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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 1 ( permalink)

05.04.2006, 13:57
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Echter Kenner
DWZ/Elo: 1842
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 139
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Wann ist Mitschreibpflicht ?
Mal ne Frage an alle Experten ! 
Wann eigentlich muss man in einer Turnierpartie mitschreiben? Ich habe in einem offenen Turnier schon einmal erlebt, dass mein Gegner die Eröffnung beinahe komplett runtergeblitzt hat ohne mitzuschreiben. Er hat bestimmt sechs Züge lange nur gezogen und sofort die Uhr gedrückt, ohne meine oder seine Züge mitzuschreiben. Erst als ich ihn eindringlich darauf hinwies, dass er die Züge mitschreiben müsse, hat er sich bequemt und den Stift tatsächlich benutzt.
Frage: Muss jeder Zug, genauer, jeder Halbzug mitgeschrieben werden? Oder darf man seinen Zug sofort ausführen, nachdem der Gegner einen gemacht hat? Und weiß jemand wo die Regel dazu steht?
Chlodwig http://www.chlodwig.com
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 2 ( permalink)

05.04.2006, 14:11
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Zitat:
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Zitat von Chlodwig
Frage: Muss jeder Zug, genauer, jeder Halbzug mitgeschrieben werden? Oder darf man seinen Zug sofort ausführen, nachdem der Gegner einen gemacht hat? Und weiß jemand wo die Regel dazu steht?
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Hi Chlodwig,
das ist alles in den FIDE-Regeln festgelegt: Artikel 8: Die Aufzeichnung der Züge
8.1 Im Laufe der Partie ist jeder Spieler verpflichtet, seine eigenen Züge und die seines Gegners auf korrekte Weise aufzuzeichnen, Zug für Zug, so klar und lesbar wie möglich, in algebraischer Notation (Anhang E), auf dem für das Turnier vorgeschriebenen "Partieformular". Es ist verboten, Züge im Voraus aufzuschreiben, es sei denn, der Spieler reklamiert remis nach Artikel 9.2 oder 9.3. Ein Spieler darf, wenn er es wünscht, auf den Zug seines Gegners antworten, bevor er ihn aufzeichnet. Er muss seinen eigenen vorangegangenen Zug aufzeichnen, bevor er einen neuen macht. Beide Spieler müssen ein Remisangebot auf dem Partieformular aufzeichnen (Anhang E.13).
Falls es einem Spieler nicht möglich ist, die Partie aufzuzeichnen, kann er einen für den Schiedsrichter akzeptablen Assistenten einsetzen, um die Züge zu notieren. Seine Bedenkzeit wird vom Schiedsrichter angemessen angepasst.
8.2 Das Partieformular muss vom Schiedsrichter die ganze Partie hindurch gesehen werden können.
8.3 Die Partieformulare sind Eigentum des Turnierveranstalters.
8.4 Wenn ein Spieler in einer Zeitperiode zu irgendeinem Zeitpunkt weniger als fünf Minuten Restbedenkzeit hat, ist er nicht verpflichtet, die Anforderungen von Artikel 8.1 zu erfüllen. Dies gilt nicht, wenn er pro Zug mindestens 30 zusätzliche Sekunden zu seiner Bedenkzeit hinzugefügt bekommt. Nachdem ein Fallblättchen gefallen ist, muss der Spieler seine Aufzeichnungen sofort, vor Ausführung eines Zuges auf dem Schachbrett, vollständig nachtragen.
Und dann kommen noch ein paar Spezialfälle. Fazit: Dein Gegner kann direkt auf Deinen Zug antworten (ohne mitschreiben), aber er muß seinen alten Zug aufgeschrieben haben, bevor er einen neuen zieht!
Cheers,
LowScore
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 3 ( permalink)

05.04.2006, 14:15
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Was passiert, wenn ich keine Lust habe mitzuschreiben oder es vergessen habe. Auf was darf der Gegner dann reklamieren?
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 4 ( permalink)

05.04.2006, 14:22
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Zitat:
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Zitat von luna llena
Was passiert, wenn ich keine Lust habe mitzuschreiben oder es vergessen habe. Auf was darf der Gegner dann reklamieren?
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Gute Frage! Es läuft dann so wie immer bei Unstimmigkeiten: der Gegner darf reklamieren beim Schiedsrichter. Dieser weist den Gegner dann auf seine Mitschreibepflicht hin, verwarnt ihn, gibt Zeitstrafen oder Zeitboni, ... was ein Schiedsrichter halt so darf. Als betroffener Spieler kannst Du echt nur beim Schiri das "Nicht-Mitschreiben" reklamieren, was der Schiri dann macht ist seine Sache.
Also: Uhr anhalten, Schiri rufen.
Beim Vereinsturnier oder der Mannschaftsmeisterschaft der Kreisklasse B in Hintertupfing wird das alles natürlich hinfällig wegen fehlenden Schiri. Da bleibt eben nur: Gegner zum Mitschreiben auffordern und bei krassem Verstoß Protest einlegen oder so...
Cheers,
LowScore
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 5 ( permalink)

