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01.12.2008, 22:32
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Einsteiger
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Registriert seit: 10.2008
Beiträge: 12
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Doping im Schach?
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01.12.2008, 22:51
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 2024/2061
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Registriert seit: 09.2006
Beiträge: 236
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einfach lächerlich.
und warum das ganze? weil sich ne hand voll leute einbildet schach olympisch machen zu müssen. aber machen wir uns nix vor SCHACH IST NUNMAL KEINE SPORTART.
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01.12.2008, 23:07
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Ass des Forums
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Registriert seit: 02.2007
Beiträge: 318
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Schach ist und sollte offiziell Sport bleiben. Schließlich wollen wir Fördergelder.
Erst kürzlich ist Schach zum Bsp. hier offiziell Sport "geworden". Ich denke solch einen Förderstatus sollten wir nicht riskieren.
Aber sicherlich sinnvoll Lobbyarbeit bei den Anti-Doping-Regelungen zu machen.
Geändert von RemieM (01.12.2008 um 23:13 Uhr)
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01.12.2008, 23:17
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Aktiver
DWZ/Elo: 1985 / 2027
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Registriert seit: 08.2008
Ort: Kiel (Schleswig-Holstein)
Beiträge: 41
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Hallo Schachfreunde,
also ich kann mir dieses Fluchtverhalten, von unserem GM-Iwantschuk nur durch einen Mißerfolg während der Olympiade-2008 in Dresden, von Ihm erklären.
Denn ich glaube nicht an einen Doping-Fall in der heutigen Profi-Schachwelt!
Dem erfahrenen Schachspieler sollte doch bekannt sein, dass solche Methoden zu keinem realen Erfolg bei diesem geistreichen Spiel verhilft.
Ich habe nämlich meine ganz persönliche Erfahrung durch Alkohol-Missbrauch bereits gemacht!!
Alkoholmissbrauch ist eine ganz schlimme Sucht!
Leidensgenossen können sich unter meiner E-Mail.Addy hier bei mir melden...   
Geändert von Peter Patzer (02.12.2008 um 00:52 Uhr)
Grund: No-Doping
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01.12.2008, 23:36
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: 2053
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Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
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Ist das jetzt der erste "bekannte" Schachspieler, der dieses Problem hat?
**********
Mir ist nur ein völlig absurder Fall mit einer österr. Kaderspielerin bekannt....
( die die Kontrollore am Sonntag als Spinner ihrer Tür verwiesen hat )
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01.12.2008, 23:47
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Zitat:
Zitat von RemieM
Schach ist und sollte offiziell Sport bleiben. Schließlich wollen wir Fördergelder.
Erst kürzlich ist Schach zum Bsp. hier offiziell Sport "geworden". Ich denke solch einen Förderstatus sollten wir nicht riskieren.
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Das kann man bald knicken. Der ganze Traum von "Schach wird olympisch" ist sowas von naiv und realitätsfern. Daran ändern auch die lächerlichen Doping-Regeln im Schachbund nichts.
Ich zitiere mal eine aktuelle Memo des Vizepräsidenten des DSB:
Zitat:
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Zitat von Prof. Dr. Hans-Jürgen Hochgäfe
Schwerpunkt der Beratung der Interessengemeinschaft Nichtolympischer Verbände war die Fördersystematik für den nichtolympischen Spitzensport in den Jahren 2010 – 2012. Die Förderungswürdigkeit der Sportverbände wird durch den DOSB anhand von 7 Kriterien festgestellt, die alle gleichzeitig erfüllt sein müssen. Diese Kriterien wurden abgeleitet aus den Richtlinien für die Aufnahme neuer Verbände in den DOSB.
Kriterium 7 lautet:
- Die Ausübung der Sportart muss durch eine eigene, sportartbestimmende motorische Aktivität des Sportlers gekennzeichnet sein, die nicht überwiegend in der Bewältigung technischen, motorgetriebenen Geräts besteht. Diese eigenmotorische Aktivität liegt insbesondere nicht vor bei Denksport-, Geschicklichkeits- und Glücksspielen, Bastel-, Funk-, Computer - und Modellbautätigkeiten.
Der als Gast anwesende Vertreter des DOSB, Herr Michael John, erklärte auf meine entsprechende Frage, dass er entgegen anderen Bemerkungen (z.B. durch NOV-Sprecher Gunter Fahrion in einem Brief an DOSB-Präsident Dr. Bach vom 29.09.2008) keinen Ermessensspielraum für den Deutschen Schachbund sieht. Er gab die Empfehlung, da die Entscheidung über die Förderung beim BMI liegt, dass der Deutsche Schachbund durch politische Lobbyarbeit diese Entscheidung vielleicht beeinflussen könne.
Es wurde betont, dass die Mitgliedschaft im DOSB nicht von der Förderungswürdigkeit berührt wird.
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Soviel zum Thema Schach ist Sport. 
