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03.01.2007, 21:39
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Aktiver
DWZ/Elo: 1881
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Registriert seit: 08.2005
Ort: Lindau
Beiträge: 44
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Blitzschach
Bei einem Blitzschachturnier in Österreich ergaben sich zwei Streitfälle (nun gehe ich davon aus, dass sich zwischen Deutschland und Österreich zwar die Bedenkzeiten, aber nicht die Regeln unterscheiden):
(1) Ein Spieler hat nur noch den König. Sein Gegner zieht mit einen Bauern auf das Umwandlungsfeld und setzt eine Dame mit der falschen Farbe ein, dann drückt er die Uhr. Danach bemerkt er seinen Fehler und will die Dame gegen eine der richtigen Farbe auswechseln. Sein Gegner reklamiert.
Der Schiedsrichter entscheidet auf Remis: Unmöglicher Zug, aber der Gegner hat nicht mehr genug Material zum Matt setzen.
(Eigentlich hätte er ja jetzt wieder Material zu Matt setzen ...)
War die Entscheidung richtig?
(2) Ich setze meinen König ins Schach, stöhne wegen dieser Blödheit auf (und mache damit meinen Gegner auf die Regelwidrigkeit aufmerksam), bemerke aber, dass bei ihm mittlerweile die Zeit abgelaufen ist und reklamiere auch dies. Mein Gegner meint, ich habe eigentlich durch mein Verhalten den Verlust reklamiert (was prinzipiell auch stimmt, ich hatte zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen, dass seine Zeit abgelaufen war).
Wir einigten uns schnell auf Remis, der erste Streitfall (eine Runde früher) hatte bereits eine uneingeplante halbe Stunde gekostet.
Aber nehmen wir an, wir wären beide verbissen gewesen: Wie hätte der Schiedsrichter dann urteilen müssen?
Bitte teilt mit, ob Eure Antwort eine subjektive Meinung darstellt (Motto: "So sollte es meiner Meinung nach sein") oder ob es sich um die Sicht eines Schiedsrichters handelt.
Mit freundlichen Grüßen vom Bodensee
Holger Lassahn
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03.01.2007, 22:11
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Hallo Holger,
hier meine Gedanken zu Deinen Fragen aus Sicht eines Schiedsrichters:
zu 1:
Die Entscheidung das SR halte ich für richtig und nachvollziehbar.
zu 2:
Das ihr euch auf ein Remis geeinigt habt erspart den Ärger! Aber ein SR hätte in dieser Situation nie auf Remis entscheiden können.
Du schreibst nicht, ob Du nach Deinem offensichtlich regelwidrigen Zug schon die Uhr gedrückt hattest oder nicht?! Falls nicht, ist der Zug nicht abgeschlossen und Dein Gegner kann nicht reklamieren. Gewinn für Dich wegen Zeitüberschreitung des Gegners.
Falls die Uhr schon gedrückt wurde, sieht der Fall anders aus! Dann kann Dein Gegner zurecht reklamieren und den Gewinn beanspruchen. Dein "verzweifeltes Stöhnen" tut hier allerdings überhaupt nichts zur Sache. Kommt aber dann drauf an, wer zuerst reklamiert. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben! 
Ich hatte mal als SR bei einem Blitzturnier auch einen Fall, der für Gesprächsstoff sorgte. Spieler A hat die Figur in der Hand um seinen Gegner matt zu setzen. In dem Moment ruft Spieler B "Zeit"!! Jetzt ging die Diskussion los. "A" behauptet "Matt" geht vor "Zeit". Ist im Prinzip richtig, nur hatte er den Zug, der zum Matt führt noch nicht ausgeführt (Figur abgestellt und losgelassen). Somit meine Entscheidung als SR: Gewinn für Spieler B.
Geändert von hoppepit (03.01.2007 um 22:27 Uhr)
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03.01.2007, 22:37
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Aktiver
DWZ/Elo: 1881
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Registriert seit: 08.2005
Ort: Lindau
Beiträge: 44
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Hallo Peter,
klare Sache: ich hatte die Uhr bereits gedrückt.
Jedoch: Mein Gegner hat ja noch nicht reklamiert, aber seine Uhr ist abgelaufen. Die einzige "Reklamation" (darüber könnte man sich jetzt streiten, ob dies eine Aufgabe war oder nicht, ich hatte so was allerdings nicht gesagt) war mein "Gestöhne".