05.04.2006, 19:19
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Aktiver
DWZ/Elo: ca.1980/2060
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Registriert seit: 10.2005
Ort: Norddeutschland
Beiträge: 44
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Zitat:
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Zitat von LowScore
Beim Vereinsturnier oder der Mannschaftsmeisterschaft der Kreisklasse B in Hintertupfing wird das alles natürlich hinfällig wegen fehlenden Schiri. Da bleibt eben nur: Gegner zum Mitschreiben auffordern und bei krassem Verstoß Protest einlegen oder so...
Cheers,
LowScore
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Beim Vereinsturnier, wo man unter Freunden ist, wird sich wohl kaum jemand deswegen muckieren ...
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 6 ( permalink)

05.04.2006, 19:40
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Echter Kenner
DWZ/Elo: 1842
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Registriert seit: 02.2004
Beiträge: 139
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Zitat:
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Beim Vereinsturnier oder der Mannschaftsmeisterschaft der Kreisklasse B in Hintertupfing...
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Wenn in Hinterdingsbums jemand nicht mitschreibt, würde ich ihn fragen, ob wir nicht besser Halma spielen sollten. 
Chlodwig http://www.chlodwig.com
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 7 ( permalink)

17.04.2006, 00:24
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Schachjournalist
DWZ/Elo: 1500
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Paderborn
Beiträge: 276
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50 Zug Regel
Hallo,
meine Frage, wie ist das mit der 50 Zug Regel,wenn z.b beide Spieler
weniger als 5 Min Bedenkzeit auf der Uhr haben (keine mitschreib pflicht mehr)
und ein schwieriges Endspiel z.b weiß König schwarz König,Springer,Läufer
wie soll man beweisen ob schon 50 Züge geschehen sind?
oder kann man wie auf nen Bierdeckel striche machen 
Gruß
Martin.B
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 8 ( permalink)

17.04.2006, 12:24
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Kenner
DWZ/Elo: ~1700
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 115
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@Martin.B:
Bei solchen Fällen sollte der Schiedsrichter mit aufschreiben, so hab ich das jedenfalls in Errinnnerung.
Bis denn
ciedan
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Wann ist Mitschreibpflicht ? Beitrag # 9 ( permalink)

