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Glücklicherweise wurde 1916 dank der familiären Beziehungen ein adoptives Heim für Waisen in der benachtbarten Tschechoslowakei gefunden.
Klingt wie die Computerübersetzung einer japanischen Gebrauchsanweisung. Über die "Nachtbar" ist ihr Rechtschreibprogramm nicht gestolpert. Die Tschechoslowakei gab es 1916 noch nicht.
Zu der Begegnung, die er sicher gegen den gealterten Aljechin gewonnen hätte, kam es allerdings nicht...
Wie kommen Sie denn auf diese Behauptung? Sonst präsentieren Sie doch immer Bilanzen, wer gegen wen wie oft gespielt hat. Hier nicht. Warum? Weil es nicht zu Ihrer Geschichtsklitterung passt. Von 1931 bis 1938 haben Aljechin und Flohr 12 Turnierpartien gegeneinander gespielt, von denen Aljechin 5 gewonnen hat und 7 remis endeten. Kein einziger Sieg für Flohr. Aber einen WM-Kampf hätte 1937 Flohr "sicher" gewonnen??!
Ich verrate Ihnen kein Geheimnis, wenn ich Ihnen mitteile, dass Flohr einfach keinen Sponsor gefunden hat, um die Mittel für den WM-Kampf aufzubringen. Schließlich hat Flohr sich durch sein katastrophales Abschneiden beim AVRO-Turnier (4,5 aus 14, 9 Remisen, kein einziger Sieg!) selbst aus dem Rennen um einen WM-Kampf gebracht. (Der "gealterte" Aljechin erzielte immerhin 50 %.)
Im Grunde hatte er sich ab 1948 offiziell vom aktiven Schach zurückgezogen.
Trotzdem hat er noch 1950 am Kandidatenturnier teilgenommen. Geben Sie sich doch bitte mehr Mühe beim Abschreiben aus Wikipedia.
Geändert von HMarkus (09.05.2011 um 17:55 Uhr)
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