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29.07.2005, 04:03
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Neuling
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Registriert seit: 07.2005
Beiträge: 9
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dwz_formel
kann mir jemand sagen , was die formel für die ausrechnung der dwz ist??
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29.07.2005, 08:14
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Totaler Kenner
DWZ/Elo: 1700-1800
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Registriert seit: 11.2004
Ort: Münsterland
Beiträge: 159
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So einfach läßt sich das nicht erklären - insbesondere die Erstberechnug. Die Folgeberechnung bei vorhandener DWZ hab ich in einem anderen Thread schon mal versucht zu erklären.
Die Wertungsordnung kann unter http://schachbund.de/dwz/wo/index.html nachgelesen werden.
Ein DWZ-Rechner der recht genau sein soll ist zu finden unter http://www.isewase.de/index.php
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29.07.2005, 17:52
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Neuling
DWZ/Elo: Bauerndiplom
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Registriert seit: 07.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 6
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Hallo,
ich lese in diesem Forum schon eine Weile mit.
Dieser Thread hat mich jetzt dazu gebracht mich auch mal anzumelden,
denn mich plagt schon länger eine DWZ-Frage:
Soweit ich verstande habe, funktioniert die DWZ relativ.
Man erhält also seine DWZ relativ zu den Gegnern, gegen die man spielt.
Wie hat aber der erste Schächer seine DWZ bekommen, als noch keiner eine hatte?
Das läßt sich natürlich auf die Anderen Wertungssysteme wie ELO übertragen.
Woher kam also die erste Wertungszahl?
Viele Grüße
Sven
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30.07.2005, 15:59
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Aktiver
DWZ/Elo: <2000/2120
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Registriert seit: 03.2005
Ort: Salzgitter
Beiträge: 32
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Moin,
noch so ein Henne-Ei-Problem. Die ersten beiden ELO-Zahlen wurden seinerzeit von Noah auf der Arche mitgenommen  Aber im Ernst: wie die ersten ELOs ermittelt wurden, kann ich nicht sagen. Die DWZ wurden 1991 im Zuge der Umstellung vom Ingo- auf das DWZ/ELO-System aus den bereits vorhandenen Ingozahlen umgerechnet. Wie die ersten Ingozahlen berechnet wurden, kann man im Buch "Das Elo-System" von Zöfel/Glenz aus dem Jahre 1992 nachlesen:
Zitat:
Ausgangspunkt für sämtliche späteren Ingo-Zahlen war das „Große Meisterturnier" von Essen im Februar/März 1947. Mit einem frei gewählten Turnierniveau von 56 erzielten die folgenden zwölf Meister als die „Creme" des damaligen deutschen Schachs folgende Punkte und erste Ingo-Zahlen:
Code:
Rang Name Punkte % 50-% Ingo-Zahl
1 Kieninger, Georg 8.0 73 -23 33
2 Unzicker, Wolfgang 7.5 68 -18 38
3 Dr. Lange, Wilfried 7.0 64 -14 42
4 Wildschütz, Theo 6.5 59 -9 47
5 Heinicke, Herbert 6.0 55 -5 51
6 Rellstab, Ludwig 5.5 50 0 56
7 Elsas, Hans-Georg 5.5 50 0 56
8 Hönlinger, Baldur 4.5 41 +9 65
9 Malitzki, Albert 4.5 41 +9 65
10 Ernst, Wilhelm 4.0 36 +14 70
11 Rautenberg, Wilhelm 3.5 32 +18 74
12 Sämisch, Fritz 3.5 32 +18 74
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Geändert von kleineme (30.07.2005 um 16:06 Uhr)
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30.07.2005, 22:02
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Turnierspieler-Autor
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Dresden
Beiträge: 183
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Ich kenn die genaue DWZ-Formel, is aber etwas kompliziert. Was zahlt ihr mir denn, wenn ich euch die sage?
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30.07.2005, 22:24
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Zitat:
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Zitat von Eric Jahr
Ich kenn die genaue DWZ-Formel, is aber etwas kompliziert. Was zahlt ihr mir denn, wenn ich euch die sage?
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Sehr konstruktiv, alle Achtung! Hier ist die gesamte DWZ-Formel erläutert, mit allem drum und dran. Viel Spaß!
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30.07.2005, 22:34
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Das Ingo-System war einfach geiler.
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30.07.2005, 23:30
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Turnierspieler-Autor
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Registriert seit: 04.2004
Ort: Dresden
Beiträge: 183
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Zitat:
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Hier ist die gesamte DWZ-Formel erläutert, mit allem drum und dran. Viel Spaß!
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Ja, aber das liest sich doch kein Mensch alles durch,oder? Ich habs euch in 5 Minuten erklärt, na wie wärs  ?
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31.07.2005, 13:10
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Neuling
DWZ/Elo: Bauerndiplom
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Registriert seit: 07.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 6
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Ich weiß jetzt schon genug.
Die DWZ stammt also von Ingo ab ;-)
Vielen Dank
Sven
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31.07.2005, 16:57
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Aktiver
DWZ/Elo: <2000/2120
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Registriert seit: 03.2005
Ort: Salzgitter
Beiträge: 32
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Moin,
Zitat:
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Zitat von prantello
Die DWZ stammt also von Ingo ab ;-)
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dazu darf ich noch mal das oben erwähnte Buch zitieren:
"Der Wegbereiter des neuzeitlichen schachlichen Wertens war Anton Hößlinger (1875 - 1959), ein Bayer, der das „Ingo-System" - benannt nach seiner Heimatstadt Ingolstadt - 1948 einführte."
