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30.06.2006, 02:37
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Etikette beim SChachspiel
Es gibt keine wirklichen Regeln um festzustellen was eine Störung ist oder nicht.
Ich hab gelesen das Tal immer sehr schnell gezogen hat und das die Gegner mitunter veranlasst hat selbst schnell zu ziehen, und dabei krasse Fehler gemacht haben. Ich probierte es neulich in einem Open aus, hatte einen 400 DZW schwereren Gegner und versuchte ihn einzuschüchtern, dass er denkt ich sei Morphys Erbe oder sowas. Die Eröffnung blitze ich normalerweise immer runter, da es mir fragwürdig erscheint länger nachzudenken ob ich auf d4 d5 spielen soll, da ich es sowieso ziehen werde. Doch da ging ich einen schritt weiter und zog sehr schnell, was meinen gegner dazu bewog auch schnell zu ziehen. SChwups hatte ich im Endspiel zwei Läufer gegen einen Turm, doch es wurde nur remis. Manchmal zog ich auch erst dann als er gerade dabei war aufzustehen.
Obwohl ich dadurch DZW gewonnen habe weiss ich nich so recht ob ich sowas wiederholen sollte.
Wo is die Grenze zwischen erlaubten und wirklich fiesen unerlaubten Psychotricks??
Ein anderer Fall
Ich kam gegen einen Vereinskameraden im selben Turnier mit Vorteil aus der Eröffnung heraus. Er dachte 10 Minuten über einen Zug nach, führte ihn aus und sagte dann für mich sehr gut hörbar "Mist" und schüttelte den Kopf über den Zug. Ich sah das die Qualle von ihm weg war, aber bevor ich zog sah ich einen wirksamen Zwischenzug der mich zwei Bauern gekostet hätte. Ich wusste das es sich dabei um eine fiese Masche gehandelt hat, die ich von meinen Vereinskameraden nich erwartet hätte, zog einen soliden Zug und sagte dann für alle gut hörbar: Keine Psychotricks bitte
Wieder obige Frage: Wo ist die grenze zwischen erlaubt und unerlaubt???
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30.06.2006, 03:12
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Solange man den Gegner nciht wirklich stört, ist auch kaum etwas verboten. Solche Art von ,,Tricks`` sind aber eher albern.
Jeder darf so schnell ziehen wie er will, wenn man sich von der Geschwindigkeit der gegnerischen Züge gestört fühlt, ist das ein Problem was man mit sich selbst klären sollte. Wenn ein Gegner immer wartet, bis man aufstehen will, ist das auch sein Ding, soll er doch, dann bleib ich eben sitzen.
Aber dieses Gerede zwischendurch ,,Mist`` oder ,,Oh nein`` hab ich auch schon öfter erlebt. Wie affig das ist, wenn so ein dummes Kind seinen Turm einstellt, den man offensichtlich nicht schlagen kann und sich dann extra auffällig an den Kopf fast und angestrengt laut ,, so ein Mist`` vor sich hinzuflüstern versucht. Ich hab dafür kein Verständnis, was soll sowas. Und außerdem, verstehen solche Leute nicht, dass man durch sowas nur extra aufmerksam wird? Mich regt sowas auf und mehr als ein ,,dummer Junge`` fällt mir dazu nicht ein. (unausgesprochen natürlich). Am besten man ignoriert sowas einfach.
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30.06.2006, 11:15
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2177/2059
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Registriert seit: 04.2006
Ort: Schweiz [Solothurn]
Beiträge: 101
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Ich finde solche Sachen einfach nur peinlich! 
Das mit dem Vereinskolege. Bist du sicher das er gesehen hat das das gewinnen der Qualler gar nicht gut ist? Sonst würde ich ihn nämlich nicht Vereinskamerad nennen!
Mfg florian
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30.06.2006, 13:13
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Zitat:
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Zitat von Schachwurst
Ich kam gegen einen Vereinskameraden im selben Turnier mit Vorteil aus der Eröffnung heraus. Er dachte 10 Minuten über einen Zug nach, führte ihn aus und sagte dann für mich sehr gut hörbar "Mist" und schüttelte den Kopf über den Zug. Ich sah das die Qualle von ihm weg war, aber bevor ich zog sah ich einen wirksamen Zwischenzug der mich zwei Bauern gekostet hätte. Ich wusste das es sich dabei um eine fiese Masche gehandelt hat, die ich von meinen Vereinskameraden nich erwartet hätte, zog einen soliden Zug und sagte dann für alle gut hörbar: Keine Psychotricks bitte
Wieder obige Frage: Wo ist die grenze zwischen erlaubt und unerlaubt???
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Das war dann nicht zufällig in der Solinger-Open, du spielst nicht zufällig bei Schiefbahn und saßt dabei nicht zufällig am Brett neben mir, oder? War da n ähnlicher Fall.