Holger
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03.01.2007, 22:57
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Hallo Holger,
so wie ich das sehe, gewinnt in eurem Fall derjenige, der zuerst reklamiert. Sollte es natürlich keine "Zeugen" geben und es steht Aussage gegen Aussage, kommt selbst ein SR ins Schwimmen! Bei A ist das Blättchen gefallen und B hat offensichtlich einen regelwidrigen Zug gemacht. Welche Entscheidung soll er nun treffen?!
Salomonische Lösung ist vermutlich die Einigung auf remis oder eine Wiederholung der Partie, dauert +- 10 min., eine Diskussion ist wahrscheinlich viel länger!!
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04.01.2007, 00:27
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alter Hase
DWZ/Elo: 1802
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Registriert seit: 08.2006
Ort: Erlangen
Beiträge: 192
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Hallo,
Zitat:
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Zitat von hoppepit
zu 2:
Das ihr euch auf ein Remis geeinigt habt erspart den Ärger! Aber ein SR hätte in dieser Situation nie auf Remis entscheiden können.
Du schreibst nicht, ob Du nach Deinem offensichtlich regelwidrigen Zug schon die Uhr gedrückt hattest oder nicht?!
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Moment, in Anhang C der FIDE-Regeln heißt es:
Zitat:
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Zitat von FIDE-Regeln
3. Ein regelwidriger Zug ist vollständig abgeschlossen, sobald die Uhr des Gegners in Gang gesetzt worden ist. Daraufhin, bevor er selbst seinen Zug ausführt, ist der Gegner berechtigt, den Gewinn zu beanspruchen.
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Somit hat er kein Reklamationsrecht mehr.
Mit freundlichen Grüßen
Klaus
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04.01.2007, 12:30
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Zitat:
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Zitat von klaus74
Hallo,
Moment, in Anhang C der FIDE-Regeln heißt es:
Somit hat er kein Reklamationsrecht mehr.
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Sorry, ich verstehe nicht ganz, worauf du dich da jetzt beziehst?!
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04.01.2007, 17:01
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Forumsvollprofi mit Prädikat
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 243
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Willi Knebel hat in seinen Regelfragen auch mal einen vergleichbaren Fall behandelt (Anhang C.3 Gewinnreklamation im Blitzschach vom 30.03.2002) und kam zu der Quintessenz, dass im Zweifelsfall gilt: "Nur wer am Zug ist, hat Rechte; wer nicht am Zug ist, ist rechtlos!"
Wenn also nicht klar ist, wer zuerst reklamiert hat, zählt die Reklamation des Spielers, der am Zug ist.
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04.01.2007, 17:35
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Zitat:
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Zitat von Garfield
Willi Knebel hat in seinen Regelfragen auch mal einen vergleichbaren Fall behandelt (Anhang C.3 Gewinnreklamation im Blitzschach vom 30.03.2002) und kam zu der Quintessenz, dass im Zweifelsfall gilt: "Nur wer am Zug ist, hat Rechte; wer nicht am Zug ist, ist rechtlos!"
Wenn also nicht klar ist, wer zuerst reklamiert hat, zählt die Reklamation des Spielers, der am Zug ist.
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Kann schon sein, aber auch wenn ich Willi Knebel da teilweise widerspreche. Wenn ein Spieler Gewinn wegen Zeitüberschreitung reklamiert, ist er meistens in dem Moment nicht am Zug, da sein Gegner ja überlegt.
In einem solchen Fall kann das "Reklamationsrecht" ja wohl kaum ruhen!!
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04.01.2007, 18:37
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GM des Forums
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Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 449
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Zitat:
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Zitat von hoppepit
Kann schon sein, aber auch wenn ich Willi Knebel da teilweise widerspreche. Wenn ein Spieler Gewinn wegen Zeitüberschreitung reklamiert, ist er meistens in dem Moment nicht am Zug, da sein Gegner ja überlegt.
In einem solchen Fall kann das "Reklamationsrecht" ja wohl kaum ruhen!!
