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09.01.2008, 09:13
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Neuling
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 6
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Schach und Konsumgifte
hatte mir schon lange überlegt, hier mal einen beitrag zu diesem thema zu posten, jetzt mach ichs wahr. 
(dies soll übrigens weder ein aufruf zum drogenkonsum sein, noch prahlerei! das thema interessiert mich nur einfach "brennend")
ich spiele gern schach und rauche gern cannabis. beides schon länger und auch in höheren dosen. seit ca. einem jahr widme ich mich dem schach wieder intensiver (habe in meinen teens intensiv gespielt, bin jetzt 30) und rauche weniger.
aufgefallen ist mir nun, wenn ich momentan beim schach rauche hat das einen unerwarteten einfluss auf mein spiel. ich spiele nämlich - von blitzpartien meist abgesehen, zeitnot ist bekifft nich so toll - weit stärker als sonst!
meine dwz liegt bei 1830 (im besagten letzten jahr allerdings um 50 punkte gestiegen) und ich habe in den letzten tagen drei remis gegen zwei verschiedene fide-meister mit elo 2350+ geholt. in zwei der drei partien hatte ich eine gewinnstellung die ich in zeitnot zum remis vergurkt hab.
(beweispartien kann ich gerne liefern)
beim googlen hab ich nun grade noch entdeckt, dass cannabis auf der dopingliste steht. allerdings mit diesem zusatz:
"Cannabis vermag indirekt leistungssteigernd zu wirken, indem es in tiefen Dosen leicht beruhigend wirkt. In einer gefährlichen Sportart kann der Konsum geringer Mengen eine leichte Enthemmung bewirken, sodass die Risikobereitschaft steigt. In den meisten Sportarten wirkt Cannabis jedoch eher leistungshemmend, da es die koordinativen Fähigkeiten verschlechtert und die Reaktionsfähigkeit herabsetzen kann. Somit führt es zu keiner direkten körperlichen Leistungssteigerung."
(schuldig fühl ich mich allerdings keineswegs, muss ich ehrlich sagen  )
tja, jetzt würde mich mal eure meinung dazu interessieren, am besten von leuten die aus erfahrung sprechen können.
Geändert von fianchettomitmilch (09.01.2008 um 09:19 Uhr)
Grund: typo
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09.01.2008, 10:42
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Klingt ja interessant. Ich habe zwar in beiden Bereichen Erfahrung, jedoch nicht zusammen. Bevor ich mich intensiv (sofern man das so sagen kann bei mir) mich anfing mit Schach zu beschäftigen, habe ich meinen Cannabiskonsum eingestellt und bin jetzt seit 10 Jahren "Rauchfrei". Allerdings kann ich mir das sehr gut vorstellen was du sagst. Cannabis wirkt ja bewußtseinserweiternd was durchaus gut in einer Schachpartie zu gebrauchen ist. Beispielsweise im Kombinations-, und/oder Positionsspiel.
Gibt es also doch ien Doping für's Gehirn und das gemeine Schachvolk?! 
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09.01.2008, 15:30
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Einsteiger
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 11
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Ich kann irgendwie nich daran glauben...zumindest bei hohen dosen glaube ich eher das es die Leistung herabsetzt.
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09.01.2008, 20:43
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Kenner
DWZ/Elo: so 20/so 21
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Registriert seit: 03.2006
Ort: Wegberg (Nähe Mönchengladbach) / Bonn
Beiträge: 121
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Wir hatten aufer JugendBEM mal einen, der hat sich ne Bong mitgenommen und die aufm Klo geraucht. Und dabei übersehen, dass der ganze Qualm übern Lüftungsschacht in die andern Zimmer gezogen ist. Da es n Jugendturnier war, haben sie ihn rausgeschmissen. Ergo: Wenn man Spielstärke an Turnierergebnissen misst, nein.
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09.01.2008, 20:50
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Neuling
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 1
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also ich bin jetzt seit zehn minuten mitglied in diesem forum und muß moch jetzt schon fragen ob ihr noch normal seit !!!!!!!!
also wenn ihr auch nur ein bißchen ahnung vom zocken (kiffen) hättet würdet ihr nicht so ein scheiß schreiben das ihr besser spielen könntet wenn ihr bekifft seit ich glaub ihr wart noch nie richtig breit
also tut mir echt leid was ein schei
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09.01.2008, 22:24
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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Bevor hier noch weitere Moralapostel sinnloses Zeugs einwerfen und nicht mal genau lesen, worum es geht geht, kann man den Thread gleich schliessen.
Dem Threadstarter geht es mit Sicherheit nicht darum, völlig breit zu spielen, sondern nach einem gemäßigten Konsum. Ein schönner Espresso kann einem auf die Beine helfen, wenn man etwas müde ist. Ich möchte denjenigen sehen, der nach einem Liter ein halbwegs vernünftiges Spiel zeigen könnte.
Bei wem also die Alarmglocken schrillen, wenn er mal wieder über eine Drogen verherrlichende Diskussion stolpert, ist in diesem Thread falsch.
