3 Mannschaftsaufstellung
Alle Spieler, die beim Wettkampf zum Einsatz kommen sollen, müssen bei der Abgabe der Mannschaftsaufstellung anwesend sein. Die Bretter sind von den anwesenden Spielern von Brett 1 ab durchgehend zu besetzen. Tritt eine Mannschaft mit weniger Spielern an, so dürfen die Bretter nur von hinten nach vorne lückenlos freigelassen werden.
Die Folge ist in der Tat, dass kampflose Bretter in der Regel ohne Namensangabe freigelassen werden. Ist schließlich auch kaum anders machbar, da anwesende Spieler in den seltensten Fällen kampflos aufgeben und abwesende gar nicht erst aufgeschrieben (resp. offiziell aufgestellt) werden dürfen. 
Ich finde diese Regelung durchaus sinnvoll.
PS.: Womöglich dürfen abwesende Spieler zur Aufstellung (jeweils vom letzten Brett ausgehend, sonst hat das böse Konsequenzen) hinzugefügt werden, sind aber für die Aufstellung irrelevant. Das Brett gilt dann offiziell als freigelassen. Nebenbei: Was für einen Vorteil bietet es, wenn man abwesende Spieler aufschreibt und sie kampflos verlieren lässt?
PPS.: Der Vollständigkeit halber noch ein Passus aus den BSV-Turnierregeln, der die Frage Namensnennung explizit klärt: H-2.6
Eine Mannschaft besteht aus acht Spielern, die namentlich im Spielbericht genannt werden müssen. Ein Freilassen hinterer Bretter ohne Namensnennung ist zulässig.
Beste Grüße,
gisi
Geändert von Gisibert (14.11.2011 um 23:24 Uhr)
Grund: Ergänzung
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15.11.2011, 00:23
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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@gisi:
Ah, alles klar! Ich hatte Deine Bemerkung so verstanden, als dürfte man vorne ein Brett leerlassen.
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15.11.2011, 07:22
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1886/1876
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Registriert seit: 05.2007
Ort: Zu Hause
Beiträge: 77
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Zitat:
Zitat von Cpt. Bligh
Erstmal würde ich die Gegner fragen, wieso sie nicht mal 3 Tage vor dem Spieltermin sagen können, dass ein Brett freibleibt, dann hättest du dir nämlich was anderes vornehmen können in deiner Freizeit.
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Meldest du dich 5 Jahre vorher ab?
Abgesehen davon, dass da natürlich noch keine Termine bekannt sind, ist es einfach lächerlich, von einer gegnerischen Mannschaft Entschuldigungen zu verlangen, die ein einzelner Spieler zu verantworten hat … :-)
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15.11.2011, 07:37
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1886/1876
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Registriert seit: 05.2007
Ort: Zu Hause
Beiträge: 77
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Zitat:
Zitat von Gisibert
H-2.6
Eine Mannschaft besteht aus acht Spielern, die namentlich im Spielbericht genannt werden müssen. Ein Freilassen hinterer Bretter ohne Namensnennung ist zulässig.
Beste Grüße,
gisi
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„Ist zulässig“ heißt nicht „muß“! :-)
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16.11.2011, 01:35
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Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 122
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Zitat:
Zitat von Wolfgang01
„Ist zulässig“ heißt nicht „muß“! :-)
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Hallo Wolfgang,
was meinst Du damit?
Bei uns hier im Badischen Schachverband kann nicht auf fehlende Spieler gewartet werden, die Mannschaften haben 30 min. Zeit, geschlossen zu beginnen, die dann noch fehlenden Spieler können nicht mehr in den schon begonnenen Mannschaftskampf einsteigen. Strenger noch: Sobald die Aufstellung abgegeben wurde, ist sie nicht mehr veränderbar.
Ich könnte dazu schon Anekdoten erzählen (bin selbst als Mannschaftsführer tätig), das würde hier aber zu weit führen. 