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30.06.2006, 22:53
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jo anscheinend aber wer bissu dn?
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30.06.2006, 23:31
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2052 / 2053
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Registriert seit: 02.2005
Ort: Wuppertal
Beiträge: 567
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Ich hab dem Jan-Phillip am Sonntag Morgen n Remis abgeluxt und wollte mir von dir nicht sagen lassen, dass Ponziani von Tarrasch widerlegt ist
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30.06.2006, 23:36
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habsch mia schon gedacht das du das bist^^
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29.07.2006, 12:55
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Sehr Aktiver
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Registriert seit: 05.2006
Beiträge: 51
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...
ich seh absolut nichts verwerfliches darin den gegner durch "schnelles ziehen" zu versuchen aus dem konzept zu bringen
da sind wir wieder auf der viel diskutierten "psychologie-schiene"
ich spiele selber ziemlich langsam und mag es überhaupt nicht wenn mein gegner schnell spielt
sowas macht den eindruck, als wisse der gegner ziemlich genau was er tut, und man selber ist verunsichert (also, ich jetzt als der langsame und der andere als der schnelle)
außerdem verunsichert es einen vielleicht, wenn man nur noch eine stunde auf der uhr hat, und der gegner noch anderthalb stunden.
auch wenn es mich persönlich stören mag, das mein gegner schnell spielt, so ist das vollkommen ok von meinem gegner.
früher habe ich mich wirklich sehr von so einer spielweise mitreissen lassen und habe auch dementsprechend viele fehler gemacht.
gegen solche gegner hilft erfahrung und ruhe.
was "psychologie" allgemein angeht, so alte ich es übrigens auch nicht für schlimm, vor einem spiel "tief zu stapeln"
grenzwertig finde ich es, einen eigenen zug mit "mist" zu kommentieren.
und zwar deswegen, weil wärend einer partie nicht gesprochen werden soll, zumindest nicht über das spiel.
ich sehe einen unterschied darin "auf dem brett" eine falle zu stellen und darin einen gegner "verbal" auf eine falsche fährte zu führen.
ich find es zwar nicht wirklich schlimm, wenn jemand sowas macht (einen besoners dreisten fall hatte ich auf dem letzten sekt oder selters turnier), aber solche leute verlieren sehr viel sympathiepunkte bei mir.
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29.07.2006, 17:44
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Neuling
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Registriert seit: 07.2006
Beiträge: 3
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Zitat:
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Zitat von Schachwurst
Es gibt keine wirklichen Regeln um festzustellen was eine Störung ist oder nicht.
Ich hab gelesen das Tal immer sehr schnell gezogen hat und das die Gegner mitunter veranlasst hat selbst schnell zu ziehen, und dabei krasse Fehler gemacht haben. Ich probierte es neulich in einem Open aus, hatte einen 400 DZW schwereren Gegner und versuchte ihn einzuschüchtern, dass er denkt ich sei Morphys Erbe oder sowas. Die Eröffnung blitze ich normalerweise immer runter, da es mir fragwürdig erscheint länger nachzudenken ob ich auf d4 d5 spielen soll, da ich es sowieso ziehen werde. Doch da ging ich einen schritt weiter und zog sehr schnell, was meinen gegner dazu bewog auch schnell zu ziehen. SChwups hatte ich im Endspiel zwei Läufer gegen einen Turm, doch es wurde nur remis. Manchmal zog ich auch erst dann als er gerade dabei war aufzustehen.
Obwohl ich dadurch DZW gewonnen habe weiss ich nich so recht ob ich sowas wiederholen sollte.
Wo is die Grenze zwischen erlaubten und wirklich fiesen unerlaubten Psychotricks??
Ein anderer Fall
Ich kam gegen einen Vereinskameraden im selben Turnier mit Vorteil aus der Eröffnung heraus. Er dachte 10 Minuten über einen Zug nach, führte ihn aus und sagte dann für mich sehr gut hörbar "Mist" und schüttelte den Kopf über den Zug. Ich sah das die Qualle von ihm weg war, aber bevor ich zog sah ich einen wirksamen Zwischenzug der mich zwei Bauern gekostet hätte. Ich wusste das es sich dabei um eine fiese Masche gehandelt hat, die ich von meinen Vereinskameraden nich erwartet hätte, zog einen soliden Zug und sagte dann für alle gut hörbar: Keine Psychotricks bitte
Wieder obige Frage: Wo ist die grenze zwischen erlaubt und unerlaubt???
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29.07.2006, 18:40
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Sehr erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2317
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Registriert seit: 05.2006
Beiträge: 92
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Die Grenzen legt der Schiedsrichter fest.(wie beim Fussball  )
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