Zitat:
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Zitat von Sweet[SAINT]
Das Ingo-System war einfach geiler.
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Dann solltest du vielleicht zum chinesischen Schach wechseln, denn da werden noch Ingozahlen verwendet: Xiangqi-Ingoliste
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31.07.2005, 20:35
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Ich interessiere mich für diverse Brettspiele : Dame, Go, Othello, Halma nur für chinesisches Schach nicht.
Und warum?
Einfach nur aus dem Grund, weil es mich anwiedert, irgendwelche dämlichen Schnipsel mit kryptischen Zeichen als "Figuren" zu benutzen; dies gilt für Shogi allerdings auch. Und ich bin nicht der einzige westliche (Schachspieler) der so denkt. Und es wird sich auch nicht ändern, da die Chinesen in dieser Hinsicht sehr verbohrt sind.
Siehe auch Interview bei Chessbase.com.
Ich finde es komisch, daß ein stochastisches System existiert, welches eine Reichtweite, von 0 bis ungf. 3000 besitzt, und von 0-700 DWZ existieren parktisch keine Spieler. Oder hat von euch schon jemand einen Spieler mit DWZ 300 gesehen? Der Bereich von 0 - 700 macht ungefähr 25% vom Gesamtkontingent aus, welcher praktisch nicht existiert.
Das Buch von Glenz besitze ich übrigens und halte es für sehr gut.
Die Ausgangsdefinition ist, daß ein Spielstärken - Klassenunterschied dadurch definiert ist, daß der stärkere Spieler 75% holt, bei einer ELO/DWZ Differenz von 100 Punkten.
Aber es müssen noch irgendwo Schwachpunkte im mathematischen Modell existieren.
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31.07.2005, 21:13
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1561
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Bad Kissingen
Beiträge: 1.130
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Ich glaube, ich habe schon mal bei einem Jugendturnier jemanden gesehen, der hatte 1 DWZ (und weniger geht nicht). Aber sowas ist sicherlich - da stimme ich mit dir überein - sehr selten.
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31.07.2005, 21:17
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Neuling
DWZ/Elo: 1504
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Registriert seit: 07.2005
Ort: Meusegast (bei DD)
Beiträge: 4
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nur mal so: ich wurde damals mit etwa 500 eingestuft. aber hey, wie bitteschön bekommt man eine DWZ von 1??!!
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01.08.2005, 00:16
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Aktiver
DWZ/Elo: <2000/2120
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Registriert seit: 03.2005
Ort: Salzgitter
Beiträge: 32
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Moin,
es ist heutzutage gar nicht mehr so leicht, eine DWZ unter 700 zu bekommen  Bis 2001 gab es jede Menge Spieler in diesem Bereich, aber da z.B. jüngere Jugendliche bei ihrem ersten Turnier häufig nur auf solche Spieler trafen, kamen immer mehr schlechte Zahlen zustande. Daher wurden zum 1.1.2001 alle Zahlen unter 1300 zum Teil deutlich angehoben, aus 1 wurde z.B. 800.
Heute werden laut Wertungsordnung alle Einstiegszahlen unter 800 anhand der Formel Rn = 700 + (Ri / 8) korrigiert, wobei Ri die erste provisorisch auf unter 800 berechnete Zahl ist, siehe WO 4.7.4. Desweiteren werden Verschlechterungen für Spieler unter 1300 durch einen sogenannten Bremszuschlag abgefedert, siehe WO 4.9.2. Daher gibt es heute nur noch wenige Spieler in diesem Bereich.
@Sweet[SAINT]
Ich gebe dir recht, dass das Chessbase-Interview nicht unbedingt sehr geeignet ist, westliche (Schachspieler) für das chinesische Schach zu interessieren. Aber aus dem Interview mit EINEM amerikanischen Professor chinesischer Herkunft zu schliessen, dass DIE Chinesen in dieser Hinsicht sehr verbohrt wären, ist doch wohl ein wenig weit hergeholt.
Die Chinesen spielen seit Jahrhunderten mit Spielsteinen (aka "dämliche Schnipsel"), auf denen die chinesischen Schriftzeichen (aka "kryptische Zeichen") für die Figuren aufgemalt sind, warum sollte man als Europäer daran rütteln? Die Chinesen haben damals, als sie begannen, sich mit dem westlichen Schach zu beschäftigen, auch nicht gefordert, dass man bitte erst auf ihr System umzustellen habe. Das wäre dann sicher verbohrt zu nennen gewesen, und man hat heute nicht unbedingt den Eindruck, dass die Chinesen von unseren Figuren angewidert wären.
Ich gebe dir recht, dass die Schriftzeichen eine Anfangshürde darstellen, die man überwinden muss. Aber wie du der oben geposteten Ingorangliste entnehmen kannst, bin ich nicht der einzige westliche (Schachspieler), der imstande war, die Bedeutung der maximal 14 Schriftzeichen innerhalb kurzer Zeit zu verinnerlichen. Im übrigen musst du auch als westlicher (Schachspieler) einmalig "kryptische Zeichen" lernen, bevor du dir in Büchern und Zeitschriften Diagramme anschauen kannst, denn da werden ja normalerweise keine Fotos der Figuren abgebildet. Und wenn du gar nicht damit zurecht kommst, dann kannst du auf Servern wie clubxiangqi.com oder kurnik.org sogar auswählen, ob du mit chinesischen oder europäisierten Figuren spielen willst.
Aber es wird ja zum Glück niemand gezwungen, welches Brettspiel auch immer zu spielen, ich wollte hier nur deine sehr einseitig voreingenommene Sichtweise nicht unwidersprochen stehen lassen...
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