17.04.2006, 16:58
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Einsteiger
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Registriert seit: 04.2006
Beiträge: 10
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Zitat:
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Zitat von ciedan
@Martin.B:
Bei solchen Fällen sollte der Schiedsrichter mit aufschreiben, so hab ich das jedenfalls in Errinnnerung.
Bis denn
ciedan
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warum schreibt dann nicht immer nur der schiedsrichter???
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17.04.2006, 17:25
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Zitat:
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Zitat von Scaramanga
warum schreibt dann nicht immer nur der schiedsrichter???
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Weil ein Schiedsrichter beim Schach für viele Partien gleichzeitig zuständig ist...die Spieler sind also auf sich allein gestellt, und nur bei Problemen / Streitfällen / Ausnahmesituationen rufen sie den Schiedsrichter an ihr Brett.
Cheers,
LowScore
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17.04.2006, 22:07
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beinahe ein Schachjournalist
DWZ/Elo: 2025
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 254
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bei solchen endspielen wird nicht mitgeschrieben. der schwächere spieler kann, sofern er weniger als 2 minuten auf der uhr hat, remis reklamieren. falls die stellung auf dem brett theoretisch remis ist (z.B. K + T gegen K + S), so kann der Schiedsrichter die Partie direkt remis geben. Ist die Partie jedoch gut gewinnbar (sprich kein theoretisches remis), so kann der schiedsrichter die partie weiterlaufen lassen und seine entscheidung auf das ende der partie aufschieben. falls nun der stärkere spieler seine stellung nicht verbessern kann sondern nur herumzieht (und somit auf zeit spielt), so kann der schiedsrichter die partie remis geben, weil der stärkere spieler nur auf zeit gespielt hat.
bitte korrigiert mich, falls ich falsch liege.
/edit: 50-züge-regel gilt nur solange die züge von mitspielern aufgeschrieben wird
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24.04.2006, 10:53
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Einsteiger
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 12
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50züge regel + Artikel 10.2
Hallo Werte Schachfreunde,
Mitgeschrieben muss für gewöhnlich bei Langzeitpartien, diese beginnen soweit ich mich erinnern kann ab 60 Minuten?. Es kann natürlich sein dass ein Verband dies anders auslegt oder dass in einem Turnier nicht mitgeschrieben werden muss jedoch kann es dann sein, dass dieses nicht zur DWZ-Auswertung eingereicht werden kann.
Zur 50-Züge regel möchte ich hinzufügen, dass man diese nur nachweisen kann wenn eine vollständige Notation vorhanden ist, man kann in Zeitnot sicherlich striche machen, jedoch stellen diese keine richtige Notation dar.
Zur Frage weshalb nicht nur ein Schiedsrichter mitschreibt .. die Frage sollte sich eigentlich von selbst erübrigen, stellt Euch blos mal ein Turnier mit 200 Spielern vor, dann würden 100 Schiedsrichter benötigt.
Stellt Euch ein WM-Qualifikationsturnier vor bei dem ca. 400 Spieler daran beteiligt sind ... hier würden dann 200 INTERNATIONALE Schiedsrichter benötigt. Es gibt kein Nest aus dem lauter Schiedsrichter kommen ;-)
Zum Artikel 10.2 der Fide-Regeln möchte ich sagen, dass ein Schiedsrichter einen solchen Antrag durchaus auch ablehnen kann.
Und die Aussage, dass der "schwächere" Spieler Remis beantragen kann ist so nicht ganz richtig. Denn innerhalb der letzten zwei Minuten der Endphase kann gem. Art. 10.2 Remis beantragt werden, unabhängig davon ob man der Stärkere oder der Schwächere ist.
Viele Grüße
ElCampeon
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24.04.2006, 11:09
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Kenner
DWZ/Elo: ~1700
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 115
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Mahlzeit,
Zitat:
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Zitat von ElCampeon
Und die Aussage, dass der "schwächere" Spieler Remis beantragen kann ist so nicht ganz richtig. Denn innerhalb der letzten zwei Minuten der Endphase kann gem. Art. 10.2 Remis beantragt werden, unabhängig davon ob man der Stärkere oder der Schwächere ist.
Viele Grüße
ElCampeon
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aber es ist doch einfacher für den Stärkeren z. B. in einem K+T gegen K+S Endspiel ein Remis zu erzwingen, er muß nur seinen Turm verlieren  .
bis denn
ciedan
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24.04.2006, 11:12
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Zitat:
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Zitat von ElCampeon
Zur Frage weshalb nicht nur ein Schiedsrichter mitschreibt .. die Frage sollte sich eigentlich von selbst erübrigen, stellt Euch blos mal ein Turnier mit 200 Spielern vor, dann würden 100 Schiedsrichter benötigt.
Stellt Euch ein WM-Qualifikationsturnier vor bei dem ca. 400 Spieler daran beteiligt sind ... hier würden dann 200 INTERNATIONALE Schiedsrichter benötigt. Es gibt kein Nest aus dem lauter Schiedsrichter kommen ;-)
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Ich zitiere die Fide-Regeln:
Zitat:
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8.5 a) Wenn gemäss Artikel 8.4 kein Spieler mehr mitschreiben muss, soll, wenn möglich, der Schiedsrichter oder ein Assistent anwesend sein und mitschreiben. In diesem Fall hält der Schiedsrichter, unmittelbar nachdem eines der Fallblättchen gefallen ist, die Uhren an. Daraufhin tragen beide Spieler ihre Aufzeichnungen unter Benutzung der Aufzeichnungen des Schiedsrichters oder des Gegners nach.
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In Mannschaftskämpfen sind nach beinahe 4 Stunden doch wohl so gut wie immer schon einige Partien beendet, so dass jemand, der seine Partie beendet hat die Rolle des Schiri-Assistenten übernehmen kann. In einem kleinen Open sollte dies auch nicht das Problem sein...
Bei einem internationalen Turnier muss die Turnierleitung halt dafür sorgen, dass genug Turnierhelfer da sind, wobei es auch wohl weniger als 200 sein werden.
Gruß
Der_Stratege
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24.04.2006, 12:19
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Einsteiger
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 12
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naja
Ein Schiri Assistent muss von einem Schiedsrichter dazu ernannt werden. Des is die eine Sache, und den FM/IM/GM xy will ich sehn der bei einem anderen mitschreibt in Bundesligapartien ^^ ich denke die haben da was anderes zu tun.
Darüber hinaus steht in den Fide Regeln dass nach Möglichkeit ein Schiedsrichter mitschreiben sollte. Ein Schiedsrichter der bei einem Turnier mit Leitet, hat auch anrecht auf eine Vergütung, wenn also bei einem Schachturnier mehrere Schiedsrichter vorhanden sein müssen um im Falle einer Zeitnotphase beider Spieler mitschreiben zu können, so müssen diese auch auf kosten des jeweiligen Verbandes verpflegt und vergütet werden. Naja, bei 1-2 Schiedsrichtern mag dass ja noch gehen, aber bei 20 und mehr?
Nicht zu vergessen ist, dass es mehrere Schachturniere gibt, und dann so viele Schiedsrichter zu finden, die an den betroffenen tagen Zeit haben, die an dem Tag nicht selbst spielen und die noch dazu Lust und Laune haben dauernd nen Tag mit Schiedsrichtersein zu verbringen, naja, des werden sehr sehr wenige.
Grüße
ElCampeon
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