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Hallo Frank,
sehr schöne Geschichte, mit dazu passenden und ansprechenden Bildern garniert. Man merkt geradezu, dass Schach ein uraltes Spiel ist, das sowohl sachlich und gerecht anmutet, andererseits aber auch menschliche Grausamkeit verkörpern kann.
Makaber ist die Geschichte jedenfalls, die menschliche Schwäche wird vom Herrscher (der angeblich frei ist von Zorn) pseudorational bestraft: keine Pferde mehr, also kein Bedarf an den Kriegern. Daraus folgt aber nicht etwa die Entlassung aus dem Dienst, sondern die Tötung. Als sei ein anderes Urteil völlig undenkbar. Allein die Verurteilen - resp. einer hiervon - entkommt diesem (aus meiner Sicht durchaus zornigen und rachsüchtigen) Kalkül, indem er seine Menschlichkeit aufs Spiel setzt.
Es grüßt,
gisi
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