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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 1 ( permalink)

23.04.2005, 19:54
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1471
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 82
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien
Ich würde gern mal wissen, wie Ihr allgemein mit Eurer Zeit bei Langpartien klarkommt.
Ich habe eigentlich immer massive Zeitprobleme etwa ab dem 20./25. Zug. Ich halte mich bei fast jedem Zug mit der Suche nach versteckten Möglichkeiten - die es ja meist gar nicht gibt - auf. In der Regel ist das kein Problem, weil ich bis zur Zeitkontrolle nur noch abwickeln muss (zum Gewinn oder Verlust  ), aber es nervt auf Dauer.
Gibt es einen "Trick" o.ä., wie man sich zu schnellerem Spiel zwingen kann?
Geändert von Yossarian (23.04.2005 um 20:16 Uhr)
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 2 ( permalink)

23.04.2005, 20:33
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Erfahrener Benutzer
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 75
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Ich denke die einzige Möglichkeiten sind: Üben (Taktik), Üben(Strategie) und nochmal Üben (Eröffnungen)
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 3 ( permalink)

23.04.2005, 20:57
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1471
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 82
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Sehr hilfreich. 
Mir geht es aber nicht darum, bei Beginn der Zeitnot etwas besser zu stehen.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 4 ( permalink)

24.04.2005, 00:14
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CM des Forums
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 355
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ich spiele erst seit kurzem tuniere( bin gerade bei meinem ersten) und halte mich vorerst einfach mal an den gegner.ist viel. falsch, aber bis ich es besser lerne muss ich so spielen
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 5 ( permalink)

24.04.2005, 09:43
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Chessgeek
DWZ/Elo: 1800
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Registriert seit: 06.2004
Ort: Burg Frankenstein
Beiträge: 265
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hmm,
ich schreib mir immer meine verbrauchte Zeit neben jeden Zug. Damit kann man dann zuhause bei der Analyse prüfen wo man was 'gesehen' hat oder wo man Probleme hatte usw.
Was die Zeitanteilung angeht, ich versuch die Eröffnung recht schnell zu spielen sofern ich mich an die Theoriezüge erinnern kann. Dann nehm ich mir ein wenig mehr Zeit zur Planfindung und dann versuch ich möglichst nicht in Zeitnot zu kommen, früher war ich ständig in Zeitnot, heute nur noch wenn es nötig ist.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 6 ( permalink)

24.04.2005, 10:50
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Forumsvollprofi mit Prädikat
DWZ/Elo: 1493
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 237
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Morgen,
Zitat:
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Zitat von Trouble
Ich denke die einzige Möglichkeiten sind: Üben (Taktik), Üben(Strategie) und nochmal Üben (Eröffnungen)
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Ich glaube nicht das dieses Problem mit der Spielstärke zu tun hat, das ist eher eine Disziplinfrage od. hängt auch vom Charakter des Spieler ab. Eher vorsichtige Spieler hinterfragen eben alles 5 mal  .
Tips wären vielleicht:
1.Eröffnungsvorbereitung
2.Schnellpartien spielen, 10-20 min
3.nicht so viel rumlaufen, rauchen etc.
4.nicht über offensichtliche Züge nachdenken, z.b. eine lange Abtauschvariante/Opfer anfangen und dann mitten drin ewig überlegen, obwohl ich einfach weiter spielen muss
5.notfalls den ersten natürlichen Zug machen der Dir eingefallen ist 
6.den Zeitverbrauch aufschreiben wie von JoelH vorsgeschlagen u. die Gründe der Zeitnot analysieren.
7.vielleicht spielt auch unterschwellig die höhere DWZ des Gegners eine Rolle, also ständige Angst vor irgend welchen Fallen etc.
Das feste Zeitabläufe, wie zb. 5 min für die ersten 10 Eröffnungszüge, dann 3 min für jeden Zug, etwas bringen wage ich zu bezweifeln.
Unter Zeitnot leide ich mal ausnahmsweise nicht  , aber Antworten/Vorschläge von unseren stärkeren Spieler würden mich auch interessieren.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 7 ( permalink)

24.04.2005, 11:48
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alter Hase
DWZ/Elo: ~ 2100
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Registriert seit: 08.2004
Beiträge: 174
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ja, da sind einige Punkte dabei. Was immer wichtig ist, ist bei einer Variante zu bleiben und sie konsequent zu berechnen ( nicht zwangsläufig zu tief! ). Man sollte nicht hin und herspringen im Kopf (Spiel ich Lc4 ... ne Sc5 ... ach ne, doch Lc4 ... )
Wichtig ist auch immer, nicht zu arg in Zeitnot zu kommen. Wenn die Zeit allmählich knapp wird, muss man sich halt schneller für die Züge entscheiden und nicht langsam weiterspielen, bis man nur noch zwei Minuten hat und dann blitzen.
Achja, und die Zeit während der Gegner nachdenkt kann man immer gut nutzen, um über die Strategie, also allgemeine Pläne nachzudenken.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 8 ( permalink)

24.04.2005, 11:55
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Aktiver
DWZ/Elo: 1900
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 35
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Ich achte darauf, dass die Anzahl Züge linear zur verbrauchten Zeit steht. D.h. Bei 2 Std. / 40 Züge und 1 Std. für den Rest, schau ich z.b., dass ich nach 1 Std mindestens 20 Züge absolviert habe und z.b. nach 1,5 Std. 30 Züge.
Damit gerate ich nicht zu oft in Zeitnot. Wenn jemand immer in Zeitnot gerät ist seine Zeiteinteilung falsch. Wenn jemand nie in Zeitnot gerät ist seine Zeiteinteilung ebenfalls falsch. Bei einer optimalen Zeitausnützung gerät man gelegentlich in Zeitnot.
Vielleicht empfiehlt es sich bei dir das Eröffnungsrepertoire zu überdenken. Möglicherweise solltest Du Eröffnungen wählen, die nicht zu taktisch extrem Komplexen Mittelspielbilder führen. Dann würdest Du dich weniger in langwierigen Variantenberechnungen verlieren.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 9 ( permalink)

24.04.2005, 13:05
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1757
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Registriert seit: 02.2004
Ort: Münster
Beiträge: 2.415
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Aber bei 20 Zügen nach einer Stunde bist du auch nicht ganz im Soll, oder? Ich geh mal davon aus, dass du die Eröffnung schneller als den Rest spielst, also solltest du 20 Züge vielleicht schon nach 45 Minuten haben, für ein schweres Endspiel braucht man sicher länger.
Früher war ich nie in Zeitnot, ich hab extrem schnell gespielt. Heute komme ich normalerweise nicht vor 1:50 zum 40. Zug, ist das Ok so?
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 10 ( permalink)

24.04.2005, 13:08
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Kenner
DWZ/Elo: 1940
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Registriert seit: 04.2005
Beiträge: 116
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Zitat:
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Zitat von Yossarian
Ich habe eigentlich immer massive Zeitprobleme etwa ab dem 20./25. Zug. Ich halte mich bei fast jedem Zug mit der Suche nach versteckten Möglichkeiten - die es ja meist gar nicht gibt - auf.
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Hallo Yossarian,
die Ursache für deine Zeitprobleme hast du ja schon erkannt und hier bereits viele nützliche Tipps bekommen, die dein Problem eindämmen sollten.
Man soll gar nicht glauben, wieviele Züge man mit hängendem Fähnchen noch aufs Brett zaubern kann. Wichtig ist, sich nicht nervös machen zu lassen.
Behalte auch den Überblick über die bereits absolvierten Züge (mitstricheln), denn nicht ist ärgerlicher als noch schnell im z.B. 42. Zug einen groben Fehler zu begehen, weil man meint, die 40 Züge seien noch nicht erreicht.
In hochgradiger Zeitnot keine verpflichtenden Züge machen, besser Figuren ziehen und zwar so, dass sie sich gegenseitig decken (natürlich nur ,wenn es die Situation auf dem Brett erlaubt).
Bereits vor dem Zug des Gegners überlegen, was dieser ziehen könnte und mögliche Antwortzüge kurz durchrechnen.
Ein Gespür für taktische Überraschungen entwickeln und diese vorraussehen.
Stellungen anstreben, die dir vertraut sind und wo du die allgemeinen Sielpläne kennst.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 11 ( permalink)

24.04.2005, 14:06
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Aktiver
DWZ/Elo: 1900
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Registriert seit: 03.2005
Beiträge: 35
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Zitat:
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Zitat von Cpt. Bligh
Aber bei 20 Zügen nach einer Stunde bist du auch nicht ganz im Soll, oder? Ich geh mal davon aus, dass du die Eröffnung schneller als den Rest spielst
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Stimmt, da hast Du schon recht, aber die Züge die nach dem "Out of book" folgen benötigen meistens umso mehr Zeit.
Zitat:
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Zitat von Cpt. Bligh
Früher war ich nie in Zeitnot, ich hab extrem schnell gespielt. Heute komme ich normalerweise nicht vor 1:50 zum 40. Zug, ist das Ok so?
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Das ist perfekt.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 12 ( permalink)

24.04.2005, 14:12
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 1561
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Registriert seit: 12.2004
Ort: Bad Kissingen
Beiträge: 1.130
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Was ich dir spielerisch raten könnte, das wären möglichst komplexe Stellungen, in denen es sich auch auszahlt, wenn man viel Zeit in Auffinden von versteckten Möglichkeiten investiert. Also, Königsgambit, etwas in der Art, wo man möglichst verwickelte Stellungen erhält. Wenn du nur ruhige Stellungen auf den Brett hast, dann kann es sein, dass du vergeblich Zeit in versteckte Möglichkeiten investiert.
Und am besten ist es immer sich die Zeit halbwegs linear aufzuteilen. Für die ersten 20 Minuten etwas weniger als eine Stunde, vielleicht nur 45 Minuten, da man im Allgemeinen durch die Eröfnfung recht viel Zeit spart, dann in den nächsten zehn Minuten eine halbe Stunde und dann noch schaun, wieviel für die letzten zehn Minuten übrigbleiben.
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 13 ( permalink)

24.04.2005, 14:15
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 2079/2183
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Registriert seit: 03.2005
Ort: Hamburg
Beiträge: 83
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Ha, freut mich, dass ich nicht der einzige bin,
der häufig in Zeitnot kommt !
Ich achte jedoch immer darauf, noch mindestens
1 Minute pro Zug zu haben, das minimiert die
Zahl der katastrophalen Einsteller.
Früher war dieses Problem bei mir ganz entscheidend,
seitdem ich es halbwegs im Griff habe, habe ich
schon so einige DWZ-Punkte gewonnen.
Es ist wichtig, das nicht so zu akzeptieren, das man
sagt: "Ja, ich hab die Partie in Zeitnot verloren,
ich habe keine Schuld."
Glücklicherweise bin ich mit dem Talent gesegnet,
gerade aus eigener Zeitnot heraus die schönsten
Be*******r-Züge auszupacken, was enorm hilft.
Wichtig ist in jedem Fall : Aktiv spielen !
MfG cream
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 14 ( permalink)

24.04.2005, 14:23
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Garry des Forums
DWZ/Elo: 2095D/2123E
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Registriert seit: 03.2004
Ort: Gelnhausen ( Hessen)
Beiträge: 681
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Ich versuche Zeitnot mit allen Mitteln zu vermeiden...
weniger, weil ich so schlecht blitzen kann( was auch ein wenig der Fall ist), sondern eher, weil ich sehr schnell ein ungutes Gefühl mit wenig Zeit bekomme und das nicht gerade positiv für mein Schach ist....
Die Eröffnung beherrsche ich meistens einiges besser als mein Gegner ( da ich immer das selbe Kraut spiele) und versuche meinen Gegner von Anfang an sehr unter Druck zu setzen vom timing her....
Beispielsweise bleibe ich am Brett und ziehe die ersten 15 Züge a Tempo, um dem gegner direkt mal ne halbe Stunde und mehr ans Brett zu fesseln...
Gegen stärkere Gegner funktioniert das leider wieder weniger gut, weil die eher in der Lage sind Eröffnungsfehler auszunutzen...
Ihr solltet kritische Punkte der Partie erkennen und da eure Zeit reinstecken...
die anderen Züge weitaus schneller spielen!
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Zeiteinteilung/-verbrauch bei Turnierpartien Beitrag # 15 ( permalink)

24.04.2005, 16:29
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Erfahrener Benutzer
DWZ/Elo: 1471
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Registriert seit: 01.2005
Beiträge: 82
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Erstmal besten Dank. 
Letztlich läuft es wohl darauf hinaus, sich zu Disziplin zu zwingen.
Ich springe wirklich oft zwischen verschiedenen Zügen hin und her, um dafür 3x die Varianten zu berechnen, was in scharfen Stellungen nicht zwangsläufig zur einseitigen Zeitnot führt, aber in ruhigen Stellungen noch sinnloser ist.
Aber ich sollte anscheinend auch mal etwas Zeit in Strategie und Planfindung investieren. Vielleicht zieh ich mir doch noch Nimzos Standardwerk rein. Schaden kann es ja nicht. 
MfG
Yossarian
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