Geändert von Gast4694 (01.12.2008 um 23:49 Uhr)
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02.12.2008, 00:00
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Ist doch auch alles Quatsch, ich finde es richtig, dass er sich geweigert hat eine Probe abzugeben. Hätte der gute Mann ein Leben voller Sporttherapeuten, Dopingkontrollen und erzwungenen Entblößungen führen wollen, wäre er aufs Fahrrad gestiegen.
Solange niemand betrügt, sprich den PC, andere Spieler oder Literatur zur Hilfe nimmt, soll man die Leute in Ruhe lassen.
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02.12.2008, 00:23
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
DWZ/Elo: 2053
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Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
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Zitat:
Zitat von Cpt. Bligh
Ist doch auch alles Quatsch, ich finde es richtig, dass er sich geweigert hat eine Probe abzugeben. Hätte der gute Mann ein Leben voller Sporttherapeuten, Dopingkontrollen und erzwungenen Entblößungen führen wollen, wäre er aufs Fahrrad gestiegen.
Solange niemand betrügt, sprich den PC, andere Spieler oder Literatur zur Hilfe nimmt, soll man die Leute in Ruhe lassen.
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Natürlich ist es inhaltlich Unfug - es gibt kein (wirksames) Doping im Schach!
- im Sinne von: irgendeine Substanz, die man verabreicht, deren positive Effekte die negativen überwiegen.......
Ich denke, dass die meisten Schachspieler, die sich mit dem Thema beschäftigen, mit mir darin übereinstimmen, dass es keine solche Substanz gibt (mir zumindest ist nicht einmal gerüchtehalber eine bekannt).
Dafür stehen ein Haufen allgemein gesundheitsgefährdender und/oder körperlich leistungssteigernder Substanzen auf dem Index (der ja für körperbetonte Sportarten erstellt wurde).
Da das Regelwerk des IOC von der FIDE (und afaik allen angeschlossenen Landesverbänden) akzeptiert wurde, schwant mir nichts Gutes für den armen Iwantschuk.
Ist wie ein klingelndes Handy während der ersten Züge (wen juckts? - aber die Regeln....  )
- oder (zumindest in Österreich) ein verweigerter Alkotest als Fußgänger ....
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02.12.2008, 14:56
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Totaler Kenner
DWZ/Elo: 2369
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Registriert seit: 11.2008
Ort: Duisburg
Beiträge: 153
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Also so ganz kann ich die hier vorherrschende Meinung, daß Dopingkontrollen im Schach grundsätzlich Quatsch sind, nicht teilen. Natürlich gibt es im Schach keine Mittel, die im klassischen Sinne intelligenzsteigernd wirken, also aus einem Durchschnittsklugen ein Genie machen. Aber es gibt Mittel, welche hochgradig konzentrationssteigernd wirken, was gerade im Weltklassebereich einen großen Wettbewerbsvorteil bedeutet.
Ich erinnere mich da an eine Anekdote aus der Zeitschrift Schach (vor etlichen Jahren), in der jemand eine diesbezügliche Erfahrung geschildert hat. Dieser jemand war als Sekundant für einen Weltmeister tätig und durch wohl ununterbrochene tagelange Analysetätigkeit völlig übermüdet. Dann kam jemand auf ihn zu und gab ihm eine Pille mit der Anmerkung, daß dies auch die Astronauten nehmen würden. Nachdem er die Pille geschluckt hatte, war die Müdigkeit völlig verschwunden und es ging ihm so, als wäre sie nie dagewesen.
Wie gesagt, meines Erachtens gibt es sehr wohl Mittel im Schach, die Dopingcharakter haben und ggf. auch genommen werden würden. Das Problem ist nicht, daß die Problematik auf die Agenda der Funktionäre gelangt ist, sondern wie mit der Problematik umgegangen wird.
Zum einen ist es sicher streitbar, ob es Sinn macht die für andere Sportarten gültige Dopingliste 1:1 zu übernehmen. Zumal z.B. Amphetamine wohl kaum einen spielstärkefördernden Effekt ausüben dürften. Zum anderen darf es nicht zu solchen Vorfällen wie mit der österreichischen Spielerin kommen, so etwas ist einfach grotesk.
Die m.E. ohne Zweifel existente Problematik müsste von Seiten der Verbände und Funktionäre viel besser kommuniziert werden und vor allen Dingen empathischer mit umgegangen werden. Man sollte bei Verstössen berücksichtigen, daß das Problembewusstsein in Bezug auf Doping bei den meisten Schachspielern noch nicht vorhanden ist.
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21.12.2008, 14:37
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Kenner
DWZ/Elo: Best:2440-IM
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Registriert seit: 10.2007
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Meine Lieben ...Gerade jetzt wird viel Blödsinn verbreitet über Schach & Doping. Daher hab ich eine Replik zu einem "widersinnigen" Artikel der deutschen Schachlegende R.Hübner bei Chessbase.de für Euch verfasst. http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=8493 Doping hin oder her, ich versteh R. Hübners Beitrag nicht ganz, da er Schach nun nach über 50 J. eigener Aktivität weniger als Sport betrieben hat?!
Meine Erfahrung ist folgende: eine 5-7 Std. harte Partie erfordert teilweise weitaus mehr als ein Halb- od. Marathonlauf 20 od. 42 KM, mental oder sogar physisch. Ich verehre R.Hübner teilweise, aber diese Aussagen sind absoluter Humbug...
(Harry N.Pillsbury)
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21.12.2008, 17:55
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Forumsprofi
DWZ/Elo: ~2100
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Registriert seit: 08.2006
Ort: Sachsen (Keis Chemnitz)
Beiträge: 204
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Warum sollte der gute Mann vor einer Kontrolle fliehen, wenn er nichts zu verbergen hatte?! Auch im Schach ist doping möglich, eben mit diesem bereits erwähnten Konzentrationsfördenten Mittel (Dazu zählen, wenn ich nicht irre einige Opiate). Ich finde, dass solche Kontrollen, wie sie in allen anderen Sportarten auch gemacht werden, auch für unser gutes altes Schachspiel nicht falsch sein können und meine sogar, dass man im Schach ebenfalls, bei solch großen Wettkämpfen eine Kontrolle machen sollte.
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21.12.2008, 18:27
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Totaler Kenner
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Registriert seit: 09.2005
Beiträge: 167
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Zitat:
Zitat von Angie
Natürlich ist es inhaltlich Unfug - es gibt kein (wirksames) Doping im Schach!
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Dazu gabs erst kuerzlich einen sehr guten Artikel drueber: http://www.zeit.de/2008/52/M-Doping
Wenn man die Konzentrationsfähigeit steigern kann (gerade bei Menschen bei denen diese schwach ist),
kann man die Spielstärke sicherlich steigern.
Google mal Ritalien oder Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung.
Diese Medikamente kann man auch bei "Gesunden" einsetzen.
Man kann - ob man sollte, ist wieder eine ganz andere Geschichte.
MfG
Geändert von dirad (21.12.2008 um 18:34 Uhr)
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21.12.2008, 18:50
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Sehr Aktiver
DWZ/Elo: 2012
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Registriert seit: 12.2008
Beiträge: 58
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Zitat:
Zitat von Erathostines
Warum sollte der gute Mann vor einer Kontrolle fliehen, wenn er nichts zu verbergen hatte?!
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Laut seiner eigenen Aussage erkannte er den Mann nicht als Kontrolleur.
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21.12.2008, 20:37
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Totaler Kenner
DWZ/Elo: 2369
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Registriert seit: 11.2008
Ort: Duisburg
Beiträge: 153
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Was Ivanchuk betrifft: Ich persönlich glaube bei ihm nicht an Doping; daß er sich dem Kontrolleur entzogen hat lag wohl vielmehr daran, daß er nach seiner Niederlage gegen Kamsky psychisch von der Rolle war, was bei ihm ja keine so große Seltenheit ist. Eine Spielsperre wäre in seinem Fall völlig überzogen.
Was das Thema Doping im Schach betrifft, so ist dazu folgendes auf chessbase zu finden: http://www.chessbase.de/nachrichten.asp?newsid=8493
Ein Auszug aus einem Leserbrief von Gerald Hertneck:
Zitat:
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Die zentrale Behauptung Hübners, dass "Die Auffassung von der Nutzlosigkeit von Dopingversuchen im Schach zur Steigerung der Verstandeskräfte allgemein anerkannt ist", dürfte jedoch wissenschaftlich nicht mehr haltbar sein. Tatsächlich liest man in letzter Zeit immer häufiger, dass Studenten (vor allem in Amerika) ihre geistige Leistung, zum Beispiel auch die Konzentrationsfähigkeit, durch Einnahme von Medikamenten steigern. Zwei Medikamente stehen dabei im Fokus: Modafinil und Ritalin. Zwar ist die Wirkungsweise dieser Substanzen im Gehirn von der Wissenschaft noch weitgehend unverstanden, und es liegen auch keine Daten zu Langzeitwirkungen vor, jedoch scheint der praktische Nutzen unbestritten zu sein, denn sonst würden die vermutlich nicht ganz billigen und auch nicht legalen Präparate nicht von bis zu 25% der Studenten eingenommen werden. Provokativ mag man daher Herrn Hübner fragen, wieso es mit den Mitteln der modernen Wissenschaft nicht möglich sein sollte, Medikamente zu entwickeln, die die Hirnleistung (Aufnahmefähigkeit, Konzentrationsfähigkeit, Merkfähigkeit usw.) steigern. Zumal das Gegenteil bereits mehr oder weniger erwiesen ist.
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22.12.2008, 21:43
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 12.2006
Beiträge: 426
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Ich hielte eine Sperre auch für bedauerlich.....
aber, wenn:
1) wirklich Mittel existieren, die "konzentrationsfördernd" und illegal sind, wird's mit "Verweigerern" schwer....
und
2) vom reinen Regelwerk ist die Sachlage wohl eindeutig: IOC sagt: "Probenverweigerung ist gleich wie gedopt!" - bei Erstvergehen 2 Jahre Sperre!
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