Insofern wäre bei uns der vorliegende Fall nicht erst entstanden und die dem Threadersteller aufgenötigte Wartezeit also überflüssig gewesen. Es gibt übrigens auch im Schach sowas wie Fairness und wenn man sicher weiß, dass jemand nicht kommt (da im Urlaub), ist es schon - selbst wenn das durch die Turnierordnung formell gedeckt sein sollte - arg daneben, den betroffenen Gegner vor dem leeren Brett festzuhalten.
Regeln sind für die Spieler und einen sportlichen wie reibungslosen Ablauf des gemeinsamen Sports vorhanden und nicht etwa dazu geschaffen worden, andere zu piesacken.
Wenn mir jemand so käme, würde ich das durchaus persönlich nehmen.
gisi
Geändert von Gisibert (16.11.2011 um 01:47 Uhr)
Grund: Ergänzung
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17.11.2011, 07:15
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1886/1876
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Registriert seit: 05.2007
Ort: Zu Hause
Beiträge: 77
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Zitat:
Zitat von Gisibert
Hallo Wolfgang,
was meinst Du damit?
Bei uns hier im Badischen Schachverband kann nicht auf fehlende Spieler gewartet werden, die Mannschaften haben 30 min. Zeit, geschlossen zu beginnen, die dann noch fehlenden Spieler können nicht mehr in den schon begonnenen Mannschaftskampf einsteigen. Strenger noch: Sobald die Aufstellung abgegeben wurde, ist sie nicht mehr veränderbar.
Ich könnte dazu schon Anekdoten erzählen (bin selbst als Mannschaftsführer tätig), das würde hier aber zu weit führen. 
Insofern wäre bei uns der vorliegende Fall nicht erst entstanden und die dem Threadersteller aufgenötigte Wartezeit also überflüssig gewesen. Es gibt übrigens auch im Schach sowas wie Fairness und wenn man sicher weiß, dass jemand nicht kommt (da im Urlaub), ist es schon - selbst wenn das durch die Turnierordnung formell gedeckt sein sollte - arg daneben, den betroffenen Gegner vor dem leeren Brett festzuhalten.
Regeln sind für die Spieler und einen sportlichen wie reibungslosen Ablauf des gemeinsamen Sports vorhanden und nicht etwa dazu geschaffen worden, andere zu piesacken.
Wenn mir jemand so käme, würde ich das durchaus persönlich nehmen.
gisi
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Ich meine damit, dass man eben doch einen Namen hinschreiben kann, aber nicht muß. „Ist zulässig“ ist demnach ein „Kann-Regel“.
Bei uns in Bayern und soviel ich noch weiss aus Hessen, gibt es noch die Regel über eine Stunde Karenzzeit. D.h. wenn ein Spieler 45 Minuten später eintrifft, muß er mit einer Bedenkzeit spielen, die um diese 45 Minuten verkürzt ist.
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17.11.2011, 12:05
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Kenner
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Registriert seit: 02.2006
Beiträge: 122
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Hallo Wolfgang,
Zitat:
Zitat von Wolfgang01
Ich meine damit, dass man eben doch einen Namen hinschreiben kann, aber nicht muß. „Ist zulässig“ ist demnach ein „Kann-Regel“.
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ach so, habe mich nur gewundert, dass Du das wiederholst, weil es steht ja schon da.
Im BSV wurde die Karenzzeit verkürzt und überhaupt sind hier die Mannschaftskämpfe recht streng reglementiert, man kann als Mannschaftsführer kaum noch taktieren, alles muss strikt nach Rangliste aufgestellt und Bretter von hinten aus freigelassen werden.
Man kann endlos darüber streiten, ob solch strenge Regeln letztlich mehr Schaden als Nutzen bringen, gerade weil unfaire Leute immer Mittel und Wege finden, um solche Regeln zu umschiffen. Von mir aus müsste das nicht dermaßen durchreglementiert sein, ich kann damit leben, wenn Mannschaften mal die ersten und mal die letzten Bretter stark machen. Das hat eine eigene Dynamik (man kann es ja selber genauso machen) und von daher hat sowas auch einen gewissen Reiz.
Anders gesagt: Nur nach Rangliste aufstellen ist recht langweilig. Genug gemosert. Ist hier ohnehin die falsche Stelle dafür. 
Viele Grüße,
gisi
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