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Stimmt, dann muß man sagen, mit dem Fallen des Blättchens hat man ebenfalls kein "Zugrecht", also können wieder beide reklamieren. Bin ich froh, daß ich nur "nichtneutraler" Schiedsrichter bin
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01.03.2007, 21:15
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Kenner
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Registriert seit: 03.2006
Beiträge: 122
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Das mit dem zuerst Reklamieren ist Nonsens. Wenn bei einer Blitzpartie beide Platten gefallen sind gewinnt auch nicht der der zuerst reklamiert. Ich denke das in einem Solchen Fall der verliert der den irregulären Zug macht. Die Zeitüberschreitung ist in diesem Fall nicht relevant. Bei Mattstellungen gilt die Zeitüberschreitung schließlich auch nicht. Es ist also so was auf dem Brett passiert ist relevanter als das was daneben passiert.
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02.03.2007, 17:15
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Forumsvollprofi mit Prädikat
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 243
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Der Vergleich hinkt aber, denn was passiert, wenn beide Spieler in einer Blitzpartie die Zeit überschreiten, ist in den FIDE-Regeln eindeutig festgelegt (wer es nachlesen möchte: Artikel C2 i.V. mit Artikel B9).
In dem gegebenen Fall hingegen liegen zwei Gewinnreklamationen vor (ZÜ nach Artikel C2 i.V. mit Artikel B8 und regelwidriger Zug nach Artikel C3), die jede für sich berechtigt wäre. Allerdings kann natürlich nur eine anerkannt werden, und nirgendwo in den Regeln steht, welche Vorrang genießt.
Geurt Gijssen äußert übrigens in seiner aktuellen chesscafe-Kolumne (dritte Frage) die Ansicht, dass in einem solchem Fall die Reihenfolge der Ereignisse über das Ergebnis entscheidet, d.h. wenn die Zeitüberschreitung eindeutig vor dem regelwidrigen Zug vorlag, hat die Reklamation der ZÜ Vorrang, erfolgt diese direkt nach dem regelwidrigen Zug, so wird die Reklamation des regelwidrigen Zuges anerkannt.
Problematisch wird es natürlich, wenn nicht klar ist, was zuerst geschehen ist.
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02.03.2007, 17:33
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Zitat:
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Zitat von Garfield
Geurt Gijssen äußert übrigens in seiner aktuellen chesscafe-Kolumne (dritte Frage) die Ansicht, dass in einem solchem Fall die Reihenfolge der Ereignisse über das Ergebnis entscheidet, d.h. wenn die Zeitüberschreitung eindeutig vor dem regelwidrigen Zug vorlag, hat die Reklamation der ZÜ Vorrang, erfolgt diese direkt nach dem regelwidrigen Zug, so wird die Reklamation des regelwidrigen Zuges anerkannt.
Problematisch wird es natürlich, wenn nicht klar ist, was zuerst geschehen ist.
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...klingt alles logisch und würde ich als SR auch so entscheiden. Wenn natürlich nicht nachweisbar ist "was war zuerst" ist meiner Meinung nach eine Remiswertung oder auch eine Wiederholung der Partie möglich.
Geändert von hoppepit (02.03.2007 um 17:36 Uhr)
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01.04.2007, 15:36
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Forumsvollprofi
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Registriert seit: 12.2004
Beiträge: 225
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hätte auch noch mal eine blitzfrage:
geht matt vor plättchenfall, oder kann ich zeit reklamieren, wenn der gegner den mattzug (im sinne figur setzen) noch nicht ausgeführt hat?
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01.04.2007, 17:44
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1671 / ----
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Heimbach-Weis (NR)
Beiträge: 275
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Zitat:
Zitat von hwarangdo
hätte auch noch mal eine blitzfrage:
geht matt vor plättchenfall, oder kann ich zeit reklamieren, wenn der gegner den mattzug (im sinne figur setzen) noch nicht ausgeführt hat?
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Ja, Matt geht vor Blättchenfall!! Der Zug muß allerdings ausgeführt (Figur gesetzt und losgelassen) sein. Danach darf das Blättchen fallen, da Matt die Partie sofort beendet, gilt übrigens genauso bei Patt!
Sorgt nur häufig für Streitfälle, wenn nicht ganz klar ist, wer zuerst war!
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01.04.2007, 23:33
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 05.2006
Beiträge: 51
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Zitat:
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Wenn bei einer Blitzpartie beide Platten gefallen sind gewinnt auch nicht der der zuerst reklamiert
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...ich denke aber doch
...beim blitzen schon
ist schon oft genug vorgekommen, dass bei beiden die zeit abgelaufen war und es erst ein paar züge später von einem spieler bemerkt wurde.
in einer langen partie ist das jedoch nicht so. da hat der verloren, dessen zeit zuerst um war.
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