Und was die Ahnung vom Kiffen angeht. Ich habe selbst jahrelang auch übermäßig gekifft und nach dem Studium werde ich voraussichtlich in der Sucht- und Drogenberatung tätig sein. Mit Drogen verschiedener Art, aber hauptsächlich Cannabis und Alkohol kenne ich mich theoretisch recht gut aus.
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09.01.2008, 22:57
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Neuling
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 8
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Vielleicht ist es so, dass man, wenn man bekifft ist, Dinge weniger wahrnimmt, die einen sonst stören würden (Wenn's dumm läuft nimmt man sie auch mehr wahr). Oder es ist eine Frage der Gewöhnung an die Droge. Wenn man das Zeuge regelmässig nimmt, ist es vielleicht einfach schwerer, sich ohne richtig zu konzentrieren.
Prinzipiell haben manche Medikamente oder Drogen aber sicherlich einen Einfluss (nicht nur) auf's Schach (Stichwort 'smart drugs').
P.S.: Ich hab jetzt nicht die Riesen-Erfahrung mit Cannabis. Ich dachte damals das wär ne Zigarette, und inhaliert hab ich natürlich auch nicht  .
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10.01.2008, 05:02
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Neuling
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 6
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erstmal danke für die rege diskussions-teilnahme!
Zitat:
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Cannabis wirkt ja bewußtseinserweiternd was durchaus gut in einer Schachpartie zu gebrauchen ist. Beispielsweise im Kombinations-, und/oder Positionsspiel.
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ich würd eher bewusstseinsverändernd sagen, erweiternd hört sich so an als ob die effekte nur positiv - das bewusstsein im normalzustand also minderwertig - wären. aber sonst geb ich dir recht. zudem steigert es bei mir noch die "hinwendung" zum spiel, ich bin irgendwie "tiefer drin".
das liegt vielleicht wirklich an...
Zitat:
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Wenn man das Zeuge regelmässig nimmt, ist es vielleicht einfach schwerer, sich ohne richtig zu konzentrieren.
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trotzdem glaub ich das es auch was mit zusätzlicher entspannung und verringerter angst (thc-einfluss auf anandamide) und vielleicht noch erhöhter neurotransmitterproduktion (serotonin) zu tun hat, man ist ja eigentlich, wenns jut läuft, in einem mit meditation vergleichbaren zustand.
Zitat:
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zumindest bei hohen dosen glaube ich eher das es die Leistung herabsetzt.
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das ist abhängig von der gewöhnung, schätz ich.
Zitat:
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Wir hatten aufer JugendBEM mal einen, der hat sich ne Bong mitgenommen und die aufm Klo geraucht. Und dabei übersehen, dass der ganze Qualm übern Lüftungsschacht in die andern Zimmer gezogen ist.Da es n Jugendturnier war, haben sie ihn rausgeschmissen. Ergo: Wenn man Spielstärke an Turnierergebnissen misst, nein.
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LOL! kanns mir bildlich vorstellen. bei den letzten jugend-meisterschaften die ich mitgemacht hab, hab ich zwar schon gekifft, aber das ich die bong nich alleine zu hause lassen konnte hat noch ein paar jahre gedauert.
Zitat:
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also wenn ihr auch nur ein bißchen ahnung vom zocken (kiffen) hättet würdet ihr nicht so ein scheiß schreiben das ihr besser spielen könntet wenn ihr bekifft seit ich glaub ihr wart noch nie richtig breit
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und du, mein sohn, solltest erst lesen, dann denken und dann (vielleicht) was schreiben. ich bin mir recht sicher das du mir übers rauchen und wahrscheinlich auch übers schach (deinem syntax nach zu urteilen) nichts erzählen kannst.
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10.01.2008, 08:48
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Einsteiger
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 11
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Ich hab da jetzt wirklich nich die erfahrung aber vielleicht liegt es auch an sowas wie leichten Entzugserscheinungen das man schlecht spielt und wenn ihr dann wieder was konsumiert spielt ihr deswegen besser.
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10.01.2008, 15:48
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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@ Neon
Vielleicht liegst aber auch ganz falsch. Cannabis macht nicht körperlich abhängig sondern nur psychisch, wenn überhaupt. Somit gibt es auch keine Entzugserscheinungen.
@ fianchettomitmilch
Mit bewußtseinsverändernd liegst du völlig richtig und zwar deshalb, weil Cannabis bewußtseinserweiternd wirkt. So gesehen kann man auch den Schluß formulieren, unser Bewußtsein wäre "minderwertig".
Diese Wirkung haben aber viele Drogen auf unser Bewußtsein; Nicht umsonst haben sich früher Heiler, Schamane und Geisterbeschwörer mit Drogen "in Stimmung" gebracht.
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10.01.2008, 17:21
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Einsteiger
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Registriert seit: 01.2008
Beiträge: 11
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Auch bei psychischer Abhängigkeit gibt es entzugserscheinungen
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10.01.2008, 19:18
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alter Hase
DWZ/Elo: 1802
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Registriert seit: 08.2006
Ort: Erlangen
Beiträge: 192
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Zitat:
ich spiele gern schach und rauche gern cannabis. beides schon länger und auch in höheren dosen. seit ca. einem jahr widme ich mich dem schach wieder intensiver (habe in meinen teens intensiv gespielt, bin jetzt 30) und rauche weniger.
aufgefallen ist mir nun, wenn ich momentan beim schach rauche hat das einen unerwarteten einfluss auf mein spiel. ich spiele nämlich - von blitzpartien meist abgesehen, zeitnot ist bekifft nich so toll - weit stärker als sonst!
meine dwz liegt bei 1830 (im besagten letzten jahr allerdings um 50 punkte gestiegen) und ich habe in den letzten tagen drei remis gegen zwei verschiedene fide-meister mit elo 2350+ geholt. in zwei der drei partien hatte ich eine gewinnstellung die ich in zeitnot zum remis vergurkt hab.
(beweispartien kann ich gerne liefern)
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Meine Meinung: Zum einen ist ein Spielstärkeanstieg von 50 Punkten innerhalb eines Jahres nicht sonderlich viel (ich habe 2006/07 ohne kiffen über 100 DWZ-Punkte dazugewonnen). Meiner Meinung nach liegt das im Toleranzbereich der Spielstärke.
Auch die Tatsache, dass Du 3 Remis gegen deutlich stärkere Gegner geholt hast zeigt lediglich, dass Du momentan eine gute Phase hast. Ob Deine Spielstärke insgesamt gestiegen ist, lässt sich jedoch nur bei einer langfristigen Beobachtung derselben feststellen.
Allerdings habe ich folgendes auf http://www.thema-drogen.net/Drogen/C...n_Wirkung.html gefunden:
Zitat:
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Das lineare zielgerichtet Denken tritt unter Cannabiseinfluss in den Hintergrund. Stattdessen stellt sich assoziatives Denken ein, das zu gesteigerter Intuitivität und Kreativität. Im ungünstigen Falle kann durch den Verlust des rationalen Denkens auch große Unsicherheit auftreten. Die gesteigerte Phantasie kann auch zu unbegründeten Ängsten und Wahnvorstellungen führen
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Zitat:
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Besonders in hohen Dosen wird durch Cannabis die Wahrnehmung aus sehr stark verändert und die Umwelt viel intensiver erlebt. Im Vordergrund steht bei das Subjekt, objektives rationales Denken wird durch Cannabis erschwert.
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Dies spricht dann doch eher gegen Deine Vermutung.
@chessychess
Im Eingangsbeitrag schreibt er allerdings, dass er "Cannabis schon länger und in höheren Dosen" konsumiert!
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10.01.2008, 20:13
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IM des Forums mit 2 GM-Normen
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Registriert seit: 03.2006
Beiträge: 426
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Eine der letzteren Studien hat gezeigt, dass Cannabis zu einer geringeren Abhängigkeit führt als normale (Nikotin)zigaretten, von Entzugserscheinungen kann hier also kaum die Rede sein...
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10.01.2008, 21:31
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Garry des Forums
DWZ/Elo: DWZ: 1643
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Hamburg
Beiträge: 944
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@ Klaus
Er schreibt, dass er seit einem Jahr wieder mehr spielt und weniger raucht. In diesem Zeitraum sein beobachteter Spielstärkezuwachs.
Ich behaupte nicht, dass das kausal zusammen hängt, jedoch hielt ich es spontan für denkbar, da ich unter Cannabiseinfluss gerade die bewußtseinerweiternde Wirkung sehr genossen und viele philosophische Diskussionen geführt habe.
Gut, man kann darüber natürlich trefflich streiten, ob und wie und ob überhaupt Cannabiskonsum die Spielstärke steigert. Am meisten abhängig wird es von der Dosis sein. Dabei kann man leider keine Mengenangaben machen, da die Wirkung individuell verschieden ist. Aber das assoziative wie auch das kreative Denken sprechen wiederum für einen begünstigenden Faktor beim Schach.
Der Spielstärkezuwachs von 50 Punkten ist natürlich relativ zu sehen, wie Klaus schon anführt. Ich habe letztes Jahr (2007) einen zuwachs von 1390 auf 1640 (nach der nächsten Auswertung), jedoch würde ich meinen Spielstärkezuwachs auf etwa 150 Punkte beziffern, da ich die Grundspielstärke von etwa 1500 schon vorher hatte, bloß etwas pech in ein paar Partien, was mir zunächst viele Punkte geraubt hat und ich auf diese 1390 gefallen bin.
Wenn aber fianchettomitmilch Jahre lang auf einem konstanten Niveau gespielt hat und nun auf einmal eine Steigerung auftritt, könnte es eine externe Ursache haben. Wobei 50 wirklich nicht besonders viel ist. Ein gutes Turnier reicht aus